Sekundarstufen I und II – Gesamtschule der Stadt Paderborn

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Aktuelles aus dem Schulleben

Klimawoche Bielefeld 2021

Neue Impulse zum Klimaschutz für die Schüler der Friedrich-Spee-Gesamtschule

Q1-Ernährungslehre-Grundkurs im Meeting „Keine Zukunft ohne Ernährungswende“

Die Friedrich-Spee-Gesamtschule hat vom 17./18.03.21 an der vom Bundesministerium für Umwelt geförderten „Klimawoche Bielefeld“ teilgenommen.

An diesen beiden Tagen bestand der Schwerpunkt der Diskussionen und Vorträge auf den Themen „Bildung“ und „Ernährung“. Insbesondere die Oberstufenschüler*innen aus unseren Ernährungslehre-Grundkursen haben sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, inwiefern eine Ernährungswende in Kombination mit anderen Klimaschutzmaßnahmen den Klimawandel stoppen bzw. verlangsamen könnte. Am „Tag der Bildung“ konnten Schüler*innen unserer Schule erfahren, wie Bildung und Klimaschutz zusammenhängen und aktiv in den Schulalltag integriert werden können. Emma Luis aus der 8f hat für uns einen Erfahrungsbericht erstellt, in dem sie über verschiedene Möglichkeiten zu mehr Klimagerechtigkeit mit Vertretern aus der Wissenschaft (Robert Marc Lehmann) und Wirtschaft sowie bekannten Umweltaktivisten (Hannes Jaenicke) erzählt: „Die Klimawoche fand über eine Videokonferenz statt, diese startete im Bereich „Bildung“ um 8:30 Uhr am 17.03.2021.Moderatoren waren Philipp Gutberlet und Jule Jaspers.

Während der Videokonferenz sagten erst einige Prominente, wie Pit Clausen (Oberbürgermeister von Bielefeld), ein paar motivierende Worte.

Danach stellten verschiedene Schulen ihre Ideen und Umsetzungen für Klimaneutralität vor. Das Gymnasium Borghorst hat z. B. folgende Projekte an der Schule ins Leben gerufen: Fair Trade Kiosk, Wiederverwertung, nachhaltiges Mensaessen etc..

Das Lessing-Gymnasium Münster stellte die Forderungen, dass man das Fleischessen einschränken und klimaneutral zur Schule komme solle.

Als Highlight erzählte der Meeresbiologie Robert Marc Lehmann von seiner Arbeit. Er führte aus, welche Auswirkungen der Klimawandel hat, wo überall Plastikverschmutzungen zu finden sind, warum Haie so wichtig für uns und unseren Planeten sind, und noch vieles mehr. Zum Schluss diskutierten die Teilnehmenden über verschiedene wirtschaftliche Ansichten, wie man etwas gegen den Klimawandel tun könne und wie eventuell nicht. Die Konferenz endete gegen 12:30 Uhr. Es war ein sehr interessantes Erlebnis.“

(HenA, DahC, Emma Luis 8f)

 

Interview mit Emma Luis zur Klimawoche Bielefeld 2021
Impulse aus der Klimawoche 2021 in Bielefeld auch für uns in Spee

Vor kurzem erhielt Emma Luis aus der 8f die Einladung aus Bielefeld zur Teilnahme an einer vom Ministerium für Umwelt initiierten Videokonferenz zum Thema „Klimawoche Bielefeld 2021".
In einem 4-er Online-Meeting trafen sich mit ihr unsere Schülervertretung Luca Fortmeier und Uomna Ahmed von der SV und RieA zu einem Interview.

Luca: Liebe Emma, unsere Anerkennung für diese Einladung, da hast Du dich sicher riesig gefreut, wie kam es dazu? So eine Einladung hätte ich als Schülersprecher auch gern bekommen.

Emma: Eigentlich lief das recht unspektakulär. Herr Schierok hat uns in einer OS Stunde die Idee von der „Klimawoche Bielefeld 2021“ vorgestellt und was es mit dem Projekt auf sich hatte. Wir konnten uns melden, wenn wir dabei mitmachen wollten. Aus unserer Klasse war ich die Einzige, vielleicht sogar von der ganzen Schule, denn ich habe außer mit meiner Lehrerin Frau Dahm und Herr Hennemann mit Niemandem darüber gesprochen, aber das war ja auch gar nicht schlimm.

Luca: Der Klimawandel ist natürlich ein großes Thema. Was interessiert dich besonders, dass Du dich hierzu als Einzige gemeldet hast?

