Friedrich-Spee-Gesamtschule Paderborn - Weißdornweg 6 - 33100 Paderborn - Tel.: 05251-16690 - E-Mail: ge-friedrichspee[at]paderborn.de

Finissagen

Zwischen Disziplin und Freiheit - Winterfinissage am 14. Dezember

„Zwischen Disziplin und Freiheit“ — neue Ausstellung an der Friedrich—Spee—Gesamtschule Der Kunstverein Paderborn feiert 2018 seinen fünfzigsten Geburtstag und die Spee—Schule begeht dieses Jubiläum mit einer Doppelausstellung in beiden Halbjahren dieses Schuljahres. Dabei kommen die Bilder aus dem grafischen Archiv unseres Kooperationspartners und bieten einen beeindruckenden Einblick in die Arbeiten lokaler, regionaler und überregionaler Künstler. Neben anderen sind Exponate von Horst Krause, dem bereits eine Einzelausstellung gewidmet war, Ingrid Moll-Horstmann, Woldemar Winkler und Heinrich Strohmeier zu sehen.

Die Ausstellung hat den Titel eines Bildes von Woldemar Winkler als thematischen Überbau. „Zwischen Disziplin und Freiheit“ spiegelt einerseits die Bandbreite der Ausstellung zwischen konkreter und abstrakter Grafik, zum anderen kann dieser Titel auch als eine Art der Beschreibung unseres Umgangs mit Kunst verstanden werden. Immer wieder finden die aktiven Kurse aus „Darstellen und Gestalten“ sowie anderer Fachbereiche überraschende Ansätze, um sich produktiv und eigenständig künstlerisch mit der Ausstellung auseinander zu setzen.

Dabei bewegen sich unsere Schüler stets in dem genannten Spannungsfeld zwischen kreativer Freiheit und notwendiger Disziplin. Diese ist immer notwendig, um die entstandenen Ergebnisse in einem ansprechenden Bühnenprogramm zu präsentieren. Dies geschieht am 14. Dezember 2017. Alle Interessierten sind ab 18.30 Uhr herzlich eingeladen, sich die Ausstellung persönlich anzusehen und im Anschluss daran um 19.00 Uhr unsere entstandenen Inszenierungen zu bestaunen. (WibM)

Sommer-Finissage für Claudia Cremer-Robelski

Anna Lummer, Fina Rüngeler und Lara Lienen tasten sich an den unbelebten Körper heran

Spee-Gesamtschule feiert das Ausstellungsende in lebendigen Momentaufnahmen
Am Donnerstagabend war die Paderborner Künstlerin Claudia Cremer-Robelski sichtlich gerührt, nachdem sie ein neunzigminütiges Bühnenprogramm bestaunen durfte. Zahlreiche Schülergruppen aus den Jahrgängen 6 bis 10 präsentierten ihre Performances mit bisweilen eigenwilligen Zugängen zu den großformatigen Werken der Künstlerin
Unter dem Titel „snapshots“ waren Bilder ausgestellt, die den Moment einfrieren und den Betrachter fesseln. Die Motive verbindet der Augenblick, es zeigt sich ein vielschichtiger Blick auf die Gesellschaft und unser Leben.
Heroische Pose neben Provokation und Emotionalität: In fotorealistischer Tradition arbeitet Cremer-Robelski die Gesichter ihrer Motive so dicht an den Betrachter heran, dass an kritische Distanz zunächst nicht zu denken ist. Ihre Figuren berühren, ekeln und provozieren. Der Darstellen-und-Gestalten-Kurs des zehnten Jahrgangs widmete sich dem Thema der Berührung und provozierte damit möglicherweise den ein oder anderen selbst. „Herantasten“ hieß die Performance, in dessen Höhepunkt sich zahlreiche Hände mithilfe von Farbe gleitend und tastend über weibliche Kunststoffbüsten bewegten. Zuvor waren die Darsteller hinter einer transparenten Wand immer zögerlich die Distanz wahrnehmend auf die unbelebten Körper zugeschritten, bis sie diese schließlich erreichten und aus der Distanz eine zaghafte Nähe wurde, die sich schließlich auflöste.
Der DG-Kurs des neunten Jahrgangs inszenierte unter dem Titel „Reigen“ die unterschiedlichsten Formen der Maskierung und Demaskierung und bezieht sich damit gleich auf mehrere Bilder der Ausstellung. Sie griffen deren Inhalte thematisch auf und formten mit der Sprache ihrer Körper auf der Bühne einen komplexen Blick auf die Werke und unsere Welt.
Ein Darstellen-und-Gestalten-Kurs des sechsten Jahrgangs setzte sich mit der Umweltverschmutzung auseinander und zeigte in seiner Inszenierung ein Potpourri an Umweltsünden.
Durch das Programm führten wieder einmal Schülerinnen aus der EF und der Jahrgangsstufe 10. Sie interviewten Cremer-Robelski und priesen den entstandenen Ausstellungsbegleiter an, der weitere Arbeitsergebnisse von Schülern und Schülerinnen enthält. Darunter findet sich beispielsweise sehr gefühlvolle Lyrik aus einem Deutschkurs der EF.
Im neuen Schuljahr startet die Kulturschule mit einer Ausstellung aus dem Fundus des Paderborner Kunstvereins, mit dem die Spee-Schule bereits seit einigen Jahren eine fruchtbare Kooperation unterhält. Wir dürfen wohl auf eine weitere beeindruckende Finissage zum Jahresende gespannt sein. (WibM)



