Sekundarstufen I und II – Gesamtschule der Stadt Paderborn

Tel. 0 52 51 - 8 81 47 50 | E-Mail: ge-friedrichspee@paderborn.de
Inhalt

Wichtige Termine und Informationen

Anmeldungen

Mittwoch 04. Februar 19:30: Informationsabend zur Gymnasialen Oberstufe für Schülerinnen und Schüler der aktuellen Jahrgangsstufe 10 sowie ihre Eltern.                                                                                                                                 

Die Anmeldung zur gymnasialen Oberstufe für auswärtige Schülerinnen und Schüler:  Sie können im Vorfeld per Email einen Termin mit dem Oberstufenkoordinator Georg Blum: g.blum@paderborn.de vereinbaren. Anmeldung Externe 09.02. - 13.02.2026. Bitte bringen Sie das aktuelle Halbjahreszeugnis, die Geburtsurkunde und den Impfausweis mit.

Schülerinnen und Schüler der Friedrich-Spee Gesamtschule haben bei Erreichen des Qualifikationsvermerks auf dem Abschlusszeugnis Jahrgang 10 automatisch einen Platz in der eigenen Oberstufe. Sie müssen allerdings bis zum 23. März 2026 ihre Kurswahlzettel ("blaue Zettel) bei Herrn Blum oder Frau Mogge abgeben.

Letzte Informationsveranstaltung, Dienstag, 07.07.2026 um 10:00 Uhr im Forum (letzte Möglichkeit, Fächer zu wechseln). Hier legen die externen Schülerinnen und Schüler bitte ihr Zeugnis mit Q-Vermerk vor.  

News aus der Oberstufe

Berufsinformation für IT-interessierte Schülerinnen und Schüler der Sek II

Am Freitag, den 28.11.2025, besuchten uns zum zweiten Mal – und damit ist es fast schon Tradition – junge Mitarbeitende der Firma Atos vom Standort Paderborn, um über Ausbildungsmöglichkeiten im IT-Bereich zu informieren. Die Mitarbeiterin Marielen Arnold kam zusammen mit den beiden dualen Studierenden Bjarne Kruse und Cedric Olschewski. Alle drei sind junge Menschen, die vor ein paar Jahren in OWL das Abitur gemacht haben. Nach einigen Umwegen haben sie sich für ein duales Studium bei Atos entschieden. Unsere Gäste konnten sich gut in die anwesenden Informatikschülerinnen und -schüler hineinversetzen und berichteten lebhaft von ihrem Bildungsweg. Sie berichteten über die Arbeitsbereiche ihrer Firma, die Struktur und Inhalte der Studien- und Praxisphasen im dualen Studium und jede/r persönlich über die Chancen, die sich ihnen bei Atos boten und immer noch bieten. Dazu gehört der Praxisbezug, den alle in ihrer Zeit an einer „richtigen“ Uni vermisst haben. Außerdem loben sie die intensive Begleitung und Unterstützung durch Kolleginnen und Kollegen. Einer genoss außerdem die flexiblen Arbeitszeiten und die Möglichkeit zu einem berufsbegleitendes Master-Aufbaustudium. Last, but not least: Alle drei fanden gut, dass man im dualen Studium genug Geld verdient, um sich ein Studentenleben – sogar an zwei verschiedenen Ausbildungsorten - leisten zu können. Unsere Schülerinnen und Schüler erfuhren, wo sie weitere Informationen erhalten können und worauf es bei einer Bewerbung ankommt.

Text und Foto: PetH 

Abitur-Entlassfeier 2025

Mit Zuversicht in die Zukunft

Am Freitag, den 27.07, feierten 79 Absolvent:innen ihre bestandene Hochschulreife an der Europaschule Friedrich-Spee. Nach dem Gottesdienst an St. Hedwig und dem Segen von  Sören Becker, dem Pastoralreferenten, trafen sich die Abiturient:innen mit ihren Gästen im Forum ihrer Schule. Die Schülerinnen Asiel Ahmed und Didem Sancar gestalteten einen heiteren Rückblick auf die vergangenen drei Jahre in der Oberstufe. Sie hoben vor allem die Highlights der unterschiedlichen Projekt- und Stufenfahrten hervor, die vielfältigen Projekte, die Lernen oft nachhaltiger vermittelten als der „normale“ Unterricht. Trotz der Träne des Abschieds schauten sie im Namen ihrer Jahrgangsstufe optimistisch in die Zukunft und planten bereits das Treffen der Stufe in 10 Jahren. 

Schulleiterin Stefanie Baldauf kam erst kurz vor ihrer Rede von der Auszeichnung der Schule bei der Eurobike in Frankfurt zurück. Die Friedrich-Spee-Gesamtschule war zur fahrradfreundlichsten Schule Deutschlands im Bereich Innovation gekürt worden: Eine Ehrung, die auch dem Projekt dieses Jahrgangs – eine mehrtägige Radtour zur Partnerschule in Leeuwarden im Rahmen des Erasmus+ Programms – zu verdanken sei. Sie hob zudem die Einsatzfreude der Jahrgangsstufe für spontane gemeinsame Aktionen, wie den Zusammenhalt beim Sieg des 1. Fußballturniers der Abiturjahrgänge der Stadt, heraus. Sie forderte die jungen Menschen auf, die Haltung des Miteinanders an „Spee“, den Einsatz für Heterogenität und Demokratie, den sie in den letzten Jahren bewiesen hätten, auch in Zukunft stolz zu leben.

