Sekundarstufen I und II – Gesamtschule der Stadt Paderborn

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Inhalt

SpeeLab - Modulentwicklung

... in Kooperation mit der Uni Paderborn

Diese Vorgaben zur Modulerstellung sollten durch die Studierenden beachtet und unmgesetzt werden.

Aufbau der Module
Das Konzept des SpeeLab sieht eine schematische Struktur im Aufbau der Module vor. Auf der Grundlage eins vorgegebenen Layouts ist jedes Modul aufgeteilt in Aufbau, Experimentieranleitung, Infoblatt, Hinweise für den Betreuenden und gegebenenfalls einer Präsentation mittels PowerPoint. Dabei ist auf folgenden Inhalt zu achten.

 

  • Aufbau
    Der Aufbau ist als Übersicht und Hilfestellung für den Betreuenden gedacht. Er beinhaltet die gesamten benötigten Materialien des Moduls in Form einer Liste und einer Abbildung. Die aufgelisteten Materialien sind mit der Schranknummer zu erweitern, in welchem sie aufzufinden sind.
     
  • Experimentieranleitung
    Die Experimentieranleitung hat die Funktion eines Aufgabenblattes oder Leitfadens für die Teilnehmenden des Moduls. Es werden hier sämtliche Aufgaben, Verständnisfragen, experimentelles Vorgehen und Vorlagen für Ergebnisse eingebunden. Für ein, wie von einem Schülerlabor gefordertes aktives und möglichst selbstständiges Vorgehen der Teilnehmenden und einem begleitenden Moderieren der Betreuenden ist eine derartige Experimentieranleitung zwingend erforderlich. Die Experimentieranleitung sollte sehr gut und verständlich ausgearbeitet sein, um ein selbstständiges Handeln zu fördern.
     
  • Infoblatt
    Das Infoblatt dient als Hilfestellung zu der Experimentieranleitung. Die Erläuterungen sollten der Zielgruppe entsprechend ausgeführt werden. Es können alle Fachbegriffe kurz erklärt, Funktionen von Bauteilen dargestellt oder skizziert, Zusammenhänge erläutert und Auszüge der Materialien als Materialliste inkl. Bild und Beschreibung angefügt werden. Es sollte möglichst alle Fragen und Unklarheiten, welche während der Durchführung entstehen können, abdecken und kann stetig erweitert werden. Die Experimentieranleitung ist mit Verweisen auf die Erklärungen im Infoblatt an allen entsprechenden Stellen zu versehen. Dies erfordert eine gute Strukturierung des Infoblattes.
     
  • Hinweise für den Betreuenden
    Die Hinweise für den Betreuenden stellen eine erweiterte Experimentieranleitung speziell für den Betreuenden dar. Es fast das ganze Modul unter Benennung des Lernziels kurz zusammen und weist Hinweise zu dem dem Aufbau und der Durchführung des Moduls auf. Es enthält zudem die Lösungsmöglichkeiten der Aufgaben aus der Experimentieranleitung.
     
  • Präsentation
    Eine Präsentation ist nicht zwingend erforderlich. Sie bietet allerdings eine hervorragende Möglichkeit zu einem Einstieg in das Thema des Moduls an. Mit einer Präsentation lassen sich auch Elemente einbringen, welche mit Hilfe einer Experimentieranleitung schwer realisierbar wären. Insbesondere lassen sich Verknüpfungen aus dem Modul zur BSO in einer Präsentation gut herstellen und über die Zeit der Durchführung als gewinnbringende Abwechslung einbringen.

 

Auszug aus

Einführung in das Schülerlabor SpeeLab für Studierende
Konzeptionierung des Schülerlabor SpeeLab der Friedrich-Spee-Gesamtschule in Paderborn

Verfasst von: Peter Keller, Studiengang/ Lehramt BK, Fachkombination: Elektrotechnik, Maschinenbautechnik, 2019

 

Module

Die Bilderstrecke zeigt die Titelblätter einiger Module. Zum besseren Verständnis können hier am Beispiel "3D Drucker" die ►Experimentieranleitung und das ►Informationsheft eingesehen werden (Download pdf).