Snapshots - Sommerfinissage am Donnerstag, 22.06.17 ab 18:30 Uhr

Claudia Cremer-Robleski: snapshots

Die Friedrich-Spee-Gesamtschule hat es geschafft, die umtriebige Paderborner Künstlerin Claudia Cremer-Robelski von ihrem Projekt der Finissagen zu überzeugen, sodass ab sofort weitere Bilder von ihr in Paderborn zu sehen sind. Unter dem Titel snapshots sind Bilder ausgestellt, die den Augenblick einfrieren und den Betrachter fesseln. Die Motive verbindet der Augenblick, es zeigt sich ein vielschichtiger Blick auf die Gesellschaft und unser Leben.
Heroische Pose neben Provokation und Emotionalität: In fotorealistischer Tradition arbeitet Cremer-Robelski die Gesichter ihrer Motive so dicht an den Betrachter heran, dass an kritische Distanz zunächst nicht zu denken ist. Ihre Figuren berühren, ekeln und provozieren. Damit ist Cremer-Robelski so nah am Menschen selbst, dass mit Spannung auf die Perspektive der Schüler gewartet werden kann.
Am 22. Juni 2017 ab 18.30 Uhr können Interessierte und Gäste die Ausstellung in unserer Schulgalerie betrachten. Anschließend um 19.00 Uhr beginnt das Bühnenprogramm der Sommer-Finissage im Forum der Schule. Dabei werden die künstlerisch-ästhetischen Ergebnisse aus den Interpretationen der Bilder durch die Schüler präsentiert. (WibM) 

M D M A – Mach das mal anders


WOLFGANG STRATMANN an der Spee-Schule im Herbst 2016

Das Schuljahr beginnt – und wieder startet es mit einer neuen Ausstellung in der Schulgalerie. In diesem Halbjahr konnte die Fachschaft Darstellen und Geschalten Wolfgang Stratmann für ihr Konzept der Finissagen gewinnen. Der ehemalige Kunstlehrer hatte selbst zu seiner aktiven Zeit als Lehrer das Fach DG unterrichtet und ist nicht bloß deshalb über die Maßen gespannt auf die Ergebnisse der Schüler. Besonders würde er sich über Beiträge der Oberstufe freuen, damit die Breite der Beiträge und Perspektiven der Schülerinterpretationen ein größeres Spektrum aufweist. Dass in der jüngsten Vergangenheit jedoch Schüler der Jahrgänge 6 bis 10 ihre Beiträge präsentierten, beeindruckte Wolfgang Stratmann schon.

„M D M A – Mach das mal anders“ lautet der Titel dieser Ausstellung. Es werden überwiegend Siebdrucke gezeigt, die einzelne grafische Elemente, die zum Teil von Fotografien ausgehen, aufgreifen und immer wieder in variierter Farbgebung und Anordnung inszeniert werden. Wolfgang Stratmann sieht sich in seiner Variation der Motive und Weiterentwicklung der Bilder in guter Tradition. Niemand geringerer als Pablo Picasso sagte zum erneuten Aufgreifen eines Themas, eines Bildes durch den Künstler Folgendes.

Ich sagte mir immer: „Das ist doch nicht das Richtige. Das könntest du noch besser machen.“ Ich kann mich nur selten zurückhalten, eine Sache nochmal anzugreifen… x-mal dasselbe. Manchmal wird es zu einer fixen Idee. Aber warum arbeitet man überhaupt, wenn nicht, um dasselbe besser auszudrücken? Man muß immer die Vollkommenheit suchen. Natürlich hat dieses Wort für uns nicht mehr dieselbe Bedeutung. Für mich bedeutet es: von einem zum anderen Bild weiterkommen, weiter, immer weiter …

Diese Erkenntnis birgt jedoch die Gefahr, wie Sisyphos niemals an ein Ende zu gelangen. Nach Wolfgang Stratmann hat auch dieses Problem Picasso treffend formuliert.  

Das Schlimmste ist, es ist nie etwas abgeschlossen, es gibt nie den Moment, wo man sagen kann, ich habe gut gearbeitet, und morgen ist Sonntag. Sobald man aufhört, ist’s, um von vorn anzufangen. Man kann ein Bild sein lassen und beschließen, nicht mehr daran zu rühren. Aber nie kann man darunter schreiben: Ende.

Unsere Schüler werden mit ihren Arbeiten allerdings zu einem Ende gelangen – zumindest zu einem vorläufigen. Diese werden zu unserer Herbst-Finissage am 24. November der Öffentlichkeit präsentiert. Die Schulgemeinschaft der Friedrich-Spee-Gesamtschule freut sich auf Ihr Interesse und Kommen.

Initiates file downloadDownload Einladung pdf

 

 

