Sekundarstufen I und II – Gesamtschule der Stadt Paderborn

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Inhalt

BNE - Bildung für nachhaltige Entwicklung

Engagierte SchülerInnen der Friedrich Spee besuchen „Zukunftswerkstatt“ des BNE Regionalzentrums im Prinzenpalais Bad Lippspringe

Natürlich haben sich schon viele SchülerInnen an der Friedrich Spee mit den Nachhaltigkeitszielen im Unterricht  beschäftigt. Aber beim Besuch der „Zukunftswerkstatt“ ging es um mehr! Hier hatten die Teilnehmer Gelegenheit, sich mit den Schülern der Heinz Nixdorf GES sowie der GES Bad Lippspringe auszutauschen. Die Diskussionen fanden dementsprechend in gemischten Gruppen statt und waren sehr intensiv.

 

Dazu muss man sagen, dass die  Moderatoren sich sehr gut vorbereitet hatten und die Schüler mit interessanten Aufgaben insbesondere zu den sogenannten „Fußabdrücken“ unseres Handelns bzw. Wirtschaftens inspirierten, sich eigene Gedanken für das Handeln in der Zukunft zu machen. Die vielen Ideen wurden in der anschließenden Präsentationsphase mit Hilfe der selbst erstellten Plakate bei weiteren Gesprächen ausgetauscht und vertieft!

 

Auch für die Lehrer war die Veranstaltung gewinnbringend. Eine der Referentinnen war die Leiterin des Moorhus (NABU-Station) bei Minden-Lübbecke. Genau die richtige Ansprechpartnerin, um sich in den nächsten Wochen weiter zu informieren, welch große Bedeutung die Moore  für unser Klima haben.

 

Vielen Dank für die hervorragende Vorbereitung und Begleitung durch die Zukunftsthemen unserer zukünftigen Generationen an die ReferentInnen des Regionalzentrums!

Ach ja!: Auch die inhaltliche Vorbereitung des leckeren Eintopfs für alle war ausgezeichnet!!!

 

Ralph Legenhausen (Bio-Lehrer und NABU-Mitglied)

Quelle: NW

"Schule macht glücklich"

Am Sonntag, den 23.04.2023, hielten die drei Schülerinnen Angelina Can, Khatera Safi und Raihanna Safi unserer Schule eine Rede zur Eröffnung des Bunten Klassenzimmers auf der Landesgartenschau in Höxter.

Das Bunte Klassenzimmer ist ein außerschulischer Lernort, in dem die 17 Ziele der Nachhaltigkeit der Agenda 2030 gelehrt werden. In über 170 Angeboten können die Besucher*innen lernen, was z.B. das eigene Handy mit Afrika zu tun hat oder wohin das Wasser in den Abflussrohren fließt.

Der Punkt 4 HOCHWERTIGE BILDUNG der Agenda 2030 lag unseren drei Schülerinnen besonders am Herzen, weswegen sie ihre Geschichte und ihre Meinung vor großem Publikum erzählen durften.

Die Rede war ein Top-Akt auf der Landesgartenschau. Schulministerin Feller und Umweltminister Krischer lobten die Schülerinnen für ihre sehr gelungene Darstellung. Anwesende Vertreter aus Politik, Verwaltung, Presse und Wirtschaft waren begeistert.

Ein Riesenerfolg für unsere Schule! Danke an die drei Rednerinnen!

Und Danke auch an die Klasse 8b und 8f, die mit tollen Plakaten aus dem Kunstunterricht die Landesgartenschau in Höxter verschönern! Diese sind an diversen Zäunen auf dem Landesgartenschaugelände zu sehen.

Text: LudB

 

Lernen im Grünen: Das Moorgebiet Eselsbett im Nahbereich der Friedrich-Spee–Gesamtschule

Aufbruch zu einer nicht alltäglichen kleinen Exkursion mit ausgewählten Schüler*Innen aus der SI und der EF

Fragt man Schüler*Innen nach nahegelegten Moorgebieten im Einzugsbereich unserer Schule, so erhält man in der Regel ein Kopfschütteln und einen erstaunten Blick. Fragt man dann die LehrerkollegInnen, muss man schon bis zu der sich im Ruhestand befindlichen Biologie Legende Ralph Legenhausen durchfragen: „Man glaubt es kaum, aber das Naturschutzgebiet Eselsbett am Ortsausgang von Lichtenau kommt durch regelmäßige Naturführungen der Biologischen Station Senne des Kreises Paderborn zu einer erweiterten Bekanntheit, genau in dem Landschaftsknick der Egge und der Paderborner Hochfläche“. (siehe: www.bs-paderborn-senne.de)
Grund genug für eine von Ralph Legenhausen organisierte kleine Exkursion mit dem Schulbusfahrer und 17 interessierten Schüler*innen in den lediglich ca. 15 km entfernten Untersuchungsraum, das sogenannte Eselsbett. Eine zusätzliche sachkundige Begleitung bestand aus Ulrike Stoffers vom NABU. Unter Anleitung des Moorexperten Christian Finke von der Biologischen Station, erfolgte zunächst die Einordnung des Standortes beim Zusammentreffen des Steilabfalls der Egge mit der hier beginnenden Paderborner Hochfläche. Dabei ist der wasserstauende Untergrund genau an dieser Stelle der Auslöser für das Vorhandenseins eines typischen Hangmoores.
Von einem Beobachtungsposten aus erfolgte die genaue Erklärung durch Herrn Finke. „Jetzt lebe ich schon über 40 Jahre in Paderborn und das Eselsbett ist mir heute zum ersten mal hautnah begegnet“, so Achim Riediger als verwunderter Erdkundelehrer.

