Friedrich-Spee-Gesamtschule Paderborn - Weißdornweg 6 - 33100 Paderborn - Tel.: 05251-16690 - E-Mail: ge-friedrichspee[at]paderborn.de

Der rote Faden – ein fesselndes Bildertheater

Die Friedrich-Spee-Gesamtschule spielte wieder für die Grundschüler Paderborns

Es ist bereits seit langem gute Tradition. Die Friedrich-Spee-Gesamtschule wurde  ihrem Ruf in der Stadt als Kulturschule wider gerecht und spielte in der Zeugniswoche ihre Eigenproduktion Der rote Faden. Dabei hatten die drei Kurse des Faches Darstellen und Gestalten aus den Jahrgängen 9 und 10 unter der Leitung von Michael Aßmann und ManuelWibbeke für staunende Viertklässler aus dem Stadtgebiet und ihre eigenen Fünftklässler gespielt. Im Anschluss an die Aufführungen standen die Akteure beispielsweise den Schülern der Karlschule, der Stephanus Grundschule und der Grundschule Kaukenberg Rede und Antwort.
Die Viertklässler sahen das Leben, Wirken und Arbeiten einer Schriftstellerin. Ihre Gedanken wurden zu innigen Bildern auf der Bühne. In allen Szenen dominierte die Symbolfarbe Rot in Tüchern, Bändern, Licht und Requisit. So verfolgten die Zuschauer die innere Vielfalt der Dichterin, indem deren Alter Egos immer wieder sowohl in zaghaften Bewegungen als auch geschäftigem Schreibprozess inszeniert wurden. Dazwischen wurden die Erinnerungen der Literatin bei der eigenen Suche nach der Schreibidee zu lebendigen Bildern. Pippi Langstrumpf, Minnie Mouse und sogar Comichelden wie Superman wurden sichtbar und halfen der Schreiberin schließlich, ein eigenes Werk zu schaffen.
In Kürze am 2. März um 19.00 Uhr wird das aktuelle Stück noch Interessierten und erwachsenen Gästen in der Spee-Schule präsentiert werden. Als Höhepunkt für die Darsteller nimmt die Gesamtschule wieder an den Schultheatertagen des Theaters Paderborn teil und tritt so mit Schülern anderer Schulen in Kontakt und kreativen Austausch. (WibM)

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Cora Zimmermann, Jg. 9, spielt die Erinnerung der Dichterin an ihre Literatur der Kindheit
Jana Krüger, Jg. 9, spielt Harley Quinn
Laura Fisko als Schennwittchen und Lana Zirk als Rotkäppchen, Jg. 9, platzen unpassend in die laufende Vorstellung
Jana Krüger, Jg. 9, als Harley Quin, nimmt sich Franziska Hollenbeck, Jg. 9, als Superman vor

V wie Venedig

In V wie Venedig nimmt der Abenteurer Scaramouche den Zuschauer in die geheimnisvolle alte Stadt mit. Scaramouche führt das Publikum in zauberhaften und lebendigen Bildern als Erzähler durch das Theaterstück, das sowohl die Eigenheiten dieser mitunter unheimlichen Stadt als auch das touristische Leben dort zum Teil persiflierend aufgreift. Natürlich darf die Liebesgeschichte nicht fehlen, wenn schon ein so romantischer Ort gleichsam die Hauptrolle spielt! Etwa die engen Gassen, die Kanäle mit dem singenden Gondoliere, der Markusdom und der venezianische Karneval mit seinen Tanzfesten sind Stationen unserer Protagonisten.
Bereits in der Woche vor den Halbjahreszeugnissen hatten die drei Kurse des Faches Darstellen und Gestalten aus den Jahrgängen 8 und 10 unter der Leitung von Michael Aßmann und ManuelWibbeke für staunende Viertklässler aus dem Stadtgebiet gespielt. Im Anschluss an die Aufführungen standen die Akteure beispielsweise den Schülern der Marienschule, der Stephanus Grundschule und der Grundschule Dahl Rede und Antwort. (WibM)

Aufführung am 25. Februar um 19 Uhr in der Friedrich-Spee-Gesamtschule!

Einladung
Der Maskenball beginnt
Ein Kobold auf dem Maskenball
Tänzerinnen
Ein Traum von Venedig
Plakat
Ankündigung Westfälisches Volksblatt
Ankündigung Neue Westfälische

Ansichtssache - Schultheatertage in Paderborn

Friedrich-Spee-Gesamtschule eröffnet das Schultheaterfestival 2015 am 18. Mai


Die Schultheatertage 2015 stehen vor der Tür und unsere Gesamtschule ist mit zwei Stücken im Programm vertreten. Am 18. Mai 2015 um 11.00 Uhr eröffnet ein Darstellen und Gestalten-Kurs aus dem Jahrgang 8 das Festival im Großen Haus des Theaters Paderborn mit dem Stück Computerwelten, dass im letzten Jahr bereits erfolgreich beim Kultur-Wettbewerb Battle of the Schools OWL antrat. Am selben Tag um 15.00 Uhr präsentieren drei DG-Kurse aus den Jahrgängen 7 und 10 ihre Inszenierung Bilder vom Meer ebenfalls im Großen Haus. Dieses Stück nimmt aktuell an der Sparda Spendenwahl 2015 teil. Dabei kann jeder drei stimmen für gelungene Projekte vergeben. (WibM)Öffnet internen Link im aktuellen Fenster

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Theaterprojekte

weiter unten  auf dieser Seite:
[Theater im Schularten] [Über Lebenswelten]  [CeliA träumt]  [Das Cabinet des Dr. Caligari]   
[Nemos phantastische Reise]

 

Bilder vom Meer

Die Darstellen-und-Gestalten-Kurse der Jahrgänge 7 und 10 der Friedrich-Spee-Gesamtschule haben ein neues Theaterstück entwickelt, in dem es um Geschichten rund um den Sommerurlaub und das Erlebnis von Strand und Meer geht.