Emell Gök Che - Identität und Aufbruch

Emell Gök Che stellt an der Paderborner Kulturschule Friedrich Spee aus

In diesem Schulhalbjahr kann die Schulgemeinschaft der Friedrich-Spee-Gesamtschule wieder auf eine interessante Ausstellung in ihrer eigenen Galerie blicken. Aktuell stellt das Paderborner Multitalent Emell Gök Che einige ihrer Werke unter dem Titel „Identität und Aufbruch“ aus. Die Bilder scheinen zunächst einmal nach naiver Malerei, die möglicherweise durch Kinderhand gepinselt, keiner weiteren Erwähnung bedarf. Doch ganz so einfach ist die Sache nicht. Denn der vermeintlich naive Stil der Arbeiten rückt die bleischwere Thematik in ein neues Licht. Die Exponate kreisen um religiöse Konflikte und die Frage nach der individuellen Identität in unserer Zeit - und auch in unserer Stadt. Da knutscht eine Moschee den Paderborner Dom und immer wieder tauchen geistliche Figuren und religiöse Symbole dergestalt in den Bildern auf, dass der Betrachter zunächst irritiert und dann belustigt ist, aber anschließend mitunter nachdenklich weiter schreitet. Doch damit nicht genug: Die scheinbaren religiösen Gegner spielen Schere-Stein-Papier, während an anderer Stelle eine Tigerente unbeteiligt, ja fast dadaistisch in der Szene verweilt. Immer wieder durchbricht Emell Gök Che die Bildebene, indem sie Schriftzüge anscheinend nachlässig in die Bilder pinselt. Doch darin liegt der Clou. „Rechtsdrehender Ökostrom“ oder „Frieden oder ich schieße“ karikieren bisweilen das Gemalte, sodass in die Betrachtung und Deutung mehr Leichtigkeit und ein ironischer Ton Einzug hält, der die Welt aushaltbar macht.
Emell freut sich erneut in der Paderborner Heimat eine Ausstellung zu zeigen. Nachdem sie weltbürgerlich Berlin, Istanbul und das Fernsehen für sich entdeckt hat und die Spee-Schule im November im Rahmen des Öffnet internen Link im aktuellen FensterVorlesetags besuchte, entstand die Idee für eine weitere Zusammenarbeit. Nun ist auch Emell gespannt, was die Schüler mit ihren Werken anstellen, wenn sie dieses Schulhalbjahr nutzen, um ihre Sicht auf die Werke am 9. Juni zur Sommer-Finissage der Öffentlichkeit zu präsentieren. (WibM)

People

Das Darstellen und Gestalten Projekt "Mensch" wurde während der letzten Finissage aufgeführt und später Öffnet internen Link im aktuellen Fensterals Video veröffentlicht. Jetzt ist die Performace auch in englischer Sprache als Video verfügbar.

People from spee on Vimeo.

There was a big city
With lots of houses and shops
And people, many people

People who knew each other
People who ignored each other
People who had no time for each other

They walked past each other and stayed silent
They stood around and waited for better times
They looked longingly into the shop windows

And noticed that they couldn’t afford any of this
And sensed that the others were better off
And knew that nothing would change

People who knew each other
People who ignored each other
People who had no time for each other

They fled from countries full of constriction and conflict
They searched for freedom and life
They came to us and reaped silence

And noticed that the frost would stay
And sensed that the others shunned them
And knew that nothing would change

People who knew each other
People who ignored each other
People who had no time for each other

They stayed alone with their problems
They walked through the emptying streets
They waited for our understanding

And noticed that nobody stood up for them
And sensed that the world drove them away
And knew that nothing would change

People who knew each other
People who ignored each other
People who had no time for each other

YOU!
Notice you are not alone
YOU!
See what happens around you!
YOU!
Know that everything must get better!

Ausstellung an der Friedrich-Spee-Gesamtschule pünktlich zum Schulstart

Plakat
Download Exposé (pdf)
Download Katalog (pdf)

 

Nach dem etablierten Paderborner Künstler Wolfgang Brenner, der im letzten Halbjahr eine sehr politische Ausstellung an der Spee-Schule zeigte, kommt nun Öffnet externen Link in neuem FensterMrs More, eine junge Künstlerin aus Paderborn, die bereits überregional ausgestellt hat und Beachtung findet. Sie präsentiert einen ganz eigenen Blick auf die Realität und setzt diese zum Individuum in Beziehung.

 

Mrs More: Heimweh / Fernweh


Fernweh, die Sehnsucht nach der Ferne, unbekannten Orten und Abenteuern steht der Suche nach Heimat und Wurzeln gegenüber. Die Gegensätze sind der Ausgangspunkt für die Arbeit zwischen Fotografie und Malerei. Ihre Fotografien verschmelzen in den Collagen mit den Elementen der Malerei und Zeichnung, das ist für Mrs More das Heilmittel gegen Fernweh. Es sind ihre urbanen Geschichten, die sie aus dem Kontext heraus auf die Leinwand und in den Raum bringt.


Aus Fotos und Skizzen entstehen die Collagen in vielen Schichten. Positive und negative Flächen zwischen den Polen der Enge und Weite. Aus Papier und Farbe entwickeln sich neue Räume, reale und fiktive, belebte und verlassene Orte, Enge und Weite, Heimweh und Fernweh, eine eigene Welt, eine Utopie.


Wie üblich werden Schüler der Spee-Schule zu den Exponaten arbeiten und ihre Ergebnisse in einer Finissage am 26. November 2015 ab 19.00 Uhr präsentieren. Vor Beginn der Finissage haben Besucher Gelegenheit, die Ausstellung zu betrachten. Anschließend gibt es ein Bühnenprogramm von ungefähr 70 Minuten mit künstlerisch-ästhetischen Inszenierungen zur Mrs Mores Bildern. Mrs More selbst wird bis dahin ein Projekt zur Ausstellung mit Schülern durchführen. Das Ergebnis wird zur Finissage ebenfalls zu sehen sein. Außerdem entsteht wieder ein Ausstellungsbegleiter, in dem nicht theatrale Schülerarbeiten ihren Platz finden. Dieser kann dann zur Finissage gegen einen Obolus mitgenommen werden.  