Ausgestattet mit Gummistiefeln, Mütze, Schal und wasserdichtem Regenzeug ging es dann vor Ort in einzelne Entwässerungsgräben und Abflussmulden, wo künstliche Maßnahmen zur Renaturierung und zur Bewässerung, deutlich sichtbar wurden. Auf diese Weise konnte man das Hochmoor  gefahrlos „trockenen“ Fußes durchlaufen. „Ihr dürft bei besserem Wetter gern wiederkommen“ so Christian Finke  „ und euch in ein Projekt einarbeiten, unsere Maßnahmen zur Renaturierung sind längst noch nicht abgeschlossen.“
Trotz des widrigen kalten und nassen Wetters zeigten sich die Schüler*innen begeistert.  „Ich fand es sehr schön und zugleich informativ“, so Sarah aus der EF von Herrn Riediger, „nach unseren Erfahrungen zuletzt am Dümmer, haben wir hier eine völlig andere Art von einem Hochmoor erlebt, wovon es vermutlich künftig immer weniger geben wird“.  Anders als beim Dümmer hatten die Vögel heute leider eine wetterbedingte Auszeit.

Text und Fotos: RieA

BNE - Lernen im Grünen

Einladung zu einem Ausflug an den Dümmer mit seinen Moorgebieten und einem Magneten für Wasservögel, insbesondere Kraniche

Diese Exkursion war eine Belohnung für ausgewählte Schülerinnen und Schüler, die während der Corona Zeit bei umweltfreundlichen Aktionen teilgenommen hatten oder gute Leistung in naturwissenschaftlichen Fächer erbrachten. So erfolgte ein Ausflug oberhalb Osnabrücks zu dem dortigen Moorgebiet in der Nähe des Dümmer Sees. Uns wurde im Vorfeld von Herrn Legenhausen und Herrn Riediger viel über das Gebiet, die Umgebung, den Torfabbau sowie von der dort vorherrschenden Tierwelt erzählt. So waren wir alle sehr gespannt, wie es werden würde.

Um ca. 8:45 trafen sich insgesamt 42 Schülerinnen und Schüler von Klasse 6 bis zur Ef an der Bushaltestelle unserer Schule, der Reisebus mit Herrn Riediger als Fahrer stand schon bereit. Ebenfalls war ein Reporter der Zeitung anwesend, der sehr viel Interesse an der Exkursion hatte, einige Fotos machte und Fragen an Herrn Riediger stellte. Dann ging die Fahrt los, begleitet wurden wir von den uns bekannten NABU-Mitarbeiterin Ulrike Stoffers vom Schulgarten und dem Ornithologen Hans-Günther Vestel,  zusätzlich  von dem ehemaligen Schulleiter der Hauptschule Altenbeken Hermann Knaup, Frau Stolz mit Ihrem Mann und natürlich uns Schülerinnen und Schülern und sogar noch 2 ehemalige Schülerinnen aus dem Bio-Kurs von Herrn Legenhausenn. Alle Gäste und Freunde unserer Schule konnten wir den ganzen Tag überdauernd Fragen stellen.

Nach fast 2 Stunden Fahrt, erreichten wir die Naturschutzstation Am Ochsenmoor am Rande des Dümmer Sees. Dort erfuhren wir zunächst in einer interaktiven Ausstellung einige interessante Fakten über die Gegend und die Vogelwelt und wie der Dümmer am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 12 000 Jahren entstanden ist. Die Ausstellung war ein kleiner Raum, deren Wände mit vielen Informationen beschrieben waren. Ebenfalls gab es interaktive Aktionen wie Drehwände und ein Kino, alles drehte sich rund um den Dümmer und die Moore in der Umgebung. Wir bekamen mehrere Zettel mit Fragen und Aufgaben, die wir mit Hilfe der Information der Ausstellung lösen konnten. Die Ausstellungsstücke waren zum Teil zwar etwas veraltet und manchmal kaputt, was wir nicht so gut fanden. Der Aufenthalt in der Naturschutz Ausstellung hat sich etwas in die Länge gezogen, aber trotzdem hat es Spaß gemacht.

Nach gut 2 Stunden wurden Gruppenbilder gemacht und es ging raus zur nächsten Aktion.

Am Dümmer existieren zwei Arten von Mooren, die Hochmoore und Niedermoore. Moore sind sehr wichtig für unser Klima. Da sie die effektivsten Kohlenstoffspeicher aller Landlebensräume sind. Dazu leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, da manche Tierarten und Pflanzen nur im Moor leben können. 
 

Die erste Wanderung ging durch das Niedermoor, unser Ziel war ein Aussichtsturm, mit der Hoffnung von dort die Zugvögel beobachten zu können. Zwar haben wir einige gesehen, aber ich hätte gedacht es wären mehr, wahrscheinlich war es ihnen in den letzten Tagen noch zu warm. Aber wir konnten Kormorane, einen Höckerschwan, Graureiher, viele Enten und Gänse, aber auch Kraniche beobachten. Auf dem Weg dorthin machten wir ein zwei kleine Stopps und uns wurden Fakten von dem Niedermoor erklärt. Niedermoore sind zum Beispiel dadurch charakterisiert, dass sie nicht nur Regenwasser abbekommen, sondern auch im Bereich des Grundwassers liegen. Sie sind oft aus verlandeten Seen und Teichen entstanden. Durch den Nährstoffreichtum bieten sie günstige Bedingungen für einen Zwischenstopp der Zugvögel auf dem Weg in wärmere Regionen zum Überwintern.

Danach machten wir eine kurze Pause bei einem Bio Laden in Hüde. Nach 45 min ging es mit dem Bus weiter in das Rhedener Geestmoor zu dem nächsten Aussichtsturm. Von oben konnte man auf das viel zu trockene Hochmoor sehen. Die gesamte Landschaft lag in einem Orange-Braun nicht so wie bei dem durchfeuchteten Niedermoor am Morgen. Von dort aus begannen wir ebenfalls eine kleine Wanderung durch einen Natur Erlebnispfad, über eigentlich auch hier viel zu trockenem Torf.