Nach einer ironischen, aber vor allem herzlichen Abrechnung mit ihrem Jahrgang seitens der Beratungslehrerinnen Linda Pantel und Isabelle Rumpeltes erhielten die jungen Erwachsenen ihr Zeugnisse. Das Abitur wurde 75-mal verliehen, dreimal die Fachhochschulreife. Die Absolventinnen und Absolventen des Jahrgangs 2025 sind:

Asiel Ahmed, Tibelya Aras, Colin Arnold, Madlen Becker, Martin Becker, Viktoria Bienemann, Dennis Bobb, Ada Büttner, Finn Czernoch, Zoe Dammrose, Amon Demir, Melissa Deniz, Daniel Diring, Emely Doswell, Insa Eggert, Sarah Emmighausen, Liliarossa Gabro, Felix Geesmeier, Amelia Gennaro, Sophia Gorschboth, Anna Guß, Lennart Hein, Fabienne Heinemann, Marie Hepers, Lara Hoffmann, Balint Homonnai, Linus Jürgens, Gaith Kannous, Jermaine Karani, Kani Kavak, Julian Kirchhoff, Marleen Koch, Lena Köhler, Nelson Kolisko, Marvin Krenzel, Sofia Kröger, Alex Kroll, Omolola Lawal, Nell Leidecker, Emma Leniger, Wilhelm Lörwald, Safia Magamadova, Amy Menzfeldowski, Luis Merchel, Alex Mirvoda, Anastasia Müller, Lasse Nixdorf, Nils Nowak, Miriam Olesch, Mara Pawlowski, Sofia Pawlowski, Meret Rahn, Vanessa Reim-Bräuling, Oskar Renner, Vianne Rickert, Leonie Rittner, Karl Hendrik Rode-Hellenbrecht, Kyra Rössing, Ann Rottjakob, Aref Roustom, Vanessa Ruder, Maxima Sagel, Rabia Sahak, Didem Sancar, Lina Schäfers, Jakob Schlüter, Lucy Schnitzmeier, Julia Schutzkij, Lena Siebers, Christopher Siemensmeyer, Laura Sosnowski, Alexandra Stüber, Hilmar Weisbrich, Darja Weselkin, Kristin Yalcin, Yaroslav Zarichniy, Regina Zeller.

 

Text: BluG, Fotos: BetJ

Alumni Präsentation mit 10 Stunden Zeitunterschied

Am 24.06. hatten die SuS des Biologie LKs, sowie des Chemie GKs der Q1 die Gelegenheit eines Austauschs mit einer Absolventin des Abiturjahrgangs 2014. Miriam Schuff arbeitet inzwischen im Rahmen eines Doktorandenprogramm an der Massey Universität in Neuseeland (Campus Manawatu in Palmerston North). Im Rahmen einer Videokonferenz (8:00 in Paderborn – 18:00 auf der Nordinsel Neuseelands) stellte Frau Schuff ihren Werdegang über Bachelor und Masterstudiengang in Mikrobiologie bis zum jetzigen Stipendium dar. Sie stellte die Herausforderungen aber eben auch die Befriedigung wissenschaftlicher Forschung an einem Institut in internationalen Forschungsgruppen dar. Miriam Schuff ermunterte die Schülerinnen und Schüler sich einfach in dem naturwissenschaftlichen Bereich auf den Weg zu machen, der bei aller eigenen und notwendigen Planung immer wieder neue Perspektiven und Türen öffne, die man ergreifen könne, solange man flexibel sei. Die Schülerinnen stellten Frage zu den spezifischen Forschungsinteressen der Doktorandin (bakterielle Speicherorganellen die einen hydrophoben Kern haben), die deren praktische Bedeutung (Entwicklung eines biologisch abbaubaren Kunststoffes der die aktuellen Verpackungsmaterialien ersetzen soll) erläuterte. Einige heitere Beobachtungen zum neuseeländischen Wetter und der neuseeländischen Architektur rundeten die interessante Stunde für die angehenden Abiturient:innen ab. Wir bedanken uns herzlich für Miram Schuffs Kontaktaufnahme und ihren interessanten Einblick in aktuelle Tendenzen der Mikrobiologie. Als Schule hoffen wir, dass mehr Schülerinnen und Schüler ihrem Beispiel folgen.

Der Abiturjahrgang 2024 verabschiedete sich herzlich von der Spee

Am Freitag verabschiedeten sich 51 Abiturientinnen und Abiturienten von der Europaschule Friedrich Spee. Fünf weitere Mitschüler verlassen die Schule mit der Fachhochschulreife. Das Thema des von Pfarrer Becker geleiteten Abschlussgottesdienst in St Hedwig war “Neue Ziele – Neue Wege“. Dieses Motto bestimmte auch die Abiturfeier, wenngleich hier der auch humoristische Rückblick auf die vergangenen drei Jahre gleichberechtigt neben den Blick in die Zukunft trat. Schuldirektorin Stefanie Baldauf informierte die Schulgemeinde, dass der 21. Abiturjahrgang im 30. Jahr des Bestehens der Schule der erste war, der mit bilingualen Modulen zum Abitur ging. Oberstufenleiter Georg Blum ermunterte die Absolventen dazu, in der digitalen Zukunft mehr Zutrauen in ihre eigene reale Persönlichkeit zu haben, als sich hinter virtuellen Avataren zu verstecken. Die Perspektive der Abiturientinnen und Abiturienten wurde in humoristisch herzlicher Form von Amanda Mesters und Jasper von Schlegell präsentiert. Zum Schluss gab es nicht nur die Abgangszeugnisse, sondern auch Reports für die Lehrerinnen und Lehrer in so wichtigen Kategorien wie Pünktlichkeit, Korrekturdauer und Motivation.