Im Mittelpunkt unseres Stückes "Bilder vom Meer" steht der Traum vom Urlaub am Meer, von der See und allem, was dazu gehört, geträumt von einem kleinen Kind, das sein kleines Spielzeugaquarium liebt und das seine Träume lebendig werden lassen will: Die letzten Reisevorbereitungen, der unvermeidliche Stau auf der Autobahn, der abendliche Blick über die Weiten des Meeres, die täglichen Freuden des Spielens am Strand und die ersten, noch unbeholfenen Schwimmversuche. (AssM)

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Der Flug des Ikaros - eine musikalische Inznenierung

Am 1. Juli 2014 präsentierte sich “Der Flug des Ikaros“ – eine sagenhafte Geschichte neu erzählt – im Forum der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule (Musikalische Gestaltung und Leitung: Dr. Lioba Behr).
Aber bis dahin sollten die Schülerinnen und Schüler des Musikkurses der Jahrgangsstufen zwölf und elf noch viel lernen, besonders das Analysieren, und zwar an den unterschiedlichsten Musikwerken. Daraus entwickelte sich der Ehrgeiz, eigene kleine Musikstücke zu komponieren. Und diese Eigenkompositionen mit ihren Motiven „Natur“ (Klavier), “Wind und Meer“ (Klavier), “Freiheitsgedanke“ (Klavier), “Sonne“ (Keyboard),  “Aufstieg“ (Geige, Mundharmonika, Schlagzeug), “Flug“ (Klavier), “Absturz“ (E-Gitarre) bildeten die Grundpfeiler für die spätere musikalische Inszenierung “Der Flug des Ikaros“.
Die Probephasen für dieses Musik-Theater ließen schon bald das geplante Integrieren von Schülerinnen und Schülern der Klasse fünf (Figur Ikaros, Wächter, Minotaurus, Chor, Tänzerinnen) als fruchtbare Zusammenarbeit mit dem Musikkurs der Jahrgangsstufe zwölf und zwei Schülern der Jahrgangsstufe elf erkennen.
“Der Flug des Ikaros“ wurde zu einer beeindruckenden Inszenierung, in der die Schülerinnen und Schüler eine spürbar gemeinschaftsbildende Kraft ausstrahlten.
Die Akteure vereinten Musik, Schauspiel, Maske, Tanz und  Bühnenbild zu einem großen Ganzen (Idee und Gestaltung des Bühnenbildes: Berrit-Freia Behr).
Sie verwandelten die Bühne im Forum der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule in ein Griechenland mit seinen Stimmungsbildern, wozu auch die sagenhafte Mensch-Tier-Gestalt Minotaurus, gespielt von einer Schülerin der Klasse 5, überzeugend beitrug. Ob klassisches Klavier, Keyboard, Geige, Mundharmonika, Schlagzeug, E-Gitarre oder Sprechgesang, stets kommentierten oder verbanden Eigenkompositionen der Schülerinnen und Schüler des Musikkurses der Jahrgangsstufen elf und zwölf das szenische Spiel.
Dädalos und Ikaros zeigten in ihrem Zusammenspiel ein wahrhaft rührendes Szenenbild als Vater (Jgst. zwölf) und Sohn (Klasse fünf). Atemberaubend war ihr Flug aus dem Labyrinth – nun sichtbar wie zwei “Lichtgestalten“ am Firmament. So konnten die Zuschauer Flug und den dramatischen Absturz des Ikaros, begleitet von den aufschreienden, dissonanten Klängen einer E-Gitarre, miterleben. Die Idee der Gestaltung und der künstlerisch-technischen Umsetzung dieses Fluges und Absturzes war einfach beeindruckend. (BehL)

Akteure:     
Jgst. 12: Arthur Bernhardt (Dädalos, Keyboard), Tobias Fidan (Mundharmonika), Julia Hering (Geige, Klavier), Patrick Jordan (Erzähler), Kubilay Kakeci(Keyboard), Siar Latifie (König Minos, Sprechgesang), Juliane Pfeifer (Klavier), Benjamin Rahim (Erzähler, Keyboard), Karolina Ron (Klavier), Belal Sadjadi (Keyboard), Evelyn Tissen (Klavier), Sebastian Twardowsky (E-Gitarre), Igor Vasurchak (Schlagzeug)
Jgst. 11:  Anton Klippenstein (Klavier, Keyboard), Nam-Max Liebner (Klavier)
Klasse 5b: Laurenz Diedam (Gesang), Daniel Dittmann (Wächter), Vanessa Gdaniec (Tanz, Sprecherin), Zakaria Hawar (Gesang), Michael Klein (Licht), Jan Linkin (Ikaros), Emma Mader (Minotaurus), Samuel Plogsties (Licht), Nikola Senska (Tanz), Leonie Steinborn (Gesang), Emilia Willers (Gesang), Josephine Wolff (Wächter)


 
 

 

 

Von Göttern und Menschen

Wie spannend und abwechslungsreich die Entstehung der Welt und die Entwicklung des Menschen sein kann, zeigte der Darstellen-und-Gestalten-Kurs des Jahrgangs 9 der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule. Unter der Leitung von Diana Höke und Michael Aßmann führten Schüler die neue Theaterproduktion "Von Göttern und Menschen" in der Gesamtschule auf. Nach den Voraufführungen für die Schüler der Paderborner Grundschulen stellte sich die Theatertruppe nun einem erwachsenen Publikum.