Unterwegs erhielten wir von einer Mitarbeiterin der biologischen Station viele Informationen über das Hochmoor und den dortigen früheren Torfabbau. Während der Wanderung haben wir unterschiedliche Arten von Torf entdecken können und konnten ihn auch anfassen. Er fühlte sich wie weiche nasse, luftige Erde, mit der man Kugeln formen konnte, an.

Nach mehreren Stationen auf dem Natur-Erlebnispfad war die Zeit auch schon wieder vorbei und um ca. 16:30 Uhr machten wir uns auf die Rückfahrt. Es war ein sehr interessanter Tag.

Fazit von Aref aus der EF: “Ich fand den Ausflug an den Dümmer sehr interessant! Leider konnte man nicht so viele Tiere sehen, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Interessanteste war für mich die Information, wie die Moore in die Höhe wachsen, aber auch schrumpfen.
Was ich sonst noch richtig schön fand war, dass diese Fahrt unseren Erdkunde-Kurs näher zusammengebracht hat und wir während der Busfahrt miteinander geredet haben. Also insgesamt fand ich die Fahrt sehr toll.”

Pünktlich um 19 Uhr kamen wir wieder an der Schule an.

Text: Sarah Emmighausen und Amy Menzfeldowski (EF EKG2) und RieA

Fotos: RieA

3 neue Bäume für die Spee-Streuobstwiese

Im Rahmen der Projektwoche wurden von einigen Schülerinnen und Schülern drei neue Obstbäume auf der Spee-Streuobstwiese gepflanzt. Der Altbestand an Obstbäumen erhielt darüber hinaus einen überfälligen Obstbaumschnitt, so dass im nächsten Jahr wieder Birnen und Äpfel geerntet werden können.

Ferienbeginn im Schulgarten der Friedrich-Spee-Gesamtschule

Lernen im Grünen außerhalb der Schulzeit

Auch in den Ferien in der Schule sein? Was für einige vielleicht nicht spannend klingt, war für drei Schülerinnen und Schüler aus den Klassen 6 und 7 ein Ferienstart mit vielen neuen Erfahrungen. Mit Erstaunen wurden nicht nur Walderdbeeren beim Unkraut jäten gefunden, sondern auch Gurken und Gartenkräuter wurden wieder freigelegt und natürlich auch probiert. Der Apfelernte wird bereits entgegengefiebert. 

Statt Stau auf der Autobahn legten die engagierten Schülerinnen und Schüler gemeinsam mit Ulrike Stoffers vom NABU und der Referendarin Merle Mehlert dringend notwendige Hand an, um dem Garten ihrer Schule ein Gesicht zu geben. Der stetig wachsende Komposthaufen zeigte den Fortschritt an. 

Eine immer wieder gerufene Frage: „Kann man das essen oder kann das weg?“ Durch die Beantwortung wurden verschiedenste Kräuter, Pflanzen für eine große Insektenvielfalt oder Unkraut identifiziert.  

Wie nützlich Kräuter auch außerhalb der Küche sein können, bewies die selbstgemachte Spitzwegerichsalbe. Damit konnten Ameisenbisse und Berührungen mit Brennnesseln schnell behandelt werden. 

Für den Sommerflieder kamen die Schülerinnen und Schüler gerade rechtzeitig, sie befreiten den Baum von einer Schlingpflanze.  

Zwischendurch waren auch jüngere Geschwister, Cousinen und Cousins da um zu helfen. Die jüngeren faszinierte es, wie die Ameisen ihr Gelege in Sicherheit brachten, als die Sitzstämme zur Seite geräumt worden sind, damit der Rasen gemäht werden konnte. 

Zusammen werden weitere Projekte angedacht. So soll eine Kräuterspirale Blickpunkt des Gartens werden und gemeinsam mit Frau Stoffers die Welt des Herbstgemüses erkundet werden und eine Stelle mit verschiedenen Beerenbüschen eingerichtet werden. 

Nach den Ferien soll als Klassenprojekt eine Kräuterspirale angelegt werden, Herbstgemüse geerntet und mit den Kräutern aus dem Schulgarten zubereitet werden. „Gerade das Erleben etwas pflücken und probieren zu können. Das ist ein so großes Potenzial des Schulgartens. Den Schülerinnen und Schülern die Möglichkeit zu geben, die Flora in einem geschützten Raum erkunden zu können. “ 

Text: Referendarin Merle Mehlert  

Von der Theorie zur Praxis - Lernen im Grünen und dem Huhn ganz nah

Exkursion der 5e zum mobilen Hühnerstall unseres Schulhausmeisters Thomas Rickert

