Sekundarstufen I und II – Gesamtschule der Stadt Paderborn

Tel. 0 52 51 - 1 66 90 | E-Mail: ge-friedrichspee@paderborn.de
Inhalt

MINT in Spee

Angebote und Partner in der Sekundarstufe I

Gebäude - Ausstattung - Fachräume

Die Friedrich-Spee-Gesamtschule besteht seit 1993. Im Jahr 1996 konnte sie in ein neues Gebäude ziehen. Inzwischen sind 25 Jahre vergangen. In den letzten drei Jahren wurden Renovierungs- und Umbauarbeiten durchgeführt, um das Gebäude für den digitalen und inklusiven Unterricht umzugestalten.

Alle Klassenräume und die meisten Fachräume sind mit geräuschmindernden Akustikdecken ausgestattet. Für jeden inklusiven Jahrgang steht ein kleiner Differenzierungsraum zur Verfügung.

Ab dem Schuljahr 2019/20 ist jeder Fach- und Klassenraum mit WLAN und digitaler Präsentationstechnik (Nahdistanzbeamer, Apple TV) ausgestattet. Lehrerinnen und Lehrer sind mit einem dienstlichen iPad ausgestattet. Das ermöglicht Unterricht mit digitalen Medien. Darüberhinaus arbeiten wir mit einem digitalen Klassenbuch.

Unsere 5-6 zügige Schule verfügt über gut ausgestattete Fachräume für den Unterricht in MINT-Fächern.

Naturwissenschaften
Für Biologie, Chemie und Physik gibt es jeweils 2 große Fachräume mit zugehörigen Sammlungen. Für den NW-Unterricht in integrierter Form stehen zwei weitere Fachräume bereit. Ein kleinerer Raum wird für den Experimentaluntericht in der gymnasialen Oberstufe eingerichtet.

Informatik
Von drei Informatikräumen sind zwei mit Thin Clients, einer mit Desktop-PCs ausgerüstet (16 + 1).

Technik
Ein kleiner Technikraum (8 Werkbänke) und ein großer Technikraum (12 Werkbänke) mit Maschinen- und Nebenräumen gewährleisten einen praxisorientierten Technikunterricht.

Fahrradgarage
Eine Verbindung der Fächer Sport und Technik findet in der Fahrradgarage statt. Geschicklichkeitsfahren, sehr langsam Fahren, Orientierungfahrten stehen auf dem Programm genauso wie das fachgerechte Warten der Räder. Die stehen dann auch für Exkursionen zur Verfügung.

zdi Schülerlabor SpeeLab
Mit Mitteln des Europäischen Fonts für regionale Entwicklung  (EFRE) und der Stadt Paderborn wird an der Friedrich-Spee-Gesamtschule ein kleines, dezentrales Schülerlabor eingerichtet, das uns und Schulen sowie Einrichtungen im Quartier zur Verfügung steht. Das Labor wird im September 2019 eröffnet und wird nach und nach seinen Betrieb aufnehmen.

 

MINT Fächer im Überblick (Pflichtunterricht)

Mathematik

Jahrgang 5/6: 4 Wochenstunden, 1 Arbeitsstunde, optional 1 Förderstunde

Jahrgang 7/8: 4 Wochenstunden

Jahrgang 9/10: 4 Wochenstunden

 

Naturwissenschaften (Biologie, Chemie, Physik)

Jahrgang 5/6: NW wird integriert mit gleichen Stundenanteilen in Biologie, Chemie und Physik unterrichtet (Jg. 5 2WS, Jg. 6 4WS).

Jahrgang 7: Chemie 2WS

Jahrgang 8/9: Biologie 2WS, Physik 2WS (ab Jg. 9 auf zwei Anspruchsebenen binnendifferenziert)

Jahrgang 10: Chemie 2WS, Physik 2WS (binnendifferenziert)

 

Arbeitslehre

Jahrgänge 5/7/10: 2 Wochenstunden

 

Informatik

Jahrgang 6: 2 Wochenstunden im halbjährlichen Wechsel, als Informationtechnologische Grundbildung

Jahrgang 8/9: jeweils 2 Wochenstunden als Wahlangebot im Ergänzungsunterricht

 

► schulinterne Lehrpläne

Wahlpflichtunterricht - Ergänzungsstunden - Arbeitsgemeinschaften

Wahlpflichtunterricht I

Jahrgang 6: Naturwissenschaften oder Arbeitslehre (2 Wochenstunden)

Jahrgang 7-10: Naturwissenschaften oder Arbeitslehre (3 Wochenstunden)

► WP 10 Arbeitslehre/Technik: Lichtmaus, ein mechatronisches Fahrzeug

► schulinterne Lehrpläne

 

MINT Ergänzungsstunden

In den Jahrgängen 8 und 9 bietet die Friedrich-Spee-Gesamtschule eine breite Auswahl im Ergänzungsunterricht an.