Abisturm 2024

Nicht nur die Schülerinnen und Schüler waren aktiv. Selbst einige Eltern wurden von der Kreativität angesteckt und halfen mit. 5 Stunden lang wurde das Schulgebäude am Donnerstagabend verpackt, vermauert und geschmückt. Der Abiturjahrgang 2024 leistete ganze Arbeit, um die Schulgemeinde am Freitagmorgen zu überraschen. Die Nebeneingänge waren zugeparkt, der Haupteingang mit einer Kette verschlossen. Der Schlüssel für das Vorhängeschloss war – dank des Bauunternehmens Striewe GmbH & Co KG - in einer Dose in einem Container voller Sand zu suchen. Diese Aufgabe fiel den Lehrerinnen und Lehrern zu, die mit Strandschaufeln in ihre Kindheit zurückversetzt wurden und unter dem Beifall der Schüler eifrig buddelten. Die ersten gefundenen Dosen enthielten lediglich Bonbons aber nach 30 Minuten war der Schlüssel freigelegt und man konnte in die Schule gehen, deren Eingangsbereich im Stile Christos verpackt war.

Dank des Einsatzes der gesamten Stufe war die Schule bis 10:00 wieder makellos. Die Bilder und die Eindrücke bleiben.

Diese Q2 hat die Latte für die nächsten Jahre auf jeden Fall sehr hochgelegt.

Uni Bielefeld zu Gast an der Friedrich-Spee-Gesamtschule - Schnuppervorlesung Mathematik für die Oberstufe

Am 09.01.2024 erhielten die Mathematik-Leistungskurse der Q2-Besuch von einem Professor und einem Studenten des Fachbereichs „Mathematik“ der Universität Bielefeld.  

Zunächst hielt Herr Professor Krause eine anschauliche Schnuppervorlesung zum Thema „platonische Körper“. Gemeinsam mit den Schülerinnen und Schülern wurde ausgehend von der Anzahl der Flächen, Kanten und Ecken von u.a. Tetraeder, Würfel und Oktaeder die eulersche Polyederformel hergeleitet. In der weiteren Betrachtung der Körper wurde gezeigt, warum es nur 5 platonischen Körper gibt und keine weiteren.  

  Im Anschluss an die etwa einstündige Vorlesung hielt Herr Reese einen Vortrag über das Mathematikstudium an der Universität Bielefeld. Er studiert dort Lehramt für Mathematik und Latein und berichtete, wie unterschiedliche Studiengänge (bspw. Mathematik, Wirtschaftsmathematik, Lehramtsstudiengänge) im Fachbereich Mathematik aufgebaut sind.   

Weiterhin gab er einen Ausblick auf die sehr guten Berufsaussichten von Mathematikern („alle arbeitslosen Mathematiker unter 35 passen in einen Bus“). 

Jana Reich, ehemalige Schülerin, berichtet über eigene Studienerfahrungen und informiert über IT-Ausbildungsmöglichkeiten

Am 6.11.2023 besuchte Jana (wir dürfen weiter DU sagen) ihre alte Schule, um interessierten Oberstufenschülerinnen und -schülern über ihre Erfahrungen beim Informatikstudium in Paderborn und ihren Werdegang bei der Firma ATOS zu berichten. Anstoß für den Besuch war ein Gespräch zwischen Jana (Abiturjahrgang 2017) und ihrer ehemaligen Informatiklehrerin Frau Petzke beim zufälligen Wiedersehen im Rahmen des Schuljubiläums im September. 

Jana wurde begleitet von ihrem Kollegen Daniel Schmelzer, der zunächst einen Überblick über die international aktive Firma ATOS und den Standort Paderborn gab (z. B. Kunden und Tätigkeitsfelder). Jana informierte anschließend über die verschiedenen Möglichkeiten für Ausbildungen und duale Studiengänge in der Firma. Sie selbst hat ein duales Studium bei ATOS erfolgreich abgeschlossen und arbeitet seitdem als Solution Manager am Standort Paderborn.

Jana überzeugte durch ihre Authentizität, weil sie eigene Erlebnisse einstreuen konnte, und beide Referenten gingen aufmerksam auf Fragen und Reaktionen aus dem Publikum ein. Aus dem Publikum gab es positives Feedback: „Eine gelungene Informationsveranstaltung!“

Danke, Jana!

Fotos und Text: PetH

Fahrten und Projekte

Abschlussfahrt der Q2 nach Bibione - 2025

Vom 05. bis zum 10. Oktober hatte unsere Jahrgangsstufe die Möglichkeit, fünf unvergessliche Tage in Bibione (Italien) zu verbringen. Unsere Klassenfahrt startete am Sonntagabend um 22 Uhr, als wir voller Vorfreude in den Bus stiegen. Nach einer langen, aber lustigen Fahrt erreichten wir am nächsten Tag gegen 12 Uhr unser Ziel. 

 Untergebracht waren wir in modernen Mobile Homes, die direkt gegenüber voneinander standen, was perfekt war, um Zeit miteinander zu verbringen.  

Am ersten Tag hatten wir Zeit, uns auf der großen Ferienanlage umzusehen. Dort gab es verschiedene Pools, eine Eisdiele und eine schöne Strandpromenade. 