In den letzten Wochen haben sich die Schülerinnen und Schüler der 5e mit dem Nutztier Huhn näher beschäftigt und viel Neues gelernt. Unterschiedliche Themen wie z.B. die Entstehung von Hühnereiern und Küken wurden gemeinsam erarbeitet und auch die verschiedenen Haltungsformen untersucht. Im Rahmen des Arbeitsfeldes „Schule im Grünen“ fand die abschließende Exkursion in den Haxtergrund statt. Zusammen mit den Klassenlehrerinnen Sonja Siebert und Silke Ahlborn-Krull und der Referendarin Merle Mehlert wanderte die Klasse von der Schule zum mobilen Hühnerstall des Hausmeisters Thomas Rickert.
Dieser stellte sich den Fragen der Schülerinnen und Schüler, welche in der vorherigen Stunde zusammengetragen wurden. So konnte die Klasse erfahren, dass ihr Schulhausmeister nun schon seit über 20 Jahren Hühner hält und dass aktuell keine Hähne in der Gruppe leben, weil die Hühner in Wohnhausnähe stehen und ein Hahn bekanntlich sehr laut sein kann. „Aber wo kann man die Hühner kaufen?“, fragten sich die interessierten Lernenden, denn in einer Zoohandlung hatten die Schülerinnen und Schüler noch keine Hühner gesehen. Wie werden die Hühner gefüttert? Wie viel Futter muss man für 90 Hühner im Monat kaufen? Fressen die Hühner eigentlich alles? Sind Hühner aggressiv? lauteten nur einige der Fragen, die Thomas Rickert ausführlich und anschaulich beantworten konnte.
Durch die Exkursion wurde der theoretische Lerngegenstand Huhn erlebbar und viele Schülerinnen und Schüler konnten erstmals so nah an die Tiere herankommen und hatten die Möglichkeit, auch ein Huhn auf den Arm zu nehmen.
Auch abseits des Themas Huhn konnte die Klasse gemeinsam frühstücken und zum Abschluss ein Wassereis genießen, welches sich jede und jeder nach der langen Fußwanderung verdient hatte.

Nachhaltigkeit

... als Teil des Schulalltags

Die UNO hat sich 2015 das Ziel gesetzt, „weltweit ein menschenwürdiges Leben zu ermöglichen und gleichzeitig die natürlichen Lebensgrundlagen dauerhaft zu bewahren. Dies umfasst ökonomische, ökologische und soziale Aspekte.“

Der Nachhaltigkeitsgedanke an der Friedrich-Spee-Gesamtschule ist seit der Gründung der Schule schon immer ein Teil des Schulalltags gewesen. In den letzten Jahren werden die Bemühungen nachhaltige Bildung in den Unterricht unserer Schule einfließen zu lassen intensiviert, nicht zuletzt motiviert durch die vielen Klimaschutzaktionen junger Menschen. hat sie sich 2020 für die Teilnahme am Landesprogramm “Schule der Zukunft” entschlossen. In den Jahren zuvor wurde an unsere Schule bereits großer Wert auf den verantwortungsvollen Umgang mit natürlichen Ressourcen gelegt. Eine Implementierung von Nachhaltigkeitsaspekten in das Schulprogramm erfolgte jedoch noch nicht. Dieser Zustand soll sich durch die Teilnahme am Landesprogramm “Schule der Zukunft” ändern. Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) soll zunehmend ein Leitprinzip für Unterrichts- und Schulentwicklung an der Friedrich-Spee-Gesamtschule werden und dort als jahrgangs- und fächerübergreifendes Bildungsziel verankert sein. BNE soll für die Zukunft unserer Schülerinnen und Schüler den gleichen Stellenwert wie die Erlangung grundlegender Kompetenzen in den Unterrichtsfächern Deutsch, Mathematik oder den Fremdsprachen erhalten.
Unsere Schule bietet durch ihre Stadtrandlage optimale Bedingungen für verschiedene Lernorte im Grünen. Der große und liebevoll gepflegte Schulgarten bietet für die Schülerinnen und Schüler die Möglichkeit, sich mit einer gesunden und ökologischen Ernährungsweise zu befassen. Das Unterrichtsfach Ernährungslehre, dass seit 2016 an unserer Schule in der gymnasialen Oberstufe besteht, beteiligt sich mit der Planung und dem Bau von Hochbeeten an der Ausbildung einer gesunden und ressourcenschonenden Lebensweise.

Nachhaltigkeitsaspekte 2020/21

  • Nachhaltigkeitsprojekte in der Sek I und II mit Unterstützung des NABU als BNE-Regionalzentrum
  • Teilnahme an Schüler*innen-Akademien zum Thema Nachhaltigkeit an Schulen in der Umgebung
  • Lernen im Grünen an der Schule und an außerschulischen Lernorten
  • Schülerprojekte im Bereich des Ausbaus und der Nutzung erneuerbarer Energien
  • Plastik- und Müllvermeidung im Schulalltag
  • Kooperation mit regionalen Firmen für mehr Klimaschutz
  • Klimaschutz durch viele Sanierungsmaßnahmen, wie den Einbau neuer Fenster, Licht-Bewegungssensoren, CO2-Sensoren/Ampeln für die Klassenzimmer
  • Ressourcenschonung durch die Einführung und den Ausbau digitaler Medien für den Unterricht an unserer Schule

► Schulen der Zukunft

Nachhaltige Mobiltät mit Brennstoffzellen

Ben Robrecht gewinnt Preis auf Bundesebene beim Europäischen Nachhaltigkeitswettbewerb

Unsere Schule hat dieses Jahr beim Europäischen Nachhaltigkeitswettbewerb teilgenommen und sogar gewonnen: Ben Robrecht, der für seine Teilnahme Mehlkäferlarven züchtete, drehte ein Video über seine Arbeit und gewann damit zunächst auf Landesebene den ersten Platz in der Kategorie „Europas junge Ideen für den Umweltschutz“. Damit nicht genug: Er qualifizierte sich ebenfalls auf Bundesebene und erhielt dafür einen Preis.
Diese tolle Leistung wurde am Mittwoch, dem 15.6.2022 geehrt: Ben vertrat an diesem Tag nicht nur unsere Schule bei einem sehr wichtigen Audit, um unsere Schule als Europaschule zu qualifizieren, sondern war am selben Tag in der Anne-Frank- Gesamtschule in Gütersloh eingeladen. Dort wurde die Siegerehrung feierlich begangen und Ben wurde mit einer Urkunde ausgezeichnet.
Wir freuen uns, dass er unsere Schule bei diesem wichtigen Wettbewerb vertreten hat und gratulieren ihm herzlich zu seiner tollen Leistung.