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Schüler des DG-Kurses Jg. 6, die als Vorgeschichte zum Theaterstück "Von Göttern und Menschen" eine szenische Bearbeitung des Schiller-Gedichts "Die Teilung der Erde" gespielt haben.
Noch sind die Gesichter dieser DG-Schüler Jg. 9 heiter, aber der große Auftritt liegt noch vor ihnen. Ob nach dem Stück auch noch alle Grund zum Strahlen haben?
Humphrey geht in der Rolle des Göttervaters Zeus richtig auf und spricht mit vollklingender Bühnenstimme seinen Part.
Marvin in der Rolle eines Titanen, der mit den Göttern um das Schicksal der Erde streitet.
Die frühen Menschen leisten in einer quer durchs Forum gehenden Menschenschlange Frondienste zur Errichtung der ägyptischen Pyramiden oder des Turms von Babylon.
Im Zeitalter der Entdeckungen teilen die weltlichen Herrscher die Welt unter sich auf, erleben zahlreiche Erfindungen und die Veränderung des Weltbildes.
Josie als sensenschwingender Tod spielt in den Großstädten der Gegenwart auf zum letzten Totentanz.
Das gesamte Ensemble - 90 Schüler und Schülerinnen aus den DG-Kursen Jg. 6 und 9 - betritt für das Finale von André Hellers "Abendland" den Bühnenraum und singt den Refrain mit.
Es ist vollbracht - gelöste und zufriedene Gesichter präsentieren sich zum Schlussbeifall auf der Bühne und feiern den gelungenen Abschluss des diesjährigen Theaterstücks "Von Göttern und Menschen"

Friedrich-von-Spee-Gesamtschule holt das Kultur-Gütesiegel nach Paderborn

Michelle und Lisa freuen sich über die Auszeichnung
Jubelnde Schüler freuen sich über ihren Erfolg

Stunden nach Unterrichtsschluss machen sich 52 Schüler und drei Lehrer in einem eigens gecharterten Bus auf den Weg, den Kulturpreis Battle of the Schools 2013 gleich in zwei Kategorien an die Pader zu holen.

Der noch junge Wettbewerb (www.bots-owl.de), der in diesem Jahr zum dritten Mal stattfindet, vergibt in OWL sein Gütesiegel Battle of the Schools Kulturschule in den Sparten Musik, Tanz, Theater und Kunst. Die Friedrich-von-Spee-Gesamtschule zeigt sich wieder von ihrer starken Seite und platziert als einzige Schule des Stadtgebiets zwei Projekte in den Finalrunden der Kategorien Theater und Kunst. Die Kooperation unter Leitung von Diana Höke und Michael Aßmann mit dem hiesigen Lichtspielhaus Cineplex für die Adaption des Stummfilmklassikers Metropolis tritt in der Sparte Theater das Finale an. In die Auswahl für die Kategorie Kunst hat es das Projekt der letzten Herbst-Finissage geschafft. Der Paderborner Künstler Stefan Klemann zeigte in der Galerie der Schule am Weißdornweg eine Ausstellung unter dem Titel „Zeitgeisterfahrer“. Einer der beiden Organisatoren Manuel Wibbeke und der Künstler selbst präsentieren dieses Projekt ebenfalls in Lage der Jury und erhoffen ein gutes Abschneiden.

Das Kooperationsprojekt „Metropolis“ wird von 28 Schülern des DG-Kurses aus Jahrgang 9 und ihrer Lehrerin Diana Höke beeindruckend für das Publikum und die Jury in Lage schlaglichtartig live präsentiert. Sie selbst spielen die Maschinen in der hoffnungs- und trostlosen Unterwelt von Metropolis, während in der Oberwelt eine künstliche Figur erschaffen wird, die urplötzlich auf der Bühne wie aus dem Nichts aus einer schwarzen Stoffhülle erscheint. Die arbeitende Menge erkennt die neu erschaffene Hybris und lehnt sich in einem packenden Schlussbild dagegen auf. Mit dieser packenden Inszenierung sichert sich „Metropolis“ den zweiten Platz in der Kategorie Theater.

Am 8. November fand im Forum der Spee-Schule die Herbst-Finissage statt und markierte so das Ende der aktuellen Ausstellung. In ihr zeigten sich unterschiedlichste Schülerarbeiten, die die Auffassung von zeitgenössischer Kunst an der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule widerspiegelt. Manuel Wibbeke erklärt, dass Kunst aus dem rein museal-rezipierenden Kontext zu trennen und sich selbst durch eigene ästhetische Produktion zur ausgestellten Kunst und eigenen Lebenswelt in Beziehung zu setzen sei. Ebendies sei der Kerngedanke der inzwischen 17. Finissage in 20 Jahren Schulgeschichte und trage maßgeblich zur kulturellen Bildung der Schüler bei.
Die Verblüffung bei den Gästen und der Jury ist nicht zu übersehen, als im Finale der Kategorie Kunst gemalte Bilder eine scheinbar untergeordnete Rolle spielten und die Inszenierung „Konterrevolution“ von 26 Schülern des DG-Kurses Jahrgang 10 unter der Leitung von Petra Beatrix den Kampf zwischen Schwarz und Weiß – Böse gegen Gut – als krönenden Abschluss der Projektpräsentation auf der Bühne zeigen und damit den ersten Platz erzielen.