Am Dienstag fuhren wir morgens in die kleine Stadt Grado. Die auf einer Halbinsel gelegene Stadt zeigte uns zum ersten Mal richtig das italienische Flair. Wir hatten Freizeit, um die verwinkelten Gassen zu erkunden, am Strand Muscheln zu sammeln, spazieren zu gehen oder etwas Leckeres zu essen. Am Abend wartete noch ein besonderes Highlight: gemeinsames Bogenschießen. Viele von uns lernten dort zum ersten Mal, wie man Pfeil und Bogen richtig benutzt, was für viel Spaß sorgte. 

Der Mittwoch führte uns nach Venedig - für viele der Höhepunkt der Reise. Schon die Bootsfahrt dorthin war spannend, da man sehen konnte, wie einzigartig die Stadt aufgebaut ist. 

In Venedig beeindruckten uns besonders die unzähligen Brücken, die historischen Gebäude und die besondere Atmosphäre einer Stadt, die komplett auf dem Wasser steht. Dieser Tag bleibt vielen von uns ganz besonders in Erinnerung. 

Am Donnerstag besuchten wir zunächst die beeindruckende Grotta Gigante nahe Triest. Die riesige Tropfsteinhöhle zeigte uns, wie erstaunlich die Natur sein kann. Während der einstündigen Führung erfuhren wir viel über die geologischen und chemischen Hintergründe - präsentiert von einer sehr freundlichen Tourbegleitung. 

Im Anschluss ging es weiter nach Triest, einer modernen Stadt mit vielen schönen Gebäuden, guten Einkaufsmöglichkeiten und einer lebendigen Atmosphäre. 

Am Freitag traten wir unsere Rückreise nach Deutschland an. Während der Fahrt tauschten wir uns über die vielen gemeinsamen Erlebnisse aus.  

Auch unsere Lehrkräfte Frau Danapel, Herr Fischer und Frau Kieke begleiteten uns die ganze Woche über, unterstützten uns und teilten die schönsten Momente mit uns. 

Unsere Klassenfahrt nach Italien war zweifellos das Highlight der gesamten Oberstufe. Wir sind als Jahrgang enger zusammengewachsen und konnten gleich vier verschiedene Orte Italiens kennenlernen: Bibione, Grado, Venedig und Triest. Selbst die langen Busfahrten wurden durch Musik, Gespräche und gute Stimmung zu etwas Besonderem. 

Text: Kristin Wodniok (Q2)

Fotos: Kristin Wodniok/DanA

Schüler:innen beschäftigen sich mit Haltung und KI – Professor Rahman Jamal zu Gast an der Friedrich-Spee-Gesamtschule

Unter dem Titel „Haltung in Zeiten von Spaltung und KI“ fand am 25.6.25 an der Friedrich-Spee-Gesamtschule ein besonderer Projekttag für die Jahrgangsstufe EF statt. Gast war Professor Rahman Jamal, Ingenieur und Autor mit bewegender Migrationsgeschichte, der bereits zum zweiten Mal an der Schule in den Dialog mit Schüler:innen trat, diesmal als Ingenieur auch zum Thema KI. 

Die Schüler:innen, die sich bereits im Vorfeld mit Jamals Biografie sowie mit Themen rund um Migration und gesellschaftlichen Wandel auseinandergesetzt hatten, bekamen zunächst einige sehr persönliche Einblicke in die Lebensgeschichte und berufliche Laufbahn des Autors. Dabei wurde schnell deutlich, dass nach Jamals Erfahrung gelingende Migration neben einigen äußeren begünstigenden Faktoren eine bewusste innere Haltung aller Beteiligten erfordert: Eine Haltung der Offenheit und des Verständnisses für das Gegenüber, die nicht immer leicht einzunehmen ist, wie auch einige Schüler:innen anmerkten, die sich mit eigenen Beobachtungen und Erfahrungen einbrachten. 

Im weiteren Gespräch rückte das Thema KI in den Fokus. Dabei zeigte sich die Bandbreite von Jamals Expertise: Als Ingenieur sprach er mit den Schüler:innen nicht nur über technologische Entwicklungen, sondern auch über die gesellschaftlichen und ethischen Fragen, die damit einhergehen. Mit einem Augenzwinkern verwies er auf ChatGPT – „den stochastischen Papagei“ – als das vielleicht derzeit beliebteste digitale Haustier der Schüler:innen. Doch bei aller Faszination für die Technologie lenkte er den Blick auf das Wesentliche: „Die zentrale Herausforderung im Umgang mit KI ist und bleibt die Menschlichkeit.“ 

Die Menschlichkeit als zentrales Unterscheidungskriterium zur Technik sei, so betonte Jamal, auf zwei Ebenen entscheidend: Erstens als Fähigkeit zur kritischen Reflexion – im Sinne einer bewussten, hinterfragenden Auseinandersetzung mit Informationen, Algorithmen und Medieninhalten. Und zweitens als Grundhaltung im menschlichen Miteinander – in digitalen wie analogen Räumen. 

Die Ergebnisse der Workshops und die anschließenden Gespräche zeigten, wie sehr die Themen des Tages die Schüler:innen berührten und zum Weiterdenken anregten. Es ging um Chancen und Risiken von KI, um digitale Verantwortung und um die Frage, wie Haltung im Alltag ganz konkret gelebt werden kann. 