Emma: Mich interessiert, was man für den Klimaschutz eigentlich alles tun kann. Außerdem geht uns das Thema ja schließlich alle an und wenn jeder etwas tun würde, könnte man sicherlich eine Menge bewirken. Darauf war ich in so einer Konferenz schon sehr gespannt, welche Umsetzungen wohl in anderen Schulen durchgeführt werden. Schließlich ist der Klimawandel auch bei uns an der Spee ein Thema, was uns irgendwie ja jeden Tag betrifft, eigentlich alle und egal, in welcher Schule.

Uomna: Jeden Tag auch bei uns? Wie meinst du das konkret?

Emma: Naja, am meisten war ich auf den Plastikverbrauch gespannt, auch an unserer Schule. Viele Schülerinnen und Schüler bringen jeden Tag viele Plastikverpackungen und Plastikgegenstände mit in die Schule, welche nicht für die Wiederverwertung geeignet sind. Letztendlich ist das Müll, der häufig nicht in den Mülltonnen landet, sondern sehr oft irgendwo auf dem Schulgelände. Die Verschmutzung unseres Schulhofes finde ich auch nicht gut. Wenn ich aus meiner Klasse ganz oben auf den Schulhof blicke, sehe ich auf dem Pflaster viel zu viele Kaugummiflecke und von oben sieht man halt auch die Reste von Papier und Müll, die dort nicht hingehören. Natürlich könnte man jetzt noch viel aufzählen, aber man muss ja erst mal klein anfangen und nicht sofort die ganze Schule umkrempeln.

Luca: Aus den in der Videokonferenz kennengelernten Schulen hast du viele positive Beispiele erhalten, was man möglicherweise auch bei uns tun kann. Welche haben dich da besonders angesprochen?

Emma: Ich erfuhr interessante Dinge über ein nachhaltiges Mensaessen. Das läuft bei uns schon recht gut. Unser Essen von BIONDs ist zu 100 % biologisch, da haben wir schon großes Glück: vegetarisch oder Fleisch aus nachhaltiger Zucht, keine Massentierhaltung, Salat und Gemüse von Bauern aus unserer nahen Umgebung und nicht von weit weg. Aber die Brötchen in der Cafeteria könnten auch in die Hand gegeben werden, ohne gesonderte Tüte oder Serviette. Andere Möglichkeiten gäbe es z.B. für die Organisation des Schulweges. So könnten kurze Entfernungen mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Wir haben unter der Leitung von Herrn Yousef eine interessante Fahrradwerkstatt und Ausleihe. Bei größeren Entfernungen, ginge es wohl auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und nicht privat im Auto mit Mama oder Papa.

Luca: Verstehe ich sehr gut. Wie gehst du nun mit dem, was du durch die Teilnahme an der Konferenz erlebt hast, weiter um? Kannst du dir vorstellen, dass du oder auch wir von der SV, hier in Spee etwas auf den Weg zum Klimaschutz bekommen können?

Emma: Na klar, meine Idee zum Thema Plastik und Müll ist einfach. Die Macher sind wir, z.B. einer regelmäßigen Aktion zum Müll wegräumen auf unserem Schulgelände mit Zange und Handschuhen und hinterher gibt es ein Stück Kuchen als Belohnung. Wir haben einen Schulgarten, wie ihn viele Schulen nicht haben. Wir sollten ihn außerhalb der Schulzeit mehr nutzen, wie z.B. bei der Apfelbaum-Aktion im vergangenen Herbst und der anschließenden Einpflanzaktion mit den 5-Klässlern. Ich denke an gemeinsame Treffen und Aktionen im Schulgarten, der Bepflanzung und der Pflege oder an die Bienen auf unserem Schuldach. Es gibt so viele gute Aktivitäten außerhalb der Schulzeit, z.B. ginge auch die Vorbereitung und Organisation der Krötenwanderung im Schulgarten u.v.m.

RieA: Vielen Dank euch Dreien in die Runde, und Dir, liebe Emma, für dein bisheriges Engagement ganz besonders. Ich wünsche uns allen, dass in Zukunft viele von deinen Anregungen von Interessierten an unserer Schule aufgegriffen werden. Einige deiner Ideen lassen sich durch unsere Schülerinnen und Schüler ja sofort umsetzen, wie die Plastikmüllvermeidung oder den Schulweg mit dem Rad zurückzulegen und nicht mit dem Elterntaxi. Und im Schulgarten wird auch jederzeit Unterstützung gebraucht. Euch allen wünsche ich eine gute Zeit und natürlich Glückauf. (RieA)

Gesamtschule Friedrich Spee – eine Schule für alle Talente!

Gesamtschule Sekundarstufe I und II

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  • Förderprojekte | Inklusion
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