Gegen 21.00 Uhr fährt der Bus wieder auf den Parkplatz der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule. Müde Schüler, zufrieden mit sich und ihrer Leistung, verabschieden sich von ihren Lehrern. Sie haben erreicht, wozu sie sich auf den Weg gemacht hatten. Bereits auf der Rückfahrt haben sie gemeinsam über neue Projekte nachgedacht. Man kann gespannt sein. (WibM)  Öffnet internen Link im aktuellen Fenster   Pressespiegel

Der Kleine Prinz

Mit der Inszenierung verabschiedete sich Hilli Kassner-Steinmüller aus dem aktiven Schuldienst.

Premiere des Theaterstücks nach dem Buch von Antoine de Saint-Éxupery am 08.07.2013  

Das Forum hatte sich in einen Ausschnitt des Weltalls verwandelt. Planeten und Sterne überall im großen Rund verteilt, angestrahlt von bunten Scheinwerfern, führten ein in die Welt des Kleinen Prinzen, der auf dem Asteroiden B 612 lebt. Der Förderkurs-Deutsch-Literatur des sechsten Jahrgangs hatte sich im Unterricht mit dem weltberühmten Buch lesend, analysierend  und schreibend auseinandergesetzt und  schließlich mit großem Eifer  ein etwa einstündiges Theaterstück daraus entwickelt.
 Viele  Schülerinnen und Schüler wollten gerne den Kleinen Prinzen spielen, also wurde diese Rolle auch mit mehreren Kindern besetzt, erkennbar waren sie als Kleiner Prinz jeweils durch einen gelben Schal,  den sie um den Hals gebunden hatten. In 18 sehr abwechslungsreichen Szenen konnten die Zuschauer verfolgen, wie der Kleine Prinz auf der Suche nach einem Freund merkwürdigen Menschen begegnet, deren Lebensweise und Einstellungen er befremdlich findet. So besucht er einen König, den seine Untertanen nur insofern interessieren, als er ihnen Befehle erteilen kann, oder einen Laternenanzünder, der kein Interesse für ihn hat, weil er nur mit der sinnlosen Aufgabe beschäftigt ist, ständig  Laternen anzuzünden.
 Die vielen kleinen Episoden waren theatral sehr unterschiedlich inszeniert. Es gab Dialogszenen, in denen wenige Schauspieler mit stark an das Buch angelehntem Text die verschiedenen Begegnungen und daraus gewonnene wichtige Einsichten  verbal vermittelten, in anderen Szenen  agierte ein großer Teil der 23 Schüler mit Methoden des Bewegungstheaters , etwa in einer  Szene, in der die Schüler ein sich wiegendes Rosenfeld darstellten oder bei der Begegnung des Kleinen Prinzen mit dem Echo, bei der Gesichter mit geschlossenen Augen in unterschiedlichen  Höhen durch verschiedene Vorhangschlitze zu sehen waren. Als Führer durch das vielgestaltige Stück trat ein Schüler auf,  der, einen fantasievoll gestalteten kugelförmigen Planeten auf einem Stock tragend, als Kleiner Prinz  nach jeder Szene  in Zeitlupe durch das Rund des Forums  schritt und auf ein befestigtes Symbol für den nächsten Auftritt hinwies. Alle Szenen waren mit  passender Musik, meistens von Eric Satie, untermalt, was den Spannungsbogen des Theaterstücks noch verstärkte.
Die 23 Schülerinnen  und Schüler agierten als ein gut zusammen arbeitendes Ensemble. Bühnenmeister, Requisiteure, Souffleure, Vorhangchefs, Beleuchter und Tonmeister
übernahmen verantwortungsvoll ihre Aufgaben und spielten meistens auch noch  eine  oder mehrere Rollen.   Erstaunlich war die Präsenz  der Darsteller, ihre Spielfreude und  die stimmliche Durchsetzungsfähigkeit in dem großen Raum.
Mit den Mitteln des Theaters hatte diese Schülergruppe auf packende Weise Einsichten für die wichtigen Themen  Beziehungen, Freundschaft und Verantwortung dargestellt. Eine tolle Leistung! (KasH)

 

 

 
 

Snow White and the Seven Dwarfs

... Schneewittchen und die sieben Zwerge

Ein Theaterstück in englischer Sprache, aufgeführt von Schülern des 6. Jahrgangs unter Leitung von Henriette Rogalski.

 

 

Theater mal anders…

„Theater, Theater
der Vorhang geht auf,
dann wird die Bühne zur Welt.
Theater, Theater
das ist wie ein Rausch
und nur der Augenblick zählt.“

So lautet der Refrain eines bekannten Liedes von Katja Ebstein. Auch für die Englisch-AG der Friedrich - von - Spee Gesamtschule ging am Donnerstag, den 04.Juli der Vorhang auf.
Sie spielten das bekannte Stück „Schneewittchen und die 7 Zwerge“, jedoch nicht auf Deutsch, sondern auf Englisch, was dann den folgenden Namen trägt:

„Snow White and the Seven Dwarfs“.