Text: HeuC

Das Planspiel h.e.l.p. – Schüler*innen der EF und Q1 suchen eine friedliche Lösung für einen internationalen Konflikt

„Malea ist eines der größten Länder Afrikas. In der Provinz Lufar kommt es regelmäßig zu Unruhen, die Rebellenorganisation „Freies Lufar“ kämpft gegen die Zentralregierung für mehr Unabhängigkeit in ihrer Region. Maleas Milizen gehen gegen Rebellen und Zivilisten in Lufar mit brutaler Gewalt vor. Mittlerweile wird die Zahl der Todesopfer auf 400.000 geschätzt …“

Malea und Lufar sind fiktive Regionen des Planspiels „h.e.l.p.“, doch der geschilderte Konflikt ist leider in vielen Ländern dieser Welt Realität.

„Wie können wir uns für mehr Menschlichkeit und Frieden einsetzen?“ Mit dieser Frage beschäftigen sich Schülerinnen und Schüler der Sozialwissenschaftskurse der EF und Q1 bei dem Planspiel „h.e.l.p“ an unserer Schule. Im Rahmen der Kampagne „Humanitäre Schule“ des Jugendrotkreuzes (JRK) setzen sich unsere Schüler*innen stärker mit humanitären Ideen auseinandersetzen. Dafür versetzten sie sich die Rolle von Delegierten verschiedener Länder und Regionen, die im Rahmen des Unterausschuss „Lufar“ - unter Anleitung der Generalversammlung der Vereinten Nationen - um die Befriedung des internationalen Konfliktes verhandelten. 

„h.e.l.p.“ steht für „Humanitäres Entwicklungs- und Lernprojekt“ und ist ein anspruchsvolles politisches Planspiel für 14 bis 30 Spieler ab 15 Jahren. Das Planspiel befasst sich mit vielfältigen Bereichen, unter anderem mit Ressourcenkonflikten, Handelsbeziehungen und dem Thema soziale Gerechtigkeit. Ziel ist es, dass die Schüler*innen gemeinsam eine Lösung für einen Konflikt finden, bei dem das Humanitäre Völkerrecht verletzt wird. 

Im Hinblick auf die internationale politische Sicherheitslage, könnte dieses Thema aktueller nicht sein. Die Schülerinnen Aya Ahmad, Roj Said und Milena Klassen haben beim Deutschen Jugendrotkreuz in Münster in einem zweitägigen Seminar die Ausbildung absolviert,  um ihre Mitschülerinnen und Mitschüler durch das ganztägige Planspiel zu leiten. 

Einen so komplexen Konflikt zur erfassen und permanent die Konsequenzen für die Bevölkerung und die Wirtschaft des eigenen Landes in den Verhandlungen zu berücksichtigen, erwies sich als spannende Erfahrung. Vor allem die abwechslungsreichen Beratungsphasen, intensiven Verhandlungen und die Identifikation mit den Rollen der Delegierten machten das Planspiel zu einem bereichernden Erlebnis für die teilnehmenden Schüler*innen. 

 

Text: DanA/JRK

Bildnachweis: DanA/DRK-Begleitmaterial 

Der Mann ohne Muttersprache an der Spee – Erfolgreicher Projekttag der EF mit Prof. Rahman Jamal

Klick zum Video - Der WDR war da - Quelle: https://www.ardmediathek.de/video/lokalzeit-owl/lokalzeit-owl-oder-25-01-2024

Am Donnerstag, dem 25.1.24, fand an der Schule der Projekttag mit dem Autoren des Buches „Der Mann ohne Muttersprache“, Prof. Rahman Jamal, statt. Die Schülerinnen und Schüler der Jahrgangsstufe EF hatten sich bereits im Vorfeld mit der interessanten Biografie und Auszügen aus seinem Buch beschäftigt, so dass es in dem Gespräch zwischen Prof. Jamal und den Schülerinnen und Schülern der Jahrgangsstufe zu einem angeregten Austausch zwischen allen Beteiligten kam, in dem die Teilnehmenden eigene Erfahrungen einbrachten und viele Fragen stellten, die Professor Jamal in unterhaltsamer und anschaulicher Weise anhand seiner Erfahrungen und Sichtweisen beantwortete. Jamal, der von Haus aus Professor der Elektrotechnik ist, machte auf unterschiedliche Weise deutlich, worum es ihm geht: Er möchte – bei aller Verschiedenheit von Menschen oder Zugangsweisen zur Wirklichkeit - die Gemeinsamkeiten herausstellen, die als Ausgangspunkte für Dialog und Zusammenleben unterschiedlicher Menschen tragfähiger sind als die Betonung von Differenzen.

In der anschließenden Workshoprunde beschäftigten sich die SchülerInnen und Schüler mit dem Anliegen Jamals und setzten sich in kreativer Weise mit seinen Positionen auseinander. Die Ergebnisse, die am Ende des Projekttages in der Bibliothek präsentiert wurden, konnten sich sehen lassen: Ob in Präsentationen, Videos oder TikTok-Clips: Es wurde deutlich, dass die Schülerinnen und Schüler die Botschaft nicht nur verstanden hatten, sondern auch äußerst positiv bewerteten und weitergeben möchten.

Wir danken ihm herzlich und freuen uns auf die weitere Zusammenarbeit mit Prof. Rahman Jamal. 

Text: Heuc

Fotos: BetJ

Bericht über die Kursfahrt der Q2 nach Prag vor den Herbstferien 2024

Vor den Herbstferien unternahm die Q2 eine fünftägige Kursfahrt in die tschechische Hauptstadt Prag, die von abwechslungsreichen Programmpunkten aus den Bereichen Kultur und Geschichte geprägt war. Die Exkursion bot sowohl historische Einblicke als auch die Möglichkeit, das moderne Stadtleben Prags zu erleben.