3. Platz beim „Upcycling Wettbewerb 2022“ des Museums Martha in Herford

Die SchülerInnen der EF der Friedrich-Spee-Gesamtschule nahmen sich für die Teilnahme am diesjährigen Upcycling Wettbewerbs des Recycling Preises in Herford ein ganz besonderes Material vor: Masken. Aus FFP2 oder OP Masken fertigten sie meist textile Gegenstände, wie die zwei prämierten dritten Preise der Schülerinnen Chiara Gennaro und Chantal Sonnenfeld: Eine Einkaufstasche und ein Portemonaie. Aber auch eine Mütze, zwei Schals, eine Handtasche, ein Kissen, dessen Füllung auch aus gewaschenen und von jeglichen Metallbügeln befreiten, zerzupften Masken besteht oder sogar ein Büstier samt Tüllröckchen entstanden, wie auch ganz ungewöhnliche Gebrauchsgegenstände wie eine kleine Kiste, eine Kunstblume, ein kleiner Pflanzhängetopf oder ein „Maskenball“. Nicht alle Schüler schafften es rechtzeitig ihr Werk beim Wettbewerb einzureichen. „So bleiben noch genug Ausstellungsstücke für unsere hauseigene Speecumenta“, meinte Frau Siebert, die sich sehr für die beiden Sieger-Schülerinnen freute.

B Robrecht Beitrag europäischer Nachhaltigkeitswettbewerb-540p30 (1) from spee on Vimeo.

... Im ersten Halbjahr hat Ben Robrecht aus der Klasse 6d am Wettbewerbscoaching bei Frau Prien-Schulz teilgenommen und im Bereich MINT/Nachhaltigkeit ein tolles Ergebnis erzielt: Er hat die Erzeugung von Nahrungsprotein mit Hilfe von Insekten erforscht und seine Forschungsergebnisse anhand eines Films dokumentiert. Sein Video hat Ben im Rahmen des Zertifizierungsverfahrens unserer Schule zur „Europaschule in NRW“ beim Europäischen Nachhaltigkeitswettbewerb in der Rubrik „Schule auf dem Weg nach Europa“ eingereicht und hofft, unter den Gewinnern zu sein. Wir drücken ihm die Daumen!

„WasserProfis - Was läuft?“

Projekttage an der Friedrich-Spee Gesamtschule mit dem NABU BNE-Regionalzentrum

Vom 14.06.-16.06.21 waren Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Spee-Gesamtschule eingeladen, an dem neuen Nachhaltigkeitsprojekt „WasserProfis – Was läuft?“ in Kooperation mit dem BNE-Regionalzentrum teilzunehmen.

Hahn auf, Wasser läuft, alles klar … oder doch nicht? Der Zugang zu Wasser erscheint für uns selbstverständlich. Doch wie sieht die Wasserversorgung in der Zukunft aus und welchen Einfluss hat der Klimawandel darauf? Im Kurs „WasserProfis - Was läuft?“ des NABU BNE-Regionalzentrums Prinzenpalais in Kooperation mit den Wasserwerken Paderborn, konnten Schüler*innen des 8. Jahrgangs der naturwissenschaftlichen WP1-Kurse an drei Projekttagen einen Einblick in die Wasserversorgung vor Ort bekommen. Dabei betrachteten sie den Zugang zu Wasser nicht nur lokal sondern auch global. Zunächst ging es um die Frage, wie das Trinkwasser zu uns kommt und was das Alleinstellungsmerkmal und die Qualität des Paderborner Wassers ausmacht. In einem Mystery-Spiel mit der Ausgangsfrage „Wer ist schuld daran, dass Gina-Lees Pool Party nicht stattfinden kann?“, konnten die Schüler*innen gemeinsam erarbeiten, welche Auswirkungen der Klimawandel auf die lokale Wasserversorgung heute und in der Zukunft hat und wie sich der Konsum von Flaschenwasser auf den menschengemachten Klimawandel auswirkt. Im weiteren Verlauf wurden verschiedene Aspekte der Wasserarten herausgearbeitet. Abschließend beschäftigten sich die Teilnehmenden mit Fragen, wie Trinkwasser im Alltag sinnvoll genutzt und wie man sorgsam damit umgehen könnte. Dabei gaben die beiden BNE-Referentinnen Inga Thorn und Ilona Berg viele Anregungen und wertvolle Tipps.

Friedrich-Spee-Gesamtschule erhält CO2-Ampeln für Klassenräume

02.11.2020

In Kooperation mit der Stadt Paderborn hat Herr Steinweg als Energiemanager zu Testzwecken zwei CO2-Ampeln im Klassenraum der 9b installiert. Die Sensoren der Ampeln registrieren unter anderem die CO2-Konzentration in der Luft und schlagen bei erhöhten Werten ab 1000 ppm (orange) und 2000 ppm (rot) Alarm.

Die Schülerinnen und Schüler werden so informiert, den Klassenraum durch kurzes Stoßlüften von einer erhöhten CO2-Konzentration zu befreien. Durch diese Maßnahme soll eine Dauerlüftung oder zu kurzes Lüften während des Schulalltags vermieden werden. Dauerlüften lässt den Raum auskühlen und führt zu einem erhöhten Energieverbrauch. Die Schülerinnen und Schüler werden gerade in der kalten Jahreszeit einer zu niedrigen Raumtemperatur ausgesetzt und können Erkältungskrankheiten bekommen. Zu kurzes Lüften lässt das gesundheitsschädliche CO2 nicht richtig entweichen, so dass auf lange Sicht eine Gesundheitsgefährdung im Klassenraum entstehen kann. Ein Nebeneffekt ist auch das Entfernen von Aerosolen, die sich parallel zur steigenden CO2-Konzentration ansammeln. Corona-Partikel werden so möglichst oft aus dem Raum befördert, was einer Ansteckungsgefahr entschieden entgegenwirkt.