Einen virtuellen Einblick in die aktuelle Ausstellung in der Schulgalerie können Sie hier ebenso vornehmen wie auch den derzeitigen Katalog und ein Exposee der Künstlerin herunterladen. (WibM)

Künstlerin und Schüler erschaffen eine großflächige Collage

Das Projekt in Form einer gemeinsamen Collagenproduktion von der Künstlerin mit Schülern eines DG-Kurses aus dem Jahrgang 9 ist abgeschlossen. Die Schüler hatten zunächst eigene Fernweh- und Heimweh-Fotos mitgebracht,  zugeschnitten, arrangiert und auf einer großen Leinwand von ungefähr vier Metern aufgeklebt. Dann wurde mit Farben ein Hintergrund geschaffen sowie Übermalungen und Lasierungen vorgenommen.
Die fertige Collage wurde auf der Finissage am 26.11.2015 im Forum präsentiert.

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Von It-Girls und anderen Menschen – Schüler blicken auf das Leben in der Stadt

Die Ausstellung der Paderborner Künstlerin Mrs More unter dem Titel Heimweh / Fernweh findet ihr Finale. Fernweh, die Sehnsucht nach der Ferne, unbekannten Orten und Abenteuern steht der Suche nach Heimat und Wurzeln gegenüber. Die Gegensätze sind der Ausgangspunkt für die Arbeit zwischen Fotografie und Malerei. Ihre Fotografien verschmelzen in den Collagen mit den Elementen der Malerei und Zeichnung, das ist für Mrs More das Heilmittel gegen Fernweh. Es sind ihre urbanen Geschichten, die sie aus dem Kontext heraus auf die Leinwand und in den Raum bringt. Die Schüler wiederum bringen ihren Blick auf die Bilder in das Forum der Schule.
Denn wie üblich haben die Schüler der Spee-Schule zu den Exponaten gearbeitet und ihre vielfältigen Ergebnisse sind in der Herbst-Finissage zu bestaunen. Auf der Bühne drehen sich großstädtische It-Girls selbstverliebt um die eigene Achse, ein Sprachcollage appelliert an die menschliche Vernunft und Momentaufnahmen aus der Stadt spiegeln den Gästen das eigene Leben.


Außerdem ist wieder ein   Leitet Herunterladen der Datei ein Ausstellungsbegleiter   entstanden, in dem nicht-theatrale Schülerarbeiten ihren Platz finden. (WibM)

 

 

DG Jg. 7, Schaufensterpflege mit Fiona, Marie, Janine und Denice.
Janine im Schaufenster
DG Jg. 10, Fernweg nach Asien, Lea und Julia
DG. 10, Jana
DG Jg. 8, Gang durch den städtischen Regen, Tessa und Jana
Marie (Q1), Dian und Alina (beide EF) führten als Moderatorinnen durch das Programm

Wolfgang Brenner – Unserer Wahrheit ist dehnbar …

Foto: Juan Zamalea
Plakat zur Ausstellung

Der Paderborner Maler Öffnet externen Link in neuem FensterWolfgang Brenner hat sich bereits in vielen Ausstellungen einen internationalen Ruf erworben.
Seine Bilder sind nicht klassisch, sondern anders - flüchtig in ihrer Machart, reduziert in der Farbe, bruchstückhaft, irritierend, verrätselt.
Dabei sollten doch gerade die Medien, die er einsetzt - Fotografie und Text, Garanten für klare Aussagen und genaue Berichterstattung sein. Doch die hier präsentierten Fotos sind weit entfernt von perfekter Einstellung oder Schärfe, manches Mal zerschnitten oder überklebt, über- oder weiter gemalt, in hastiger teils liederlicher Schrift lückenhaft kommentiert...

Für diese Stolpersteine verantwortlich ist natürlich zuerst einmal die Machart seiner Kunst, eine Vielfalt an Materialien und Techniken, in denen Wolfgang Brenner seine Arbeiten von jeher gestaltet.
Der Künstler hat schon immer Materialien geschichtet – früher auch vielfach reell plastische, also Seil, Holzplanken, LKW-Planen, landwirtschaftliches Gerät usw., sodass seine Bilder Skulpturen gleich in den Raum wuchsen.
Doch egal, womit Wolfgang Brenner hantiert – mit Gegenständen, Papier, Farbe, in Malerei, Zeichnung, Siebdrucktechnik, Fotografie – er arbeitet immer in Lagen, die er neben-, auf- oder übereinander schichtet. Er baut seine Arbeiten vom Grund auf.
Da versteht es sich von selbst, dass diese Kunst keine spontane ist. Sie ist durchdacht, konstruiert und sorgfältig komponiert.
Nur wer sich Zeit nimmt und das Vordergründige durchdringt, wird sie entdecken, die unsichtbaren Dinge, die hinter jedem seiner Bilder stecken und letztlich erst Dimension, Sinn und Schönheit des Geschauten erschließen.

Am 7. Mai gibt es für alle Gäste der Sommer-Finissage ab 18.30 Uhr die Gelegenheit, einen Gang durch die Ausstellung zu machen und ab 19.00 Uhr das Bühnenprogramm der beteiligten Schülergruppen zu bestaunen.

Leitet Herunterladen der Datei einDownload Flyer: Einladung zur Finissage (pdfLeitet Herunterladen der Datei ein)

Leitet Herunterladen der Datei einDownload: Ausstellungsbegleiter

Victoria Lückehe - Spiegelungen

Victoria Lückehe

Anstelle einer Eröffnungsrede zur Ausstellung von Victoria Lückehe in der Schulgalerie der Friedrich-Spee-Gesamtschule in Paderborn

 Die Fotografien von Victoria Lückehe sind Bilder, die zeigen, dass man auch als junger Mensch schon sehr aufmerksam durchs Leben gehen kann. Ihre Fotografien zeugen, und das registriere  ich schon sehr lange, von einer Beobachtungsgabe, die sehr genau erkennt, was um sie geschieht. Sie nimmt mit großer Genauigkeit und höchster Sensibilität wahr, was sie umgibt. Es sind die scheinbar unwichtigen und nebensächlichen Kleinigkeiten und Alltäglichkeiten, die sie mit der Kamera festhält und denen sie dann, am heimischen Computer angekommen, zuleibe rückt und die sie nach ihren Vorstellungen gestaltet.