SpeeLab

Das zdi-Schülerlabor der Friedrich-Spee-Gesamtschule

SpeeLab

Vorstellung für die Öffentlichkeit

Vor drei Jahren haben die Friedrich-Spee-Gesamtschule und das zdi Paderborn das Projekt SpeeLab auf den Weg gebracht.

Mit finanzieller Unterstützung der Stadt Paderborn und des Europäischen Fonts für regionale Entwicklung (EFRE) konnte ein Schülerlabor gebaut und eingerichtet werden.

Einige Geräte und Materialien sind noch auf dem Weg ins Labor, aber die bestehende Einrichtung vermittelt bereits jetzt einen guten Eindruck von den Möglichkeiten. Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Spee-Gesamtschule zeigten ausgewählte Experimente sowie den Betrieb von 3-D-Druckern und CNC-Fräse.

Am 18. September wurde das Labor vorgestellt. Geladene Gäste aus benachbarten Schulen, des Schulträgers, der Universität Paderborn und des zdi-Paderborn konnten sich über die Leistungsfähigkeit des Schülerlabors informieren.

Das SpeeLab wird künftig auch Schülerinnen und Schülern der benachbarten Einrichtungen zur Verfügung stehen.

 

Grußwort des stv. Bürgermeisters Martin Pantke

Schlagzeilen 2019:

Digitalausstattung: mangelhaft, Digitalausstattung: ungenügend, Lächerliche Digitalausstattung an Hamburger Schulen, Kreidezeit dauert länger als gedacht, Schulen digital abgestürzt, Digitalisierung an Schulen: Der Geist ist willig, aber das WLAN schwach!

Ganz Deutschland beklagt das digitale Desaster an den Schulen. Ganz Deutschland?? Nein! Natürlich nicht! Eine kleine, aber wachsende Großstadt im südlichen OWL rockt die Digitalszene. Eine breit aufgestellte Phalanx aus Schulen, Kindertagesstätten und  Stadtverwaltung, aus Wirtschaft und Politik, aus ZDI ( Zukunft durch Innovation) und WFG (Wirtschaftsförderungsgesellschaft), aus HNF (Heinz-Nixdorf-Forum) und UPB (Universität Paderborn) leistet unter Aufwendung erheblicher Mittel und rigoroser Ausnutzung von Fördertöpfen beharrliche und erfolgreiche Arbeit, damit die digitale Gedankenwelt eine Heimat habe in PB, bei der Jugend und in den Bildungseinrichtungen.

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Bilderstrecke

 

 

...

Sehr geehrter Herr Schlegel, sehr geehrte Gäste, liebe Schülerinnen und Schüler, herzlichen Dank der Friedrich-Spee-Schule für die Einladung. Ich freue mich, hier zu sein, einen Blick in das neue Labor zu werfen und natürlich herzlich zu diesen neuen technischen und pädagogischen Möglichkeiten zu gratulieren.

Ja, ► meine Einleitung mag jetzt etwas speziell formuliert gewesen zu sein, aber sie entspricht natürlich den Tatsachen. Viele Akteure, und dazu gehören die, die ich eben schon genannt habe und die heute hier auch vertreten sind, arbeiten schon seit Jahren in der Stadt daran, PB als Bildungsstandort zu einem Vorreiter für zukunftsorientiertes Lernen und Lehren in Forschung, in Schul- und Erwachsenenbildung zu machen. Und ich denke, mit ostwestfälischer Bescheidenheit kann man sagen, da ist einiges erreicht und auch noch manches Köcher.
 