Der Testbetrieb der Ampeln verlief erfolgreich. Die Schülerinnen und Schüler der 9b gewöhnten sich schnell an die neuen technischen Geräte und empfanden diese auch nicht als störend. Durch kurzes Stoßlüften konnte die CO2-Konzentration im Klassenraum auf ein erträgliches Maß gesenkt. Die Testampeln verbleiben an unserer Schule. Eine größere Bestellung dieser Sensoren wird erwartet und soll dann zügig in allen Klassenräumen der Friedrich-Spee-Gesamtschule installiert werden.

Woche der Mikroplastik-Detektive – Kosmetik und Plastik unter der Lupe

02.10. - 09.10.2020

Plastik ist auf unserem Planeten in den letzten Jahrzehnten ein großes Problem geworden. Durch das unachtsame Wegwerfen von Plastikverpackungen und -produkten werden ganze Landstriche und Gewässer mit immer mehr Plastikmüll überschwemmt. Die Plastikreste zersetzen sich in der Natur nur sehr langsam und überdauern so viele Jahrhunderte. Im Meer werden die Plastikteile durch Wellen und Gezeiten zerrieben, übrig bleiben kleinste Teilchen, das Mikroplastik. Diese Teilchen werden von Meerestieren aufgenommen und gelangen so z. B. durch den Verzehr von Fisch auch in unseren Körper. Das Mikroplastik findet also relativ schnell den weiten Weg vom Meer zu uns. Mikroplastik lässt sich aber auch in Produkten der Körperpflege oder in unserer Kleidung nachweisen.

Die Friedrich-Spee-Gesamtschule hat sich gemeinsam mit dem NABU als BNE-Regionalzentrum auf den Weg gemacht, Mikroplastikquellen in unserem täglichen Leben aufzuspüren und Strategien für eine Vermeidung dieser Partikel aufzustellen. Die Schülerinnen und Schüler des 8. Jahrgangs konnten an eigens mitgebrachten Pflegeprodukten erkennen, wie hoch der Mikroplastikgehalt tatsächlich ist. Eine App half dabei, gesundheits- und umweltschädliche Stoffe in den mitgebrachten Produkten aufzuspüren. Die Schülerinnen und Schüler durften außerdem Naturkosmetik herstellen, die eine gute, gesunde Alternative zu den kommerziell hergestellten Produkten bietet.

Klimawoche Bielefeld

– neue Impulse zum Klimaschutz für die Schüler der Friedrich-Spee-Gesamtschule

Die Friedrich-Spee-Gesamtschule hat vom 17./18.03.21 an der vom Bundesministerium für Umwelt geförderten „Klimawoche Bielefeld“ teilgenommen.

An diesen beiden Tagen bestand der Schwerpunkt der Diskussionen und Vorträge auf den Themen „Bildung“ und „Ernährung“. Insbesondere die Oberstufenschüler*innen aus unseren Ernährungslehre-Grundkursen haben sich intensiv mit der Frage auseinandergesetzt, inwiefern eine Ernährungswende in Kombination mit anderen Klimaschutzmaßnahmen den Klimawandel stoppen bzw. verlangsamen könnte. Am „Tag der Bildung“ konnten Schüler*innen unserer Schule erfahren, wie Bildung und Klimaschutz zusammenhängen und aktiv in den Schulalltag integriert werden können. Emma Luis aus der 8f hat für uns einen Erfahrungsbericht erstellt, in dem sie über verschiedene Möglichkeiten zu mehr Klimagerechtigkeit mit Vertretern aus der Wissenschaft (Robert Marc Lehmann) und Wirtschaft sowie bekannten Umweltaktivisten (Hannes Jaenicke) erzählt: „Die Klimawoche fand über eine Videokonferenz statt, diese startete im Bereich „Bildung“ um 8:30 Uhr am 17.03.2021. Moderatoren waren Philipp Gutberlet und Jule Jaspers.

Während der Videokonferenz sagten erst einige Prominente, wie Pit Clausen (Oberbürgermeister von Bielefeld), ein paar motivierende Worte.

Danach stellten verschiedene Schulen ihre Ideen und Umsetzungen für Klimaneutralität vor. Das Gymnasium Borghorst hat z. B. folgende Projekte an der Schule ins Leben gerufen: Fair Trade Kiosk, Wiederverwertung, nachhaltiges Mensaessen etc..

Das Lessing-Gymnasium Münster stellte die Forderungen, dass man das Fleischessen einschränken und klimaneutral zur Schule komme solle.

Als Highlight erzählte der Meeresbiologie Robert Marc Lehmann von seiner Arbeit. Er führte aus, welche Auswirkungen der Klimawandel hat, wo überall Plastikverschmutzungen zu finden sind, warum Haie so wichtig für uns und unseren Planeten sind, und noch vieles mehr. Zum Schluss diskutierten die Teilnehmenden über verschiedene wirtschaftliche Ansichten, wie man etwas gegen den Klimawandel tun könne und wie eventuell nicht. Die Konferenz endete gegen 12:30 Uhr. Es war ein sehr interessantes Erlebnis.“

(HenA, DahC, Emma Luis 8f)

 

Interview mit Emma Luis zur Klimawoche Bielefeld 2021
 

Vor kurzem erhielt Emma Luis aus der 8f die Einladung aus Bielefeld zur Teilnahme an einer vom Ministerium für Umwelt initiierten Videokonferenz zum Thema „Klimawoche Bielefeld 2021".
In einem 4-er Online-Meeting trafen sich mit ihr unsere Schülervertretung Luca Fortmeier und Uomna Ahmed von der SV und RieA zu einem Interview.