 Ich habe Victoria vor vielen Jahren als Klassenlehrer auch im Kunstunterricht kennengelernt als jemanden, der sehr wohl erkannt hat, was Wahrnehmen bedeutet und der schnell herausgefunden hat, dass jede Form von Wahrnehmung eine sehr persönliche Auseinandersetzung mit dem Gesehenen verlangt.

  Es gelingt Victoria Lückehe in ihren Fotografien, Dinge des Alltäglichen nicht nur zu sehen, sondern die wichtigen Bestandteile des Objekts genau zu erkennen und sich mit dem von ihr genau Beobachteten gestalterisch auseinanderzusetzen. Dieses erkennende Sehen ist ein komplizierter Vorgang, der bedeutet, unablässig eine sinnvolle Auswahl zu treffen, sich ständig und beständig zu entscheiden für das, was wichtig ist und zu verarbeiten lohnt.

 Das Auge und damit auch die Kamera macht das richtige Bild nur dann, wenn der ganze Kopf - das Rationale - und das Herz - das Gefühl - mitspielen: Ständige Beobachtungen des Alltags, eingefroren im Moment des Auslösens durch die Kamera. Wie viele Prozesse und Entscheidungen laufen in dieser Situation blitzschnell ab, um diesen einen Moment zu fixieren, der uns sagt, das ist das Bild, das auf mich Eindruck gemacht hat und später den Betrachter zu beeindrucken versteht.

  Victoria Lückehe hat diese Gabe zu erkennen, wann ein gesehenes Bild festhaltenswert ist und ein visueller Eindruck so viele Spannungsmomente enthält, dass es sich lohnt auf den Auslöser zu drücken.

Michael Aßmann      Öffnet internen Link im aktuellen Fenster ... Pressespiegel     Leitet Herunterladen der Datei ein Dowload Flyer Einladung

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Virtuelle Galerie - Spiegelungen

Aura Ling

Ich kritzel´ mir die Welt – widdewidde wie sie mir gefällt

 

Sommerfinissage am 12.06.2014, 18.30 Uhr im Forum der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule, Leitet Herunterladen der Datei ein Einladung pdf,   Öffnet internen Link im aktuellen FensterPressespiegel

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Ich arbeite mit dem, was ich gerade finde, was mir zur Verfügung steht, was mich anspricht oder was sich mir aufzwingt. Ich notiere, vereinfache, kommentiere, abstrahiere, interpretiere, entwerfe, erfinde, erkenne, lerne kennen, denke und träume durch meine Zeichnungen. Ich kritzel mir die Welt, widdewidde wie sie mir gefällt.
Wir leben in einer Kultur der Bilder. Wir nehmen sie wahr, speichern sie ab und produzieren selbst ständig neue – in einer Sphäre permanenter Interaktion. Ich sammle Bilder, hauptsächlich mit Menschen oder durch Menschen entstanden: in Fotoalben, in Zeitungen, in Büchern oder im Internet. Ich finde es spannend, wie sich die Menschen selbst inszenieren und welche Situation und damit welches Leben hinter dem Bild stecken könnte.
Wir leben aber auch in einer Kultur der textabhängigen Kommunikation. Wir chatten, schreiben SMS, posten und kommentieren Beiträge. Das geschriebene Wort nimmt einen großen Teil unseres Alltags ein. Ich sammle Wörter, Zitate und ganze Texte und verarbeite sie in meinen Zeichnungen. Zum einen geht es mir darum, dass sich durch das Geschriebene eine Bedeutung in den Vordergrund drängt. Dabei entstehen Wort-Form-Gebilde, bei denen man gleichzeitig Bild und Text lesen kann. Zum anderen löse ich die Regeln der Schrift bewusst auf, um den Sinn der Mitteilung zu stören.
Es geht mir nie um eine detailgetreue Abbildung der Dinge, sondern um den Prozess, die Dynamik zwischen dem, was ich sehe, sowohl auf der Vorlage, als auch auf der entstehenden Arbeit und mir selbst und meinen Gedanken. Somit entsteht einen Interaktion zwischen der Sache, die ich zeichne und mir: ich reagiere auf die Sache mit ihrer eigenen Schönheit und ihrem Ausdruck und sie reagiert auf meine Umsetzung, sodass immer ein Austausch zwischen Vorlage und Arbeit stattfindet: bis zu dem Punkt, der mir gelungen scheint.
Wenn ich zeichne, passiert etwas. Je mehr ich zeichne, desto mehr passiert. Dieses Desto-mehr ergibt sich aus der außerordentlichen Eigenschaft, die das Zeichnen besitzt. Zeichnungen passieren einfach. Sie sind Unternehmungen mit offenem Ausgang, unterliegen dem Verlust oder Gewinn, da man nicht weiß, was am Ende bei rauskommt, wenn man den Stift ansetzt. Man kann den Strich nicht erkennen, bevor man ihn sieht. Ich versuche das Risiko jeglicher intuitiver Bewegung auszuloten. Manchmal geht es aber auch schief, so dass einige Elemente in meinen Arbeiten auch nur zur Überdeckung von Fehlentscheidungen dienen.
Das Zeichnen bedarf keiner Planung und Organisation. Es zeigt sich augenblicklich das, was ich zeichne, als Bild. Form und Inhalt sind unbegrenzt. Ich kann alles sagen, übersetzen und festhalten. Die Zeichnung ist alltäglich. Ich zeichne, weil ich sehen, was ich sehe, aus Lust und Neugierde, in Erregung und Entspannung.