Nun kommt das SpeeLab mit seinen neuen schulischen Optionen hinzu. Es hat sich zur Aufgabe gesetzt, Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene für MINT zu begeistern und vor allem auch diese Begeisterung durch die Bildungsbiographien bis hin zu Beruf und Studium zu erhalten.
Und wir alle wissen. Das ist hoch notwendig. Die digitalen Veränderungsprozesse durchdringen alle Lebensbereiche: in der Freizeit wie auch bei der Arbeitswelt in nahezu allen Wirtschaftsbereichen. Diese Entwicklung wird in rasantem Tempo so weitergehen. 
Wer die technologischen Umwälzungen verstehen will, wer mit der Welle und vor allem wer vor dieser Welle surfen will, muss gut aufgestellt sein, vor allem, was den Nachwuchs, was die qualifiziert-kreativen und ambitionierten Fachkräfte von morgen angeht. „The electric light did not come from the continous improvement of candles“, ein gern zitierter Satz des Ökonomen Oren Harari. Das elektrische Licht entstand nicht dadurch, dass man Kerzen verfeinert hat. Und das heißt: SchülerInnen müssen sich mit den neuen Technologien untensiv auseinandersetzen, Grundlagenverständnis entwickeln, sie sollten sich für MINT begeistern lassen, Soft- und Hardware kreativ anwenden, vielleicht sogar innovativ verändern. Das sind Basics, um einzusteigen in eine qualifizierte Ausbildung in der heutigen Berufswelt fast aller Branchen oder für ein Studium in den MINT Fakultäten.
Gute Voraussetzungen für die zukünftige Berufslaufbahn der Schülerinnen und Schüler zu entwickeln, ist sicher ein Auftrag von Schule, auch wenn schulische Bildung nicht nur die „employability“, also die Einsetzbarkeit  im Beruf, im Blick haben darf. Aber ich bin sicher, dass es auch für die Abschätzung der gesellschaftlichen Folgen von Technologie unabdingbar ist, Technik zu verstehen und zu durchschauen. Zum Beispiel auf dem Feld der Robotik oder der Künstlichen intelligenz.
 PB ist IT Standort von vielen IT-companies, rund 300 IT Betrieben mit ca. 10 000 Mitarbeitern arbeiten in der Stadt. Die Betriebe suchen junge Menschen, die überzeugt und begeistert von ihrem Arbeitsfeld sind, und es wäre doch ein schöner Erfolg, wenn sich viele, die sich in den Schüler-Laboren, auf welcher Altersstufe auch immer vom MINT-Virus haben infizieren lassen, im Paderborner IT-Sektor wiederfänden.
Das SpeeLab ist konzipiert, Neugier sowie Forscher- und Entdeckerdrang zu wecken. Es tritt neben die Schülerlabore coolmint und coolmint forscht der Universität und des Heinz-Nixdorf-Forums, es kooperiert mit ihnen und ergänzt sie. Die Stadt Paderborn hat mit ihrem finanziellen Beitrag und mit ihrem Projektsupport gemeinsam mit dem europäischen Fonds für regionale Entwicklung eine gute Investition getätigt. Sie wird den SpeeSchülern Begeisterung, Spaß und Erkenntnisgewinn im Umgang mit IT bringen.
Das SpeeLab will aber auch SS mitnehmen und motivieren, die bisher nicht so MINT- affin waren. Dies ist ebenso zu begrüßen, wie die Absicht, das Labor in das Quartier hinein für die anderen Schulen zu öffnen. Es ist gut, dass das neu entstehende Baugebiet Springbachhöfe eine modern ausgestattete Schule in seiner Nachbarschaft hat.

Ich danke allen, die an der Realisierung dieses Projektes mitgearbeitet haben aufs herzlichste, den Lehrerinnen der Gesamtschule, den Mitarbeitern der Stadt Paderborn, der Initiative Zukunft durch Innovation NRW. Mein Dank gilt ebenso der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Paderborn und dem Heinz-Nixdorf-Forum. Ich bin sicher, die Schülerinnen und Schülern werden viel Freude und Erfolg im SpeeLab haben.

 

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Gesamtschule Friedrich Spee – eine Schule für alle Talente!

Gesamtschule Sekundarstufe I und II

  • Hauptschulabschluss nach Jahrgang 9
  • Realschulabschluss nach Jahrgang 10
  • Fachhochschulreife (schulischer Teil) nach Jahrgang 12
  • Allgemeine Hochschulreife nach Jahrgang 13
  • Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch
  • Förderprojekte | Inklusion
  • Begabtenförderung

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