Mit einer Gruppengröße von 12 Personen und 15 verschiedenen Rollen plus die Aufgaben hinter der Bühne, wie die Lichtgestaltung oder der Musikeinsatz, hatte sich die AG für das kommende Schuljahr viel vorgenommen. Jede Hand wurde stets benötigt.
Doch zunächst war Text lernen angesagt und das auch noch auf Englisch. Nach einigen Auf und Ab´s wurde auch dies mit Bravur von den Schülern gemeistert. Jeder hatte seine Rolle und seine Aufgabe hinter der Bühne. Die Premiere konnte also kommen.
Die Schüler luden ihre komplette 6. Jahrgangsstufe ein, auch fanden ein paar Schüler aus der 7. und 8. Klasse den Weg ins Forum. Der Austragungsort war somit voll belegt und die Nervosität stieg.
In einer verkürzten und veränderten Variante wurde dann das 6 Szenen- Stück dem Publikum mit einem überraschenden, anderen Ende vorgespielt.
Nach Abklingen des Beifalls blieb bei Darstellern und Zuschauern die Lust auf eine Fortsetzung im nächsten Jahr. (RogH)

 

 

Mit dem Kino auf die Bühne: Metropolis

Stummfilm ist Darstellen und Gestalten pur: Alle Befindlichkeiten und Emotionen, alle Handlungen und Taten müssen über Gestik und Mimik transportiert werden und das in stetiger Interaktion aller Beteiligten. Daher sind Stummfilmszenen ein immer wieder anschaulicher und ständig herausfordernder Begleiter unseres Unterrichts.
Denn wenn sich zum zwanzigjährigen Bestehen der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule  die Gelegenheit bietet, einen Klassiker des 20. Jahrhunderts wie "Metropolis" zu inszenieren und gemeinsam mit Schülern in eigenes Tun zu übersetzen, wenn man merkt, dass der Funken übergesprungen ist, muss man einfach zugreifen und sich einlassen auf ein Projekt, das vielleicht auch etwas umfangreicher und langwieriger zu werden droht. Aber nie wieder wird sich eine solche Situation ergeben, die ähnlich anschaulich und intensiv erlebt werden kann.

So ergab sich bei der Umsetzung des Stummfilms "Metropolis" von Fritz Lang schon bei den ersten Spielversuchen ein Vorgehen, das alle unsere bisherigen Unternehmungen auf den Kopf stellen sollte:
Schnell war uns allen klar, dass die Umsetzung dieses monumentalen Films nur gelingen könnte, wenn man wirklich den gesamten zur Verfügung stehenden Raum unseres Forums für die Präsentation nutzen würde. D.h. alle Spielenden mussten während der gesamten Zeit präsent sein und die wechselnden Schauplätze der Handlung mussten sich quasi von selbst irgendwo im Raum ergeben. Doch wohin mit den Zuschauern, denn wenn man eine Inszenierung eines Theaterstückes plant, ist es unseren Schülern klar, dass man diese auch vorführen möchte. Also ergab sich die Idee, die Zuschauer immer dort zu positionieren, wo gerade keine Handlung stattfindet. Zwar wird auf diese Weise die Zuschauerzahl auf ca 50 Gäste beschränkt, jedoch ergibt sich so ein besonders intensives Theatererlebnis, da der Zuschauer gleichsam zum Bestandteil der Inszenierung und in die Handlung integriert wird.
Der Aufmarsch der Arbeiter ergab sich daraufhin wie von selbst: Die Köpfe geneigt, zu Reihen geordnet, marschierten fast fünfzig Kinder in zwei Gruppen langsam und gefasst durch den Raum, um die Schichtablösung deutlich zu machen.Mit besonderer Begeisterung gestalten die Schüler diese Massenszenen, ordnen sich nach dem Schrillen der Sirene, die den Schichtwechsel ankündigt, an den Wänden des hinteren Rands des
Forums zu Kleingruppen, die rhythmische Muster an die Wand klopfen und wechseln für die nächste Szene von einem Moment zum anderen zu staunend drein blickenden Kindern, die zum ersten Mal die mit Freder flirtenden Schönheiten der Oberwelt bewundern.

Dieser stetige Wechsel zwischen den Massenszenen und den intimen, die Handlung vorantreibenden Begegnungen der Hauptfiguren prägt das gesamte Stück.Nach dem furiosen Start mit der deprimierenden Schichtwechsel-Szene und  ekstatischer Arbeit in der großen Maschinenhalle waren wir noch unsicher, ob man mit dieser großen Gruppe ein derart umfangreiches Material sinnvoll gestalten könne und neben den wirkungsvollen Gruppenszenen auch die notwendigen kleinen Dialogszenen in den Griff kriegen könne.Für unsere Schüler ist es die ungewöhnliche Intensität mit der sie Teil dieses Projektes werden: Sie sind, so formulierte es eine Schülerin, Mutter, Arbeiter, Demonstrant und Maschine, sie machen alles selbst, ohne auch nur eine Möglichkeit zu haben, sich hinter Masken oder Kulissen zu verstecken.Für uns als Lehrer ist das Besondere an diesem Projekt der fast gänzliche Verzicht auf Bestuhlung, Bühnenbild und Kostüme. Es entsteht so ein Theater, das den Bühnenraum zu sprengen sucht, Szenen ineinander verschmelzen lässt und den Zuschauer zum aktiven Beobachter macht, der ständig Teil des Geschehens ist.