Darunter gibt es immer MINT-orientierte Angebote. Im Schuljahr 2019/20 werden sehr praxisorientiert Informatik, Programmierung von Mikrocontrollern, 3D-Druck, digitales Fotografieren sowie Sport und Bike in Doppelstunden durchgeführt.

► Broschüre zur Wahl des Ergänzungsunterrichts

Im Jahrgang 10 ändert sich das Angebot. Alle Schülerinnen und Schüler, die die Schule voraussichtlich mit einem Hauptschulabschluss nach Klasse 10 oder einer Fachoberschulreife verlassen werden, nehmen am Kurs "Abschluss und was dann" teil.

Schülerinnen und Schüler, die in die gymnasiale Oberstufe übergehen und in der Sekundarstufe I keinen Wahlpflichtunterricht in Naturwissenschaften belegt haben, nehmen am Ergänzungsunterricht Naturwissenschaften teil.

Beide Angebote umfassen 2 Wochenstunden.

 

MINT Arbeitsgemeinschaften (jahrgangsübergreifend)

► MINT-AG (NW und Technik)

Lego-Robotic (Informatik/Technik)

Bienen-AG (Biologie/Chemie)

Schulgarten-AG (Biologie)

MINT im Distanzunterricht

MINT im Distanzunterricht ist eine besondere Herausforderung. Im naturwissenschaftlichen Unterricht sind Experimente entscheidende und prägende Elemente. Im Technikunterricht ist die unterrichtliche Praxis, der Umgang mit Geräten, Werkzeug und Material, wichtig und motivierend.

Hier berichtet Herr Hartung, Lehrer für Technik, Physik und Mathematik über seine Erfahrungen mit dem Programm ►Tinkercad.

 

... „ mit meiner Klasse habe ich vor einem Jahr angefangen (damals 6. Klasse) mit Tinkercad zu arbeiten, um Aufgaben für den Distanzunterricht zu haben. Im Grunde haben wir es in Mathematik gemacht zum Thema Körper / Oberflächeninhalt und Volumen. Dann haben die Schülerinnen und Schüler verschiedene Projekte gemacht z.B. einen personalisierten Einkaufswagenchip oder ein bekanntes Gebäude entwerfen. In der Schule konnten die Modelle dann für sie gedruckt werden.
Jetzt in Klasse 7 machen wir in Technik weiter mit 3D-Druck und verschiedenen Tinkercad-Projekten.  

► Bilderstrecke Jg. 6 und 7

Mit den WPI Kursen in Jahrgang 7 und 10 habe ich noch vor dem Lockdown mit dem 3D-Druck begonnen. Im Distanzunterricht haben wir bisher Projekte, wie z.B. ein Balloon Car oder die Konstruktion eines Mühlespiels durchgeführt.
► Bilderstrecke Jg.  10

Wenn alle Schülerinnen und Schüler zu Hause ein halbwegs gescheites Gerät haben ist das für eine gewisse Zeit mindestens genauso gut, wie ein Schulbesuch. Tinkercad läuft im Grunde auf jedem Browser, Maus und Tastatur sind vorteilhaft aber nicht zwingend notwendig.

Als Lehrer kann ich direkt in den Schülerentwürfen mitzeichnen. Auf dem Foto sind die Entwürfe eines Schülers zu sehen, der in der Konferenz seine Ergebnisse präsentiert.“

 

 

Wettbewerbe

Überregionale Wettberbe

►Pangea Mathematik
►Mathe Känguru
Schülerinnen und Schüler können sich freiwillig zur Teilnahme anmelden. Die Zahl der Teilnehmenden variiert von Jahr zu Jahr und liegt etwa zwischen 50 und 80.

►Informatik Biber
An dem Wettbewerb nehmen jährlich ca 200 Schülerinnen und Schüler teil.

 

Regionale Wettbewerbe

ZDI Wettbewerb Lego Robotic
Die Lego-AG nimmt an regionalen Ausscheidungen teil.