Je mehr ich zeichne,
desto mehr füge ich hinzu oder nehme ich weg.
Je mehr ich zeichne,
desto unterschiedlicher wird der Bildträger.
Je mehr ich zeichne,
desto eher entwickeln sich eigene Symbole.
Je mehr ich zeichne,
desto mehr Entwürfe einer Sache entstehen.
Je mehr ich zeichne,
desto mehr fremde Elemente führe ich mit ein.
Je mehr ich zeichne,
desto umfangreicher wird das Material,
auf das ich vor einer Zeichnung zurückgreife.

Virtuelle Galerie Aura Ling

 

 

Impressionen von der Sommerfinissage

Gegen den Zeitgeist – Herbst-Finissage

Pünktlich zum Schulstart hängt die neue Ausstellung in der Galerie des Forums in der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule Paderborn. Der Paderborner Künstler Stefan Klemann zeigt seine Werke erstmals in dieser Zusammenstellung unter dem Titel Zeitgeisterfahrer. Dahinter verbirgt sich eine recht strenge Konzeption, die sich bei der bloßen Betrachtung der einzelnen abstrakt-expressiven Werke dem Schauenden nicht gleich erschließt. „Eine Fläche, Farben und der eigene Drive, mehr braucht es nicht. Theorien und Techniken treten in den Hintergrund – man gibt sich ungebremst der eigenen Dynamik hin und beschreibt mit jedem Werk eine neue Seite eines abstrakten Tagebuchs.“ Der eigenwillige Stil Klemanns, die Farben mit Spachteln auf der Fläche in variierenden Bewegungen zu ziehen, zieht sich durch die gesamte Ausstellung und scheint dem Zeitgeist in seinem Bewegungsdrang und ungebrochener Ruhelosigkeit zu entsprechen. „Es ist eine Möglichkeit, Zeitgeist zu erfahren und die eigene Persönlichkeit gegen eine Flut an Einflüssen schwimmen zu lassen.“
Die zum Teil recht düster gehaltenen Gemälde bieten durch raffiniert gesetzte Aufhellungen Orientierung. Allerdings ist sich der Betrachter überwiegend selbst überlassen und muss aufpassen, dass er sich nicht verliert. Denn figürliche oder gegenständliche Darstellungen sind spärlich gesät, bieten aber gerade deswegen Halt.  
Ein Novum bei dieser Ausstellung ist die Art der Hängung und Inszenierung der Gemälde. Betritt man die Galerie der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule, ist man durch die vorgegebene Wegführung gezwungen die Laufrichtung im Uhrzeigersinn einzuschlagen und umrundet über stilisierte Ziffernblätter, dem Zeitpfeil folgend, den Raum. Dabei ziehen Gemälde frei hängend im mittleren Rund die Blicke auf sich und führen den Besucher, nachdem er das Rund halb abgeschritten hat, auf einen übergroßen Schädel zu, der ebenfalls frei über der Galerie schwebt und zu warnen scheint. Erreicht man die Mitte der Galerie, ist man zur Umkehr gezwungen und muss nun als Geisterfahrer dem Zeitgeist trotzen.
Die Schüler werden sich wieder sehr genau mit der Ausstellung auseinandersetzen und bemerkenswerte Ergebnisse erbringen, die ihren Blick auf den Zeitgeist und die Gemälde offenbaren. Am 14. November um 18.30 Uhr findet dann der krönende Abschluss als Herbst-Finissage statt. Zunächst werden alle Gäste die Gelegenheit haben, sich selbst in der Ausstellung umzusehen und dem Zeitgeist in den Werken nachzuspüren. Anschließend werden in einem Bühnenprogramm die Arbeitsergebnisse der  Schüler präsentiert. Übrige Schülerarbeiten zur Ausstellung finden ihren Platz im inzwischen obligatorischen Ausstellungsbegleiter.
Leitet Herunterladen der Datei ein  Austellungsbegleiter,  Leitet Herunterladen der Datei ein Einladung,   Leitet Herunterladen der Datei ein ProgrammablaufÖffnet internen Link im aktuellen Fenster Pressespiegel  Öffnet externen Link in neuem FensterProjektübersicht Kinder zum Olymp (WibM)