Durch die Zusammenarbeit mit unserem Projektpartner, dem Paderborner Cineplex, ergab sich die Möglichkeit, nicht nur unsere Schüler bei der Vorbereitung unseres Stückes zu stärken, sondern darüber hinaus die ganze Schule einzubeziehen und historische Orientierungshilfe zu geben in einen wichtigen Bestandteil der Kulturgeschichte des Films. 
Es war offensichtlich, dass wir fachwissenschaftliche Unterstützung brauchten, und so erwies es sich als besonders glücklich, dass bei unserer Nachfrage beim Cineplex der dort für die Öffentlichkeitsarbeit angestellte Filmwissenschaftler sich als ausgesprochener Metropolis-Fan entpuppte.
Schnell waren gemeinsame Unternehmungen abgesprochen, die unser Theatervorhaben in einen größeren Gesamtzusammenhang einbetteten, der es unseren Schülern ermöglichte, ihr Hintergrundwissen zur Filmgeschichte und zu den technischen Entwicklungen und Veränderungen im Kinogeschäft zu vergrößern.

Darstellen und Gestalten Jahrgang 8 der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule  (AssM)

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Schach im Märchenwald

"Schach im Märchenwald" mit Szenen und Bildern von Freundschaft, Liebesglück und Liebesleid


Es ist Tradition an der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule, dass alljährlich im Februar ein Theaterstück für die umliegenden Grundschulen konzipiert und zur Aufführung gebracht wird. Direkt nach diesen Voraufführungen wagt man sich nun an die eigentliche Premiere für ein erwachsenes Publikum.
Am kommenden Freitag hebt sich daher um 19 Uhr im Forum der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule der Vorhang für das Theaterstück "Schach im Märchenwald".
Passend zum Grimm-Jahr 2013 hat der "Darstellen und Gestalten"-Kurs des Jahrgangs 10 zusammen mit der Paderborner Märchenerzählerin "Die Rabe" ein Stück entwickelt, das die schönsten Märchen der Gebrüder Grimm in neun Szenen zusammenfasst und auf eigenwillige Weise interpretiert. Unter der Gesamtleitung von Diana Höke und Michael Aßmann wird ein sehr lebendiges Bildertheater präsentiert, das die Höhepunkte der Grimmschen Geschichten überträgt
auf ein sehr wandlungsfähiges Schachbrett.
Dabei wird das Entscheidende und Bestimmende der märchenhaften Geschichten
herauskristallisiert in Form von denkbaren Begegnungen völlig menschlich gierender Gestalten, die sowohl die Spielfiguren eines immer wieder neu ansetzenden Schachspiels als auch die Hauptpersonen der klassischen Märchen sind. So werden in den Szenen anhand der bekannten Märchen jeweils abwechslungsreiche Bilder entwickelt von Freundschaft, Liebesglück und Liebesleid, vom Ausgestoßensein und der Schwierigkeit von Gruppenintegration, vom Angeben und übersteigertem Rollenverhalten, ohne dass diese Szenen sich zu weit lösen vom Original, das immer präsent bleibt durch die am Rande der Bühne erzählten Geschichten unserer klassischen Märchenerzählerin.
"Schach im Märchenwald", ein Theaterstück für Jung und Alt zum Auffrischen alter Erinnerungen und Erleben neuer Ansichten, wird gespielt im Forum der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule am Freitag, den 15. Februar um 19 Uhr. (AssM)    Pressespiegel

Fotostrecke, ein Klick auf die Vorschau öffnet wie immer ein großes Bild, im Header gibt es eine kurze Beschreibung der Szene.

 
 
 
 

Nemos phantastische Reise

Aufführungen des Kurses "Darstellen und Gestalten" Jahrgang 9

Vorpremieren vom 7. - 9. Februar für Schülerinnen und Schüler der Grundschulen.


Premiere am 24. Februar 2012 für Eltern, Schüler, Freunde und Förderer der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule. 

 

 

Ein Klick öffnet die animierte Szenenfolge

 

 

Aufführung am 24. Februar

 

 

 