Die Schule ist aber auch Wettbewerbsort und stellt Schiedsrichterinnen und Schiedrichter.
►Pressespiegel
►Fotostrecke

 

Schulinterne Wettbewerbe

Mausefallenkatapult
In Anlehnung an die Ideen von ►Freestile-Physics führt die Friedrich-Spee-Gesamtschule seit dem Schuljahr 2018/19 schulinterne Wettbewerbe durch. Insbesondere jüngere Schülerinnen und Schüler sollen so an Wettbewerbsformate herangeführt werden.

Von ►drei Aufgabenstellungen wurde von fast allen Wettbewerbsteilnehmern die Aufgabe Mausefallenkatapult gewählt.

► Hier geht es zum Video vom Wettbewerb

 

Wettbewerbe in Coronazeiten

Jahrgangsübergreifende Wettbewerbe   i n  der Schule können leider nicht durchgeführt werden. An ihrer Stelle bieten wir online-Formate an.

• Physik im Advent (2020)
   In Anlehnung an ►PiA wurde der schulinterne Wettbewerb ausgeschrieben und durchgeführt.
   ... ► mehr

• Der grüne Daumen (2021), ... ► mehr

• Brücke aus Papier (2021), ... ►mehr

 

Kooperationen

Zahlreiche Partnerbetriebe und Einrichtungen unterstützen die Friedrich-Spee-Gesamtschule bei der Berufsorientierung und MINT-Bildung.

 

Seit 2014 sind wir Kooperationspartner des Heinz Nixdorf MuseumsForums (HNF).

Alle Klassen des Jahrgangs 5 begeben sich auf die Spuren von Heinz Nixdorf, nehmen an einem Teamtraining im Ahornsportpark teil, erleben eine Führung durch das welbekannte Computermuseum und experimentieren im Schülerlabor coolMint.

Darüberhinaus besuchen auch Kurse und Klassen höherer Jahrgänge bestimmte Angebote des Schülerlabors.

►Coding mit dem Micro:Bit Einplatinencomputer

 

... weitere Kooperationen und Veranstaltungen

►SMART CAMP - Create and play responsibly (Westlotto), ►Pressespiegel

►IdeenExpo Roadshow - MINT zum Mitmachen

zdi Roboterwettbewerb für die Region OWL, ►Pressespiegel

►Förderpreis der Wirtschaft, ►2020, ►2019, ►2018, Pressespiegel ►2020, ►2019

Miniphänomenta

Welche der drei Kugeln kommt wohl als erste ins Ziel? Viele Mitmach-Experimente begeistern Schülerinnen und Schüler

Die Miniphänomenta, die im November in Kooperation mit dem Bildungs- und Integrationszentrum des Kreises Paderborn stattgefunden hat, bot über 30 Experimentierstationen zum Entdecken und Erforschen naturwissenschaftlicher Phänomene. Auf Einladung unserer didaktischen Leitung, Andrea Krampe, und der Abteilungsleitung I, Markus Bürger, waren neben Schülerinnen und Schülern der Friedrich-Spee-Gesamtschule auch einige Gastklassen benachbarter Grundschulen zu Besuch. Unter der fachkundigen Anleitung der betreuenden Lehrkräfte Gudula Esquinazi und Ralph Legenhausen konnten die Schülerinnen und Schüler während der dreiwöchigen Ausstellung viele Versuche hautnah erleben und für den weiterführenden Unterricht dokumentieren. Mit großem Eifer wurden Fachausdrücke wie Pendel, Schwingungsdauer und Wärmeleitfähigkeit gelernt und gleich angewendet.

Auch am Tag der offenen Tür waren Eltern und interessierte Schülerinnen und Schüler eingeladen, die Experimentierstationen auszuprobieren.

Aufgrund des großen Anklangs ist auch für das nächste Schuljahr 22/23 geplant, die Miniphänomenta in den Räumlichkeiten der Friedrich-Spee-Gesamtschule anzubieten und als wichtigen Baustein in der frühen naturwissenschaftlichen Ausbildung unserer Schule zu etablieren.