Am ersten Tag stand eine ausführliche Stadtführung auf dem Programm, die den Schüler*innen die bedeutendsten Sehenswürdigkeiten Prags nahebrachte. Mit erfahrenen Stadtführerinnen besuchten wir den Altstädter Ring, die Karlsbrücke und die Prager Burg – allesamt Wahrzeichen der Stadt.

Ein geschichtlich wichtiger Programmpunkt der Fahrt war der Besuch der Gedenkstätte Theresienstadt, etwa eine Stunde von Prag entfernt.
Theresienstadt wurde im Zweiten Weltkrieg von den Nationalsozialisten als Konzentrationslager und „Vorzeige-Ghetto“ genutzt. Die Gedenkstätte dient heute als Mahnmal für die Verbrechen des NS-Regimes und als Ort der Erinnerung an die Opfer. Durch eine Ausstellung und eine geführte Besichtigung bekamen die Schüler*innen Einblicke in die unmenschlichen Lebensbedingungen und die Grausamkeiten, denen die Häftlinge in Theresienstadt ausgesetzt waren. Der Besuch bot die Möglichkeit sich mit der Erinnerungskultur auseinanderzusetzen.

Am Abend des dritten Tages ging es für die Gruppe in das Illusion Art Museum, ein interaktives Kunstmuseum, das optische Täuschungen und Illusionskunstwerke zeigt. Dank des Veranstalters konnten wir als Gruppe das Museum für eine Stunde alleine besichtigen und so verschiedene Fotos im interaktiven Bereich machen.

Neben dem geplanten Programm blieb den Schüler*innen auch Zeit zur freien Verfügung, um die Vielfältigkeit Prags eigenständig in Gruppen zu erkunden, ebenso nutzten einige Schüler*innen die Gelegenheit, typische tschechische Speisen zu probieren.

Kennenlernfahrt der EF nach Bielefeld -Schuljahr 24/25

Am Donnerstag sind wir mit unserer Stufe zur Kennenlernfahrt nach Bielefeld gefahren und haben dort zwei Tage in einer Jugendherberge verbracht. Nach unserer Ankunft haben wir die Zimmer bezogen und dann ging es mit das erste große Programmpunkt weiter, es war eine Stadtrallye durch Bielefeld. In kleinen Gruppen haben wir verschiedene Aufgaben gelöst und dabei die Stadt erkundet. Nach der Stadtrallye hatten wir Freizeit. Einige von uns sind in die Stadt gegangen, um zu shoppen, andere haben in der Jugendherberge gechillt oder zusammen Spiele gespielt. Es war toll, dass wir so viel Zeit hatten, um uns gegenseitig besser kennenzulernen.  Am Abend haben wir in der Jugendherberge gemeinsam mit Spielen und Gesprächen ausklingen lassen. Die Stimmung war super, alle waren glücklich und wir hatten echt viel Spaß. Am nächsten Tag sind wir nach dem Frühstück erst in die Klassen gegangen und paar organisatorische dinge erledigt und dann ging es nach Hause. Die Fahrt war insgesamt ein schönes Erlebnis, bei dem sich alle besser kennengelernt haben. Es hat sich auf jeden Fall gelohnt.

Text: Roj Said

Projektfahrt Sylt: Auf den Spuren der Nachhaltigkeit Natur - Vielfalt - Gemeinschaft - Entdeckungen - Informationen - Überraschungen - Staunen - Spaß - und vieles mehr!

Eine sehr lohnenswerte Fahrt!

Die Friedrich Spee Gesamtschule führte im November 2023 (15. - 18.11) eine Exkursion mit vier Projektkursen der Oberstufe und einigen 10er Darstellen und Gestalten- Schülerinnen auf Sylt durch. Das gemeinsame Oberthema dieser Kurse war, auf Nachhaltigkeit im täglichen Leben aufmerksam zu machen und neue Kompetenzen im Bereich der Umweltbildung zu erlangen. 

Hier stellen sich nun die einzelnen Kurse mit ihren Projekten und Erfahrungen vor.  

 

Projektkurs Literatur: „Menschen, Tiere und Natur“   

Wir sind als Literaturkurs nach Sylt gefahren, um uns mit dem Thema „Menschen, Tiere und Natur“ genauer auseinanderzusetzen und zu diesem eine Fotoreportage zu erstellen. Hierzu sind wir mit dem Projektkurs „Kunst und Nachhaltigkeit“ und der Organisation „Bye Bye Plastik“ am Weststrand Müll sammeln gegangen. Zudem haben wir auch von der Naturbotschafterin Charlie Esser eine Führung am Strand, in den Dünen und bei den Salzwiesen bekommen. Dabei haben wir vieles gelernt, wie zum Beispiel, wie Dünen entstehen, wie die kanadische Cranberry auf die Insel kam und nun heimische Pflanzen verdrängt. Bei den Führungen konnten wir die gelernten fotografischen Tipps gut umsetzen und somit unser Logbuch und unsere Fotoreportage weiter füllen. Vor allem konnten wir aber auch in Bereiche schnuppern, die der typische Sylt-Urlauber meist nicht zu sehen bekommt. Nicht nur das technische und kreative Know-how ließen unsere Fotos gut werden, sondern vor allem die eindrucksvolle Natur bei bestem November-Nordsee-Wetter. 