Von roter Wut und der Farbe Blau

Am 6. Juni 2013 fand in der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule die Frühlings-Finissage statt. In der Schulgalerie präsentierte Anne Dubisch - ehemalige Lehrerin der Schule - ihre abstrakt gemalten Ölbilder. Traditionell endete auch diese Ausstellung  mit einer Finissage. Seit Jahresbeginn konnten Schülergruppen zu den farbenfrohen Bildern von Anne Dubisch arbeiten und diese Ergebnisse wurden in einem Bühnenprogramm über 200 Gästen präsentiert.
Dabei stellt die Friedrich-von-Spee-Gesamtschule in der Abschlussveranstaltung dem Künstler und allen Interessierten die kulturelle Vielfalt vor, die an dieser Schule seit vielen Jahren gepflegt wird. Selbstverständlich haben alle Besucher vorher die Möglichkeit in der Schulgalerie die dort ausgestellten Bilder auf sich wirken zu lassen, um sich auf die Veranstaltung einzustimmen oder auch mit der Künstlerin ins Gespräch zu kommen.
Schon der Start um 18.30 begann lautstark und eindrucksvoll. Es wurden zwei Beiträge aus dem Fachbereich Musik zur Einstimmung und Begrüßung der Gäste im Foyer gespielt, die gleichsam den Abend einläuteten.
Die Schüler zeigten in kleinen Szenen, Animationen, Collagen, Skulpturen und eigenen Texten, die sie in den vergangenen Monaten im Unterricht und in Projekten mit viel Liebe zum Detail entwickelt, gestaltet und erstellt haben, ihre Sicht auf die Bilder und somit auf ihre eigene Welt.
Die dominierenden Farben und ihr Arrangement auf den Bildern in zum Teil mehrfach überarbeitetem Auftrag und bisweilen wildem Pinselstrich inspirierte Schüler aus dem Jahrgang 6 zu einer emotionalen Spurensuche nach der inneren Wut, die wohl in jedem von uns vorhanden ist. Mit lehrmeisterhaftem Sprachtheater über die Bedeutung der Farbe Blau verblüffte die Präsentation des neunten Jahrgangs das Publikum. Auch der Jahrgang 8 griff die bestechende Farbenvielfalt der Bilder auf und inszenierte eine Symphonie in sanften Stoffen, die in raffinierten Bewegungsarrangements über die Bühne flossen. Die Jagd nach einer verlorenen Hose trieb die Inszenierung einer Gruppe aus dem Jahrgang 6 an. Zwei Gruppen aus dem siebten Jahrgang überzeugten mit zwei völlig verschiedenen Darbietungen. Die eine Gruppe überraschte mit zum Teil artistischen Einlagen, die andere hingegen mit einer Inszenierung, die dem Zuschauer hauptsächlich spielende Hände in allen möglichen Farben und denkbaren Bewegungen präsentierte.
Auch die nächste Ausstellung ist bereits geplant. Nach den Sommerferien wird der Paderborner Künstler Stefan Klemann mit seiner abstrakten Malerei und Spachteltechnik expressionistische Bilder präsentieren und sich gespannt auf eine ideenreiche Finissage im November freuen.
(WibM)

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Anne Dubisch

Nach regem Interesse und großer Resonanz für die vergangene Finissage im November 2012 zur Ausstellung "Strukturen" von Florian Schwarz folgt in diesem Schulhalbjahr eine weitere Ausstellung in unserer Schule. Seit dem 26. Februar hängen Bilder von Anne Dubisch in der Galerie im oberen Rundgang des Forums. Anne Dubisch hat selbst bis zum 31. Januar 2012 an unserer Schule unterrichtet und ist nun im Ruhestand.
„Vor etwa 25 Jahren habe ich das Malen für mich als Ausgleich zu meiner beruflichen Tätigkeit entdeckt. Im Laufe der Jahre habe ich an verschiedenen Workshops der Uni Paderborn und zahlreichen Sommerakademien in Schloss Neuhaus teilgenommen. Dort lernte ich durch die Hamburger Künstlerin Karin Ohlsen das freie Malen mit Ölfarben kennen und bin bis heute von dem Malprozess und der Ausdruckskraft der Farben fasziniert.“
Unter dem Titel „Anne Dubisch 2013“ ist eine Ausstellung entstanden, die ausschließlich abstrakte Gemälde in Öl auf Leinwand zeigen und somit einen abwechslungsreichen Kontrast zur Fotografie von Florian Schwarz darstellen. Die Bilder variieren und kontrastieren sowohl Formen und Flächen und schaffen feine Veränderungen in den Farbnuancen.
„Malen bedeutet für mich: Entspannung, Spiel mit Farben und Formen, Gespanntsein auf das, was entsteht.“
Ebenso aufregend wie der Malprozess wird die Arbeit der Schüler werden. Schon jetzt haben die ersten Kurse begonnen und machen die Ausstellung zum Impuls für eigenes künstlerisches Schaffen, auf deren Präsentation am 6. Juni sich die gesamte Schulgemeinschaft bereits freut. (WibM)

 

 