 

Kooperation mit der Universität Paderborn

Fakultät EIM, Fachgebiet Technikdidaktik, Prof. Dr.-Ing. Katrin Temmen

Kooperation trägt erste Früchte

Studierende entwickeln Modulvorschläge für das zdi Schülerlabor SpeeLab

24 Studierende des Seminars im Masterstudium Lehramt am Berufskolleg der Fachrichtung Elektrotechnik oder Maschinenbau haben sich mit der „Planung, Durchführung und Reflexion von komplexen Lehr- und Lernsituationen in Aus-, Fort- und Weiterbildung“ auseinandergesetzt und auf Grundlage der Ausstattung des zdi Schülerlabors SpeeLab Module zu unterschiedlichen Themenbereichen entwickelt.

Durchgeführt wird das Seminar von Prof. Dr. Ing. Katrin Temmen, die bereits bei der Planung des Schülerlabors der Schule beratend zur Seite stand.

Gemeinsam mit dem Koordinator für Naturwissenschaften Dirk Beckert wurden die Teilnehmenden im Forum der Schule begrüßt. Anschließend präsentierten die Studierenden die Module in Fachräumen der Schule und stellten sich der Diskussion.

Bilderstrecke

SpeeLab - Modulentwicklung

... in Kooperation mit der Uni Paderborn

Diese Vorgaben zur Modulerstellung sollten durch die Studierenden beachtet und unmgesetzt werden.

Aufbau der Module
Das Konzept des SpeeLab sieht eine schematische Struktur im Aufbau der Module vor. Auf der Grundlage eins vorgegebenen Layouts ist jedes Modul aufgeteilt in Aufbau, Experimentieranleitung, Infoblatt, Hinweise für den Betreuenden und gegebenenfalls einer Präsentation mittels PowerPoint. Dabei ist auf folgenden Inhalt zu achten.

 

  • Aufbau
    Der Aufbau ist als Übersicht und Hilfestellung für den Betreuenden gedacht. Er beinhaltet die gesamten benötigten Materialien des Moduls in Form einer Liste und einer Abbildung. Die aufgelisteten Materialien sind mit der Schranknummer zu erweitern, in welchem sie aufzufinden sind.
     
  • Experimentieranleitung
    Die Experimentieranleitung hat die Funktion eines Aufgabenblattes oder Leitfadens für die Teilnehmenden des Moduls. Es werden hier sämtliche Aufgaben, Verständnisfragen, experimentelles Vorgehen und Vorlagen für Ergebnisse eingebunden. Für ein, wie von einem Schülerlabor gefordertes aktives und möglichst selbstständiges Vorgehen der Teilnehmenden und einem begleitenden Moderieren der Betreuenden ist eine derartige Experimentieranleitung zwingend erforderlich. Die Experimentieranleitung sollte sehr gut und verständlich ausgearbeitet sein, um ein selbstständiges Handeln zu fördern.
     
  • Infoblatt
    Das Infoblatt dient als Hilfestellung zu der Experimentieranleitung. Die Erläuterungen sollten der Zielgruppe entsprechend ausgeführt werden. Es können alle Fachbegriffe kurz erklärt, Funktionen von Bauteilen dargestellt oder skizziert, Zusammenhänge erläutert und Auszüge der Materialien als Materialliste inkl. Bild und Beschreibung angefügt werden. Es sollte möglichst alle Fragen und Unklarheiten, welche während der Durchführung entstehen können, abdecken und kann stetig erweitert werden. Die Experimentieranleitung ist mit Verweisen auf die Erklärungen im Infoblatt an allen entsprechenden Stellen zu versehen. Dies erfordert eine gute Strukturierung des Infoblattes.
     
  • Hinweise für den Betreuenden
    Die Hinweise für den Betreuenden stellen eine erweiterte Experimentieranleitung speziell für den Betreuenden dar. Es fast das ganze Modul unter Benennung des Lernziels kurz zusammen und weist Hinweise zu dem dem Aufbau und der Durchführung des Moduls auf. Es enthält zudem die Lösungsmöglichkeiten der Aufgaben aus der Experimentieranleitung.
     
  • Präsentation
    Eine Präsentation ist nicht zwingend erforderlich. Sie bietet allerdings eine hervorragende Möglichkeit zu einem Einstieg in das Thema des Moduls an. Mit einer Präsentation lassen sich auch Elemente einbringen, welche mit Hilfe einer Experimentieranleitung schwer realisierbar wären. Insbesondere lassen sich Verknüpfungen aus dem Modul zur BSO in einer Präsentation gut herstellen und über die Zeit der Durchführung als gewinnbringende Abwechslung einbringen.