Der Literaturkurs (BalS)   

 

Projektkurs Kunst: Am Strand von Sylt - Müllsammelaktion in Kooperation mit „Bye Bye Plastik“ 

Im Rahmen unserer Oberstufenprojektfahrt nach Sylt, standen die Themen Mensch, Natur und Tier im Mittelpunkt und in unterschiedlichen Aktionen wollten wir den Einfluss des Menschen auf die Umwelt erkunden. Wir alle hatten zwar schon viel darüber gehört haben, wie groß das Thema Müll im Meer ist und wie negativ es sich auf die dortige Tierwelt auswirkt, beschlossen wir, zusammen mit der Umweltorganisation Bye Bye Plastik am Weststrand von Sylt Müll zu sammeln und diesen zu untersuchen. 
 
Auf dem Parkplatz K4 bei Hörnum am West Strand von Sylt wurden wir von drei Mitgliedern von „Bye Bye Plastik“ in Empfang genommen. Diese erklärten uns kurz wie unser Beach Clean Up verlaufen würde, und teilten uns in zwei Gruppen auf. Die eine Gruppe fing bereits sofort an Müll zu sammeln, die andere Gruppe fuhr noch ein Stück weiter Richtung Norden, um von dort in umgedrehter Richtung mit dem Müll sammeln zu beginnen, so dass wir aufeinander zuliefen. Ziel war es, in 2 Stunden möglichst viel Müll am Strand aufzunehmen und sich anschließend als große Gruppe in der Nähe der Sansibar zu treffen, um den Müll zu wiegen und zu untersuchen.  

Zum Sammeln hatte jeder eine überdimensionale Grillzange aus Holz und einen Plastikbeutel aus selbst zusammengenähten alten Segeln bekommen. So ausgestattet legten wir los und pickten am Strand mal kleinere, aber durchaus auch größere Teile, wie etwa Teile eines Fischernetzes, auf. Dabei mussten wir darauf achten, dass wir den geschützten Dünenbereich nicht betraten, auch wenn uns das manchmal schwerfiel, weil wir dort Müll liegen sahen.  

Nach 2 Stunden trafen wir uns am vereinbarten Treffpunkt und wogen den gesammelten Müll. Wir staunten nicht schlecht, als wir die einzelnen Messergebnisse zusammenrechneten und auf die erstaunliche Summe von 36,2 kg kamen, damit hätte wohl niemand vor der Aktion gerechnet. Anschließend analysierten wir den Müll und schauten, wovon besonders viel dabei ist, wie zum Beispiel Fischernetze, PET-Flaschen oder auch Helium-Luftballons, aber auch alle möglichen anderen Arten von Plastikfolien, anderen Plastikteilen und sogar Paraffin als Produkt, dass sich als Bestandteil von Öl an den Wänden von Schiffen ablagert und bei deren Reinigung illegal ins Meer gerät. 
Die anwesende Gründerin von Bye Bye Plastik erklärte uns ihren Gründungsgrund und die Wichtigkeit ihrer Arbeit, sowie ihre Pläne mit der Organisation für die Zukunft. Dazu erläuterte sie, dass viele Tiere im Meer durch Müll und Plastik sterben, darunter auch Wale, welche durch ihren Kot ca. 50% unseres CO2 in Sauerstoff umwandeln, besonders bedroht sind.  
Am Ende wurden uns noch nachhaltige Alternativen als Ersatz für herkömmliche Deos, Shampoos, oder andere Produkte vorgestellt, welche es in jeder Drogerie gibt  

Der Projektkurs „Kunst und Nachhaltigkeit“ der Q1 hat sich dazu entschieden den gesammelten Müll mitzunehmen und in der Jugendherberge erneut zu sortieren und näher zu begutachten. Dies wurde auch noch am gleichen Abend von den SchülerInnen des Kurses und ihrer Lehrerin Frau Dahm getan. Hatten wir am Strand zunächst grob sortiert, entdeckten wir dabei jetzt viele Dinge, wie zum Beispiel diverse Variationen von Deckeln, Flaschen (darunter auch eine leere Flasche Paderborner Bier) und anderen Verpackungen, sowie einer Vielzahl von Kleinteilen, die wir nicht richtig zuordnen konnten. Anhand des Prozesses der Zersetzung der Gegenstände kann man ahnen, wie lange diese wohl bereits im Meer unterwegs waren, bevor wir sie aufgesammelt haben.  

Aus dem sortierten Müll zogen wir neue Inspirationen für die anstehenden Projektarbeiten und jede Menge Materialien für die Ausarbeitung. Der sortierte Müll wurde mit nach Paderborn genommen und wird nun vom Projektkurs weiter analysiert und zu künstlerischen Projekten verarbeitet.  

 

Von Sarah Emmighausen, Meret Rahn und Lena Siebers (Q1) und DahC 

www. byebyeplastik.de 

 

„Mikroplastik auf Sylt?“ 

Zu Beginn unseres Projektes „Mikroplastik auf Sylt?“ haben wir 5 Messpunkte auf der Insel definiert, welche über die Insel verteilt liegen, um einen bestmöglichen Gesamteindruck der Mikroplastikverteilung zu erlangen. An den Messpunkten in Hörnum, Westerland und List haben wir jeweils drei Proben genommen, eine Wasserprobe, eine Mischprobe aus Wasser und Sand und eine Sandprobe. Diese Proben galt es, abends in der Jugendherberge auf Fasern von Mikro- und Makroplastik zu untersuchen. Anschließend konnten wir daraus Rückschlüsse auf die Kontamination der Insel ziehen. 