Theater im Schulgarten

Vom heimlichen und unheimlichen Leben der Naturwesen in unserem Schulgarten


Es ist schon Tradition, dass die Darstellen – und – Gestalten - Kurse unserer Schule an ungewöhnlichen Orten auftreten: in der Abdinghofkirche, im HNF, in der Städtischen Galerie, im Schloss Neuhaus, im Theater Bielefeld , in der Fußgängerzone, in einer ungarischen Schule......
Jetzt war „die Bühne“ des neuen Stückes des 8. Jahrgangs wieder außerhalb des Schulgebäudes, aber doch in unmittelbarer Nähe:  nämlich auf dem Schulhof und vor allem im Schulgarten.  „Vom heimlichen und unheimlichen Leben der Naturwesen in unserem Schulgarten“  hieß das Stück, das der DG-Kurs 8 erarbeitet hatte. Gespeist von der anregenden Vorstellung, dass in unserem Schulgarten heimlich ganz ungewöhnliche Wesen leben, die sich normalerweise nie einem Menschen zeigen, entwickelten die Schüler schnell Ideen , wie diese Wesen aussehen könnten, wie sie sich bewegen und kommunizieren und wie ihr heimlicher Alltag in unserem Schulgarten wohl ablaufen  könnte. Sie gestalteten riesengroße Masken, stellten sich eine passende Kleidung dazu her, erarbeiteten zu ihrem Wesen einen Charakter und entsprechende Bewegungsmuster und ersannen auf das Schulgelände bezogene Situationen, die gut darstellbar waren. Dabei entstanden Szenen wie „ Hunger“, „Freund oder Feind“, „Luftwesen“, „Der Zaubertrank“ , „Gaben für das Wildschwein“ und andere, die deutlich machten, dass diese so andersartigen Gestalten Vieles gemeinsam haben mit uns Menschen: Sie können gemein sein,  liebevoll, verspielt, hungrig, fürsorglich, kämpferisch, brutal und voller Sehnsucht nach erfüllter Gemeinsamkeit und einem höheren Sinn.
Untermalt mit  atmosphärisch dichter Musik, spielten die Schüler abends vor einem Publikum, das hier ein „Wandertheaterstück“ erlebte, musste es doch, ohne zu sprechen, von Szene zu Szene den Standort wechseln. Die einsetzende Dämmerung erhöhte den Eindruck des Geheimnisvollen, Fackeln beleuchteten die letzten Szenen und verlieh ihnen einen schemenhaften Charakter. Aber auch der Humor kam nicht zu kurz, so wurde doch in der letzten Szene die „personifizierte“ Autoritäts- und Leitfigur , ein Wildschwein, zu Musik von Händel gekrönt.
Eine schöne Erinnerung an diese gute gemeinsame theatrale Arbeit erhalten die Schülerinnen und Schüler demnächst: Es wurde ein kleiner Film zu dem Projekt gedreht, in dem Ausschnitte aus der  Premiere zu sehen sind und gezeigt wird, wie sie gemeinsam ihre Ideen in einem künstlerischen Projekt entwickeln und verwirklichen konnten. Interessant sind auch die Schülerinterviews, in denen deutlich wird, wie sie die Besonderheiten und Anforderungen des Faches Darstellen und Gestalten bewerten. (KasH)

 

 

 

 

Über Lebenswelten

Der Darstellen-und-Gestalten-Kurs des Jahrgangs 10 der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule kooperierte in diesem Jahr aufgrund der Ausstellung „Claude Shannon – Codes and Clowns“ mit dem Paderborner Heinz Nixdorf MuseumsForum. Inspiriert hat die Theatergruppe der spielerische Umgang des Begründers der Informationstheorie mit wissenschaftlichen Inhalten: Manipulation des Glücks beim Black-Jack, Strategien des Bewältigens labyrinthischer Situationen, Jonglage-Automaten und ein völlig sinnfreier Umgang mit existenziellen Fragen des menschlichen Lebens. 

Daher ist das Thema des diesjährigen Theaterstückes „Über Lebenswelten“ die Auseinandersetzung der Jugendlichen mit der virtuellen Welt der Computerspiele.  So entwickelte die Schülergruppe mit ihren Spielleitern Diana Höke und Michael Aßmann für das HNF ein Theaterstück, das die Geschichte der Computerspiele bezogen auf das reale Leben darstellt. Um den Geheimnissen des Lebens auf die Spur zu kommen, muss man bereit sein, ungewöhnliche Wege zu gehen, gewohnte Bahnen zu verlassen und auf eigene Entscheidungen zu vertrauen.

Das Stück „Über Lebenswelten – Gewinnen und Verlieren auf der Computerbühne des Lebens“ besteht  aus 10 Szenen, die gemeinsam mit den Schülern entwickelt wurden. Dabei ist die Gruppe ausgegangen von den kleinen Spielchen, die Schüler auf ihren Handys haben und von den klassischen Helden der Computerspiele: Mario als einfacher Handwerker und Weltenretter, Lara, die bewaffnete Powerfrau mit archäologischen Grundkenntnissen, Pac-Man, der drogensüchtige Hyperaktive. Computerspiele sind die Mythen und Märchen unserer Zeit und wollen auch genau so wie die „echten“ Märchen verstanden werden als Problemlösungshilfen bei der Bewältigung des Alltags.           

Nach den ersten Aufführungen vor den Schulklassen der  4. Jahrgänge Paderborner Grundschulen in der letzten Januarwoche fand die eigentliche Premiere des Stückes „Über Lebenswelten“ im Heinz Nixdorf Museumsforum statt.  Die 40 Schüler des Darstellen-und-Gestalten-Kurses Jahrgang 10 der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule entwickelten für ihre Eigenproduktion Szenen voller Emotionalität und setzen ihr ganzes Vertrauen auf die Kraft ihrer bewegten Bilder.

... mehr Fotos von der Aufführung im HNF und in der Schule

... Presseecho "ein ratloses Gefühl von Öde" 
                                         Neue Westfälische,Paderborner Kreiszeitung, Montag 22. Februar 2010

 

Überlebenswelten

Plakat zum Theaterstück

 

 

 

Katalog zum Stück hier herunterladen (pdf)

CeliA träumt

Traumerlebnisse eines Kindes (Februar 2009)

450 Grundschüler aus 9 Grundschulen des Paderborner Kreisgebietes sahen in unserem Forum das neue Theaterstück "CeliA träumt". In drei Voraufführungen präsentierte der Darstellen & Gestalten-Kurs des Jahrgangs 9 unter der Leitung von Diana Höke und Michael Aßmann eine unterhaltsame Szenenfolge, die Traumerlebnisse eines Kindes mit dem Alltag der Erwachsenenwelt verschmelzen lässt. Requisiten und Bühnenbild wurden wieder in Zusammenarbeit mit dem Paderborner Künstler Hyazinth Pakulla realisiert, der zusammen mit einer Teilgruppe im Rahmen des Landesprojekts "Kultur und Schule" auch in diesem Jahr wieder für die Schule arbeitet.