 

Auszug aus

Einführung in das Schülerlabor SpeeLab für Studierende
Konzeptionierung des Schülerlabor SpeeLab der Friedrich-Spee-Gesamtschule in Paderborn

Verfasst von: Peter Keller, Studiengang/ Lehramt BK, Fachkombination: Elektrotechnik, Maschinenbautechnik, 2019

 

Module

Die Bilderstrecke zeigt die Titelblätter einiger Module. Zum besseren Verständnis können hier am Beispiel "3D Drucker" die ►Experimentieranleitung und das ►Informationsheft eingesehen werden (Download pdf).

SpeeLab

Das zdi-Schülerlabor der Friedrich-Spee-Gesamtschule

SpeeLab

Vorstellung für die Öffentlichkeit

Vor drei Jahren haben die Friedrich-Spee-Gesamtschule und das zdi Paderborn das Projekt SpeeLab auf den Weg gebracht.

Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Paderborn und des Europäischen Fonts für regionale Entwicklung (EFRE) konnte ein Schülerlabor gebaut und eingerichtet werden.

Einige Geräte und Materialien sind noch auf dem Weg ins Labor, aber die bestehende Einrichtung vermittelt bereits jetzt einen guten Eindruck von den Möglichkeiten. Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Spee-Gesamtschule zeigten ausgewählte Experimente sowie den Betrieb von 3-D-Druckern und CNC-Fräse.

Am 18. September wurde das Labor vorgestellt. Geladene Gäste aus benachbarten Schulen, des Schulträgers, der Universität Paderborn und des zdi-Paderborn konnten sich über die Leistungsfähigkeit des Schülerlabors informieren.

Das SpeeLab wird künftig auch Schülerinnen und Schülern der benachbarten Einrichtungen zur Verfügung stehen.

 

Grußwort des stv. Bürgermeisters Martin Pantke

Schlagzeilen 2019:

Digitalausstattung: mangelhaft, Digitalausstattung: ungenügend, Lächerliche Digitalausstattung an Hamburger Schulen, Kreidezeit dauert länger als gedacht, Schulen digital abgestürzt, Digitalisierung an Schulen: Der Geist ist willig, aber das WLAN schwach!

Ganz Deutschland beklagt das digitale Desaster an den Schulen. Ganz Deutschland?? Nein! Natürlich nicht! Eine kleine, aber wachsende Großstadt im südlichen OWL rockt die Digitalszene. Eine breit aufgestellte Phalanx aus Schulen, Kindertagesstätten und  Stadtverwaltung, aus Wirtschaft und Politik, aus ZDI ( Zukunft durch Innovation) und WFG (Wirtschaftsförderungsgesellschaft), aus HNF (Heinz-Nixdorf-Forum) und UPB (Universität Paderborn) leistet unter Aufwendung erheblicher Mittel und rigoroser Ausnutzung von Fördertöpfen beharrliche und erfolgreiche Arbeit, damit die digitale Gedankenwelt eine Heimat habe in PB, bei der Jugend und in den Bildungseinrichtungen.

► ... weiter

 

Bilderstrecke

 

 

...

Sehr geehrter Herr Schlegel, sehr geehrte Gäste, liebe Schülerinnen und Schüler, herzlichen Dank der Friedrich-Spee-Schule für die Einladung. Ich freue mich, hier zu sein, einen Blick in das neue Labor zu werfen und natürlich herzlich zu diesen neuen technischen und pädagogischen Möglichkeiten zu gratulieren.

Ja, ► meine Einleitung mag jetzt etwas speziell formuliert gewesen zu sein, aber sie entspricht natürlich den Tatsachen. Viele Akteure, und dazu gehören die, die ich eben schon genannt habe und die heute hier auch vertreten sind, arbeiten schon seit Jahren in der Stadt daran, PB als Bildungsstandort zu einem Vorreiter für zukunftsorientiertes Lernen und Lehren in Forschung, in Schul- und Erwachsenenbildung zu machen. Und ich denke, mit ostwestfälischer Bescheidenheit kann man sagen, da ist einiges erreicht und auch noch manches Köcher.
 