Luca: Liebe Emma, unsere Anerkennung für diese Einladung, da hast Du dich sicher riesig gefreut, wie kam es dazu? So eine Einladung hätte ich als Schülersprecher auch gern bekommen.

Emma: Eigentlich lief das recht unspektakulär. Herr Schierok hat uns in einer OS Stunde die Idee von der „Klimawoche Bielefeld 2021“ vorgestellt und was es mit dem Projekt auf sich hatte. Wir konnten uns melden, wenn wir dabei mitmachen wollten. Aus unserer Klasse war ich die Einzige, vielleicht sogar von der ganzen Schule, denn ich habe außer mit meiner Lehrerin Frau Dahm und Herr Hennemann mit Niemandem darüber gesprochen, aber das war ja auch gar nicht schlimm.

Luca: Der Klimawandel ist natürlich ein großes Thema. Was interessiert dich besonders, dass Du dich hierzu als Einzige gemeldet hast?

Emma: Mich interessiert, was man für den Klimaschutz eigentlich alles tun kann. Außerdem geht uns das Thema ja schließlich alle an und wenn jeder etwas tun würde, könnte man sicherlich eine Menge bewirken. Darauf war ich in so einer Konferenz schon sehr gespannt, welche Umsetzungen wohl in anderen Schulen durchgeführt werden. Schließlich ist der Klimawandel auch bei uns an der Spee ein Thema, was uns irgendwie ja jeden Tag betrifft, eigentlich alle und egal, in welcher Schule.

Uomna: Jeden Tag auch bei uns? Wie meinst du das konkret?

Emma: Naja, am meisten war ich auf den Plastikverbrauch gespannt, auch an unserer Schule. Viele Schülerinnen und Schüler bringen jeden Tag viele Plastikverpackungen und Plastikgegenstände mit in die Schule, welche nicht für die Wiederverwertung geeignet sind. Letztendlich ist das Müll, der häufig nicht in den Mülltonnen landet, sondern sehr oft irgendwo auf dem Schulgelände. Die Verschmutzung unseres Schulhofes finde ich auch nicht gut. Wenn ich aus meiner Klasse ganz oben auf den Schulhof blicke, sehe ich auf dem Pflaster viel zu viele Kaugummiflecke und von oben sieht man halt auch die Reste von Papier und Müll, die dort nicht hingehören. Natürlich könnte man jetzt noch viel aufzählen, aber man muss ja erst mal klein anfangen und nicht sofort die ganze Schule umkrempeln.

Luca: Aus den in der Videokonferenz kennengelernten Schulen hast du viele positive Beispiele erhalten, was man möglicherweise auch bei uns tun kann. Welche haben dich da besonders angesprochen?

Emma: Ich erfuhr interessante Dinge über ein nachhaltiges Mensaessen. Das läuft bei uns schon recht gut. Unser Essen von BIONDs ist zu 100 % biologisch, da haben wir schon großes Glück: vegetarisch oder Fleisch aus nachhaltiger Zucht, keine Massentierhaltung, Salat und Gemüse von Bauern aus unserer nahen Umgebung und nicht von weit weg. Aber die Brötchen in der Cafeteria könnten auch in die Hand gegeben werden, ohne gesonderte Tüte oder Serviette. Andere Möglichkeiten gäbe es z.B. für die Organisation des Schulweges. So könnten kurze Entfernungen mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Wir haben unter der Leitung von Herrn Yousef eine interessante Fahrradwerkstatt und Ausleihe. Bei größeren Entfernungen, ginge es wohl auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und nicht privat im Auto mit Mama oder Papa.

Luca: Verstehe ich sehr gut. Wie gehst du nun mit dem, was du durch die Teilnahme an der Konferenz erlebt hast, weiter um? Kannst du dir vorstellen, dass du oder auch wir von der SV, hier in Spee etwas auf den Weg zum Klimaschutz bekommen können?

Emma: Na klar, meine Idee zum Thema Plastik und Müll ist einfach. Die Macher sind wir, z.B. einer regelmäßigen Aktion zum Müll wegräumen auf unserem Schulgelände mit Zange und Handschuhen und hinterher gibt es ein Stück Kuchen als Belohnung. Wir haben einen Schulgarten, wie ihn viele Schulen nicht haben. Wir sollten ihn außerhalb der Schulzeit mehr nutzen, wie z.B. bei der Apfelbaum-Aktion im vergangenen Herbst und der anschließenden Einpflanzaktion mit den 5-Klässlern. Ich denke an gemeinsame Treffen und Aktionen im Schulgarten, der Bepflanzung und der Pflege oder an die Bienen auf unserem Schuldach. Es gibt so viele gute Aktivitäten außerhalb der Schulzeit, z.B. ginge auch die Vorbereitung und Organisation der Krötenwanderung im Schulgarten u.v.m.

RieA: Vielen Dank euch Dreien in die Runde, und Dir, liebe Emma, für dein bisheriges Engagement ganz besonders. Ich wünsche uns allen, dass in Zukunft viele von deinen Anregungen von Interessierten an unserer Schule aufgegriffen werden. Einige deiner Ideen lassen sich durch unsere Schülerinnen und Schüler ja sofort umsetzen, wie die Plastikmüllvermeidung oder den Schulweg mit dem Rad zurückzulegen und nicht mit dem Elterntaxi. Und im Schulgarten wird auch jederzeit Unterstützung gebraucht. Euch allen wünsche ich eine gute Zeit und natürlich Glückauf. (RieA)

Interview mit Emma Luis zur Klimawoche Bielefeld 2021

Impulse aus der Klimawoche 2021 in Bielefeld auch für uns in Spee

Vor kurzem erhielt Emma Luis aus der 8f die Einladung aus Bielefeld zur Teilnahme an einer vom Ministerium für Umwelt initiierten Videokonferenz zum Thema „Klimawoche Bielefeld 2021".
In einem 4-er Online-Meeting trafen sich mit ihr unsere Schülervertretung Luca Fortmeier und Uomna Ahmed von der SV und RieA zu einem Interview.