Finissage 2012

Florian Schwarz  -  Von Spielplätzen und alten Bahnhöfen

Auf den ersten Blick doch recht spröde wirkende Fotografien waren es, mit denen sich die Friedrich-von-Spee-Schüler in den vergangenen Wochen in vielen Projekten in ihrem Unterricht beschäftigt haben. Bilder von Steinbrüchen, verlassenen Kleinstadtbahnhöfen oder alten Spielplatzgeräten hatte der Paderborner Kunststudent Florian Schwarz in seiner Ausstellung in der Schulgalerie der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule präsentiert mit dem Ziel, zur kreativen Auseinandersetzung anzuregen.  Und so wurde zu diesen künstlerischen Foto-Arbeiten vor allem im Darstellen-und-Gestalten-Unterricht eine rund anderthalbstündige Präsentation zusammengestellt, die die verschiedenen Aspekte der Fotografien geschickt aufnahm und in gefühlvolle Performances umsetzte:
Der vielfältige Finissage-Abend begann mit einer Vorführung des 9. Jahrgangs, bei dem die erste Gruppe sich insbesondere den titelgebenden "Strukturen" der Fotografien von Florian Schwarz widmete, gefolgt von einer sehr abwechslungsreichen Szenenfolge einer weiteren Gruppe dieses Jahrgangs zu den stillen Bahnhofsbildern, die das Publikum mit den lebendigen Erinnerungen an eine turbulente und kommunikationsreiche Vergangenheit konfrontierte.
Es folgte ein Potpourri aus elegischen Piano-Melodien des Musik-Kurses Jahrgang 12, das, gepaart mit melancholischen Gedichtvorträgen, die Einsamkeit der stillen Architektur-Motive der Ausstellung geschickt aufnahm und stimmungsvoll vertiefte.
Dass Spielplätze auch voller Leben und fast akrobatischer Bewegung sein können, zeigte dann eine Präsentation der Arbeitsgemeinschaft "Inszenierte Fotografie" des 9. Jahrgangs, die kontrapunktisch die Ruhe und Unbelebtheit eines leeren Spielplatzes mit überraschenden Inszenierungen spielerischen Lebens konfrontierte. Und auch die jüngsten Teilnehmer zeichneten sich in den beiden letzten Programmpunkten durch eine die zahlreichen Zuschauer begeisternde Vielseitigkeit aus: Während die Sechstklässler den Spielplatz aus verschiedensten Perspektiven beäugten, das Spielen noch ernst nahmen und ihre Freude am Spiel mit dem krönenden Abschluss eines aufstrebenden Regenbogens zum Ausdruck brachten, verzauberte der Darstellen-und-Gestalten-Kurs Jahrgang 7 die Zuschauer mit einer poesievollen Darstellung dessen, was Menschsein wirklich ausmacht. Farbige Lichter und bunte Blumen wurden von den jungen Pantomimen auf die Bühne gebracht und in das menschliche Leben getragen, um die Fesseln einer marionettenhaften Einengung abzulegen.
Zusätzlich zu diesen in der Finissage präsentierten Vorführungen konnte an diesem Abend erstmals ein 48 Seiten starker "Ausstellungsbegleiter" als Reader erworben werden, der individuelle Arbeiten und Auseinandersetzungen zahlreicher weiterer Schüler der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule mit den Fotografien von Florian Schwarz zusammenfasste und in Gedichten, Geschichten und Fotoserien eine ganz persönliche Begegnung mit den Themen und Ideen der Vorgaben der Ausstellung zeigte. (AssM)

Download Ausstellungsbegleiter pdf (4MB)    Pressespiegel   http://www.florianschwarz.org

 

 
 
 

Finissage 2010

Finissage für Erwin Grosche

Am 23. März war es wieder so weit: Der alljährliche Finissage-Abend an der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule hat stattgefunden:

Vor den Augen des zunächst interessiert, dann immer mehr amüsiert und fasziniert genießenden Paderborner Autors und Kabarettisten Erwin Grosche präsentierten rund 100 Schüler und Schülerinnen die Ergebnisse ihrer Arbeit. Erwin Grosche hatte der Schule eine Reihe unveröffentlichter Gedichte zur Verfügung gestellt, zu der verschiedene Schülergruppen gearbeitet hatten.

So konnten zum Propeller-Gedicht gleich zwei Umsetzungen bewundert werden. Der Darstellen-und-Gestalten-Kurs des Jahrgangs 7 hatte den luftigen Text in eine elegante und fast sakral anmutende Schwebenummer voller Leichtigkeit verwandelt, die fast schwerelos das Abheben und Fliegen  zum Inhalt hatte. Dagegen ging der DG-Kurs Jahrgang 8 dasselbe Thema mit einer mehrmotorigen Propellermaschine an, die sich jedoch in der szenischen Umsetzung des Gedichtes genau so leicht in die Lüfte erhob.

Der Jahrgang 9 hatte im Fach „Darstellen und Gestalten“ mit seiner Darbietung des „Wut“-Gedichtes den Akzent auf eine eigenständige Versprachlichung gelegt und präsentierte in Form einer „Sendung mit der Maus“-Geschichte vier Szenen zur Ursachenforschung von „Wut“. Als besonderer Höhepunkt gestaltete sich sodann die Vorführung der jüngsten Teilnehmer, die mit viel Liebe zum Detail sich eines Besuchs einer Autowaschanlage und einer Schokoladenproduktionsmaschine annahmen. Gerade der Auftritt dieser aus lauter Roboter-Teilen zusammengesetzten Maschine und die Darstellung ihrer Produktionsschwierigkeiten fanden den besonderen Beifall des Publikums.

Aufgelockert wurden die Darbietungen der DG-Kurse durch kleine filmische Kostbarkeiten des Jahrgangs 10, der in den WP2-Kursen aufwendig gestaltete Filme mit viel Tricktechnik erstellt hatte, die die Handlung der Grosche-Gedichte unterhaltsam zu visualisieren wussten. Dazu präsentierten Kunstkurse der Jahrgänge 7 und 9 spezielle Gegenausstellungen, die sich mit der bildnerischen Umsetzung einzelner Gedichte beschäftigten. So wurden Krimskrams-Schubladen der eigenen Vergangenheit in Fotografien gezeigt, die die zurückliegende Kindheit mit emotionsreichen Erinnerungstexten wieder aufleben ließ.

Insgesamt kann auch die 14. Finissage an der Friedrich-von-Spee-Gesamtschule wieder als eine abgerundete und ereignisreiche Präsentation gewertet werden, die vielfältig und abwechslungsreich die Gedichte von Erwin Grosche zu interpretieren wusste und somit zu einem weiteren Höhepunkt kulturellen Lebens und Erlebens an unserer Schule geworden ist. (AssM)

... luftiges Propellergedicht
... der wütende Ingo
... wird bekocht
Schokoladenproduktions-maschine

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