Nun kommt das SpeeLab mit seinen neuen schulischen Optionen hinzu. Es hat sich zur Aufgabe gesetzt, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für MINT zu begeistern und vor allem auch diese Begeisterung durch die Bildungsbiographien bis hin zu Beruf und Studium zu erhalten.
Und wir alle wissen. Das ist hoch notwendig. Die digitalen Veränderungsprozesse durchdringen alle Lebensbereiche: in der Freizeit wie auch bei der Arbeitswelt in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Diese Entwicklung wird in rasantem Tempo so weitergehen. 
Wer die technologischen Umwälzungen verstehen will, wer mit der Welle und vor allem wer vor dieser Welle surfen will, muss gut aufgestellt sein, vor allem, was den Nachwuchs, was die qualifiziert-kreativen und ambitionierten Fachkräfte von morgen angeht. „The electric light did not come from the continous improvement of candles“, ein gern zitierter Satz des Ökonomen Oren Harari. Das elektrische Licht entstand nicht dadurch, dass man Kerzen verfeinert hat. Und das heißt: SchülerInnen müssen sich mit den neuen Technologien untensiv auseinandersetzen, Grundlagenverständnis entwickeln, sie sollten sich für MINT begeistern lassen, Soft- und Hardware kreativ anwenden, vielleicht sogar innovativ verändern. Das sind Basics, um einzusteigen in eine qualifizierte Ausbildung in der heutigen Berufswelt fast aller Branchen oder für ein Studium in den MINT Fakultäten.
Gute Voraussetzungen für die zukünftige Berufslaufbahn der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln, ist sicher ein Auftrag von Schule, auch wenn schulische Bildung nicht nur die „employability“, also die Einsetzbarkeit  im Beruf, im Blick haben darf. Aber ich bin sicher, dass es auch für die Abschätzung der gesellschaftlichen Folgen von Technologie unabdingbar ist, Technik zu verstehen und zu durchschauen. Zum Beispiel auf dem Feld der Robotik oder der Künstlichen intelligenz.
 PB ist IT Standort von vielen IT-companies, rund 300 IT Betrieben mit ca. 10 000 Mitarbeitern arbeiten in der Stadt. Die Betriebe suchen junge Menschen, die überzeugt und begeistert von ihrem Arbeitsfeld sind, und es wäre doch ein schöner Erfolg, wenn sich viele, die sich in den Schüler-Laboren, auf welcher Altersstufe auch immer vom MINT-Virus haben infizieren lassen, im Paderborner IT-Sektor wiederfänden.
Das SpeeLab ist konzipiert, Neugier sowie Forscher- und Entdeckerdrang zu wecken. Es tritt neben die Schülerlabore coolmint und coolmint forscht der Universität und des Heinz-Nixdorf-Forums, es kooperiert mit ihnen und ergänzt sie. Die Stadt Paderborn hat mit ihrem finanziellen Beitrag und mit ihrem Projektsupport gemeinsam mit dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung eine gute Investition getätigt. Sie wird den SpeeSchülern Begeisterung, Spaß und Erkenntnisgewinn im Umgang mit IT bringen.
Das SpeeLab will aber auch SS mitnehmen und motivieren, die bisher nicht so MINT- affin waren. Dies ist ebenso zu begrüßen, wie die Absicht, das Labor in das Quartier hinein für die anderen Schulen zu öffnen. Es ist gut, dass das neu entstehende Baugebiet Springbachhöfe eine modern ausgestattete Schule in seiner Nachbarschaft hat.

Ich danke allen, die an der Realisierung dieses Projektes mitgearbeitet haben aufs herzlichste, den Lehrerinnen der Gesamtschule, den Mitarbeitern der Stadt Paderborn, der Initiative Zukunft durch Innovation NRW. Mein Dank gilt ebenso der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn und dem Heinz-Nixdorf-Forum. Ich bin sicher, die Schülerinnen und Schülern werden viel Freude und Erfolg im SpeeLab haben.

 

► zurück

Gesamtschule Friedrich Spee – eine Schule für alle Talente!

Gesamtschule Sekundarstufe I und II

  • Hauptschulabschluss nach Jahrgang 9
  • Realschulabschluss nach Jahrgang 10
  • Fachhochschulreife (schulischer Teil) nach Jahrgang 12
  • Allgemeine Hochschulreife nach Jahrgang 13
  • Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch
  • Förderprojekte | Inklusion
  • Begabtenförderung

Das sind wir:

  • Umfangreiches AG-Angebot
  • Bio-Essen, Buffet
  • Schüleraustausch
  • Schul-Projekte
  • Wettbewerbe

Kontakt:

Friedrich-Spee-Gesamtschule Paderborn
Weißdornweg 6
33100 Paderborn

Tel.: 05251-16690
E-Mail: ge-friedrichspee@paderborn.de

Datenschutz Impressum