Luca: Liebe Emma, unsere Anerkennung für diese Einladung, da hast Du dich sicher riesig gefreut, wie kam es dazu? So eine Einladung hätte ich als Schülersprecher auch gern bekommen.

Emma: Eigentlich lief das recht unspektakulär. Herr Schierok hat uns in einer OS Stunde die Idee von der „Klimawoche Bielefeld 2021“ vorgestellt und was es mit dem Projekt auf sich hatte. Wir konnten uns melden, wenn wir dabei mitmachen wollten. Aus unserer Klasse war ich die Einzige, vielleicht sogar von der ganzen Schule, denn ich habe außer mit meiner Lehrerin Frau Dahm und Herr Hennemann mit Niemandem darüber gesprochen, aber das war ja auch gar nicht schlimm.

Luca: Der Klimawandel ist natürlich ein großes Thema. Was interessiert dich besonders, dass Du dich hierzu als Einzige gemeldet hast?

Emma: Mich interessiert, was man für den Klimaschutz eigentlich alles tun kann. Außerdem geht uns das Thema ja schließlich alle an und wenn jeder etwas tun würde, könnte man sicherlich eine Menge bewirken. Darauf war ich in so einer Konferenz schon sehr gespannt, welche Umsetzungen wohl in anderen Schulen durchgeführt werden. Schließlich ist der Klimawandel auch bei uns an der Spee ein Thema, was uns irgendwie ja jeden Tag betrifft, eigentlich alle und egal, in welcher Schule.

Uomna: Jeden Tag auch bei uns? Wie meinst du das konkret?

Emma: Naja, am meisten war ich auf den Plastikverbrauch gespannt, auch an unserer Schule. Viele Schülerinnen und Schüler bringen jeden Tag viele Plastikverpackungen und Plastikgegenstände mit in die Schule, welche nicht für die Wiederverwertung geeignet sind. Letztendlich ist das Müll, der häufig nicht in den Mülltonnen landet, sondern sehr oft irgendwo auf dem Schulgelände. Die Verschmutzung unseres Schulhofes finde ich auch nicht gut. Wenn ich aus meiner Klasse ganz oben auf den Schulhof blicke, sehe ich auf dem Pflaster viel zu viele Kaugummiflecke und von oben sieht man halt auch die Reste von Papier und Müll, die dort nicht hingehören. Natürlich könnte man jetzt noch viel aufzählen, aber man muss ja erst mal klein anfangen und nicht sofort die ganze Schule umkrempeln.

Luca: Aus den in der Videokonferenz kennengelernten Schulen hast du viele positive Beispiele erhalten, was man möglicherweise auch bei uns tun kann. Welche haben dich da besonders angesprochen?

Emma: Ich erfuhr interessante Dinge über ein nachhaltiges Mensaessen. Das läuft bei uns schon recht gut. Unser Essen von BIONDs ist zu 100 % biologisch, da haben wir schon großes Glück: vegetarisch oder Fleisch aus nachhaltiger Zucht, keine Massentierhaltung, Salat und Gemüse von Bauern aus unserer nahen Umgebung und nicht von weit weg. Aber die Brötchen in der Cafeteria könnten auch in die Hand gegeben werden, ohne gesonderte Tüte oder Serviette. Andere Möglichkeiten gäbe es z.B. für die Organisation des Schulweges. So könnten kurze Entfernungen mit dem Fahrrad zurückgelegt werden. Wir haben unter der Leitung von Herrn Yousef eine interessante Fahrradwerkstatt und Ausleihe. Bei größeren Entfernungen, ginge es wohl auch mit öffentlichen Verkehrsmitteln und nicht privat im Auto mit Mama oder Papa.

Luca: Verstehe ich sehr gut. Wie gehst du nun mit dem, was du durch die Teilnahme an der Konferenz erlebt hast, weiter um? Kannst du dir vorstellen, dass du oder auch wir von der SV, hier in Spee etwas auf den Weg zum Klimaschutz bekommen können?

Emma: Na klar, meine Idee zum Thema Plastik und Müll ist einfach. Die Macher sind wir, z.B. einer regelmäßigen Aktion zum Müll wegräumen auf unserem Schulgelände mit Zange und Handschuhen und hinterher gibt es ein Stück Kuchen als Belohnung. Wir haben einen Schulgarten, wie ihn viele Schulen nicht haben. Wir sollten ihn außerhalb der Schulzeit mehr nutzen, wie z.B. bei der Apfelbaum-Aktion im vergangenen Herbst und der anschließenden Einpflanzaktion mit den 5-Klässlern. Ich denke an gemeinsame Treffen und Aktionen im Schulgarten, der Bepflanzung und der Pflege oder an die Bienen auf unserem Schuldach. Es gibt so viele gute Aktivitäten außerhalb der Schulzeit, z.B. ginge auch die Vorbereitung und Organisation der Krötenwanderung im Schulgarten u.v.m.

RieA: Vielen Dank euch Dreien in die Runde, und Dir, liebe Emma, für dein bisheriges Engagement ganz besonders. Ich wünsche uns allen, dass in Zukunft viele von deinen Anregungen von Interessierten an unserer Schule aufgegriffen werden. Einige deiner Ideen lassen sich durch unsere Schülerinnen und Schüler ja sofort umsetzen, wie die Plastikmüllvermeidung oder den Schulweg mit dem Rad zurückzulegen und nicht mit dem Elterntaxi. Und im Schulgarten wird auch jederzeit Unterstützung gebraucht. Euch allen wünsche ich eine gute Zeit und natürlich Glückauf. (RieA)

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