Das erfolgreiche und mehrfach ausgezeichnete Projekt des vergangenen Jahres "Das Cabinet des Dr. Caligari" hat den beiden Spielleitern und dem Künstler Mut gemacht, wieder an den Start zu gehen und diesmal mit einer Eigenproduktion aufzuwarten: CeliAs Erlebnisse mit den Gestalten ihrer eigenen Phantasie werden durchdrungen von den immer eindringlicher werdenden Situationen einer arbeitsintensiven Alltagswelt, die die Ungebundenheit und Freiheit des Kindseins mit den immer stärker werdenden Verpflichtungen der unweigerlich auf sie zukommenden Erwachsenenwelt verbindet. CeliA erlebt im Schnelldurchgang von 10 ereignisreichen Szenen ihr bisheriges Leben und wird mit ihrer eigenen zukünftigen Entwicklung konfrontiert:

Und schon verändert sich alles, die Wände des Kinderzimmers bewegen sich, lockende Arme führen CeliA in ein Traumland, in dem sie die unterschiedlichsten Begegnungen und Erfahrungen macht.

 

Presse

Neue Westfälische v. 13.02.2009
Neue Westfälische v. 16.01.2009

 

 

Das Cabinet des Dr. Caligari

Vorankündigung der Premiere

Der Darstellen-und-Gestalten-Kurs des Jahrgangs 10 arbeitete im Rahmen des NRW-Landesprogramms "Kultur und Schule" zusammen mit dem Paderborner Künstler Hyazinth Pakulla an einer Inszenierung eines Theaterstücks "Das Cabinet des Dr. Caligari". Ausgehend von dem gleichnamigen Stummfilm aus dem Jahr 1920 haben die Schüler und Schülerinnen versucht, die Geschichte des verbrecherischen Dr. Caligari, der Menschen in Trance versetzt und zum Morden verführt, als pantomimische Theaterszenen auf die Bühne zu bringen. Zusammen mit einer Teilgruppe des Darstellen-und-Gestalten-Kurses erstellte Hyazinth Pakulla dazu die Kulissen und Requisiten für das Stück.

Nachdem die Szenenfolge komplett erarbeitet wude, konnte die Feinarbeit bei den Proben beginnen: Gelingt es den zu spielenden Charakter lebendig werden zu lassen? Kann das stumme Spiel so ausdrucksstark gestaltet werden, dass es die Zuschauer mitreißt? Welche Requisiten und Bühnenbilder müssen noch hergestellt werden, um die düstere Stimmung der Stummfilmvorlage einzufangen?

Im Februar 2008 wird das Stück Premiere feiern!

 

Ensemble
Szene in der Amtsstube
Dr. Caligari
Schminkversuche

Caligari gewinnt ersten Preis bei "Kinder zum Olymp"

Katalog zum Stück hier herunterladen (pdf)

Nach der Jurysitzung am vergangenen Wochenende in Berlin ist es nun amtlich: Unsere Schule ist mit der Inszenierung "Das Cabinet des Dr. Caligari" ein großer Erfolg beschieden. Die Jury des größten deutschen Wettbewerbs im Bereich "Kultur und Schule" - in diesem Jahr nahmen mehr als 1000 Schulen in fünf verschiedenen Sparten am Wettbewerb der Kulturstiftung der Länder "Kinder zum Olymp!" teil - hat das Theaterstück des Darstellen-und-Gestalten-Kurses Jahrgang 10 auf den ersten Platz gesetzt. Damit ist es zum ersten Mal gelungen, diesen begehrten Preis nach Ostwestfalen zu holen.

55 Theaterprojekte hatten es in die Endrunde geschafft und die DVD-Dokumentation der Premiere im Forum unserer Schule fand die volle Anerkennung der Jurymitglieder, die das Stück nach dem gleichnamigen deutschen Stummfilm mit dem 1. Preis als Bundessieger im Bereich "Theater" der Jahrgänge 10 bis 13.

Die von den beiden Kurslehrern Diana Höke und Michael Aßmann zusammen mit ihren Schülern inszenierte Szenenfolge präsentiert die Geschichte des verbrecherischen Dr. Caligari, der mit Hilfe des somnambulen Mediums Cesare Angst und Schrecken in dem Städtchen Holstenwall verbreitet. Durch die stimmungsvollen Bühnenbilder und Requisiten, die unter der Anleitung des Paderborner Künstlers Hyazinth Pakulla zusammen mit den Schülern erstellt wurden und durch die von den beiden Schülerinnen Rebekka Arndt und Inga Kaplan komponierte Bühnenmusik wächst das Stück zu einem geschlossenen Ganzen, das die geheimnisvolle Atmosphäre des expressionistischen Stummfilms aufzunehmen versteht.

Die Wettbewerbsjury zeigte sich von dieser mutigen und innovativen Umsetzung eines Stummfilms für die Bühne derart beeindruckt, dass der Preis für die beste Schülertheaterinszenierung in diesem Jahr nach Paderborn an die Friedrich-von-Spee-Gesamtschule geht. Im Rahmen der Schultheatertage in den Westfälischen Kammerspielen am 9. Juni wurde das Stück noch einmal aufgeführt.

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