Außerhalb des Chemie-Projektes waren wir mit Mitarbeiterinnen von „ByeBye Plastik“ am Strand auf einer Müllsammelaktion, während dieser wir Müll für den Kunstkurs gesammelt haben. Am nächsten Tag nahm uns unser Naturschutz-Guide Charlie mit durch das Wattenmeer und die Dünen und zeigte uns besondere Nistplätze von Zugvögeln. Diese machen dort Rast für ihre Reise in den Süden oder zurück in den Norden. Außerdem lernten wir einiges über invasive Arten wie die Cranberry.  

Des Weiteren hatten wir Zugriff auf viele Freizeitangebote wie Gesellschaftsspiele, Touren durch Westerland oder das Naturgewaltenmuseum in List. 

 

von Jakob Schlüter (Q1) und HenA 

 

„Tanz-Workshop auf Sylt zum Thema Sturm“ 

Jeanne Dreessen, die Inhaberin der Tanzklasse.Sylt, kam am Freitag zu uns in die Jugendherberge, um mit einigen Q2 SchülerInnen aus dem Sportkurs, 10er Darstellen und Gestalten SchülerInnen und weiteren interessierten Lernenden aus der Q1 zum Thema Sturm zu tanzen. Zusammen mit drei weiteren unterstützenden Tänzerinnen übte sie mit uns eine Choreographie ein, durch die wir die Kunst des improvisierten Tanzes, wie auch moderne Tanzschritte aus dem Contemporary Bereich kennenlernen durften. So haben wir das so wichtige Element Wind darstellerisch umgewandelt und in verschiedenste Gestalten zur Geltung bringen können. Erstaunlich war es, in welch kurzer Zeit eine Gruppe ohne viel Tanzerfahrung eine solch umfangreiche Choreo einstudieren konnte und sich tänzerisch in diesen Stunden ganz der Ressource Wind widmen konnte.  

Anschließend fand vor der idyllischen Dünenlandschaft ein Fotoshooting statt, bei dem flatternde und fransige Outfits sowie ein großes, weißes Tuch die TänzerInnen eins mit dem Wind werden ließen. 

von Jasper von Schlegell (Q2) und ShüS 

https://jeannedressen.jimdofree.com/ 

Pragfahrt der Q2 - 2023

Mit der Pragfahrt endete für uns ein Erlebnis, das wir so schnell nicht vergessen werden.  

Am Montag, den 25.09.2023 startete an der Schule unser Reisebus. Die pünktliche Abfahrt gelang uns leider nicht, denn es gibt immer einen Schüler, der die Zeit nicht im Auge behält. Nach acht  Stunden Busfahrt im Hotel angekommen war Freizeit angesagt. Aufgrund der hervorragenden Bus- und Bahnsysteme und der zentralen Lage des Hotels, haben wir uns direkt zurechtgefunden und die Stadt neugierig erforschen können. Erste Aufgabe war: „Geld wechseln und ein Bus-/Bahnticket besorgen“. Danach konnte das Abenteuer beginnen.  

Am Abend haben sich viele von uns zusammengefunden, Spiele gespielt und die ersten Eindrücke ausgetauscht. Eine Stufenfahrt ist keine Stufenfahrt, wenn alles perfekt wäre, so hatten auch wir ein paar Beschwerden. Aber auch das gehört dazu.  

Nach einer ereignisreichen Ankunft begann der Dienstag mit einer Tour durch die wunderschöne Neustadt und die ebenso bezaubernde Altstadt. Danach hatten wir wieder Zeit, die wir für uns nutzen konnten. Es wurde darauf bestanden, Prager Bier zu trinken und verschiedene Gerichte zu probieren. Heimweh nach Deutschland war gar nicht notwendig, denn der uns bekannte Supermarkt „Lidl“ war direkt ums Eck und ein Mc‘s war auch nicht weit entfernt.  

Am Mittwoch hatten wir erst zum Mittag hin einen Ausflug. Das hieß ausschlafen und entspannen. Am Nachmittag führte es uns durch die Prager Burg und den Veitsdom. Atemberaubende Architektur und interessante Geschichte steckt hinter diesen Gebäuden ein MUST SEE! Gemeinsam mit der Metro ging es zurück zum Hotel. Dann wurde erstmal gegessen und geshoppt. Das Palladium ist ein riesiges Einkaufszentrum mit vielen Restaurants und zu vergleichen mit dem Loom in Bielefeld- nur besser. Um 20 Uhr verließ unser Boot den Hafen, wobei drei Spätzünder zurückgelassen werden mussten. Wir genossen eine wunderschöne Bootsfahrt auf der Moldau. Das Wetter war auf unserer Seite und die Aussicht einzigartig. Zum späten Abend hin haben wir in Gruppen wieder unterschiedliche Aktivitäten ausgeführt.  

Nach einer langen Nacht mit einem kurzen Schlaf brach der Donnerstag an und unser letzter Trip ging in eine Tropfsteinhöhle etwas weiter entfernt von der Stadt. Da viele die Nacht nicht viel geschlafen hatten, versuchten sie den Ausflug zu ”verschlafen”, was ihnen jedoch nicht gelang, denn es herrscht Gleichberechtigung für alle. Während wir warteten, genossen wir die Sonne. Es fiel schnell auf, dass wir mit Mitgliedern aus der Stufe sprachen, mit denen wir so nie was zu tun hatten und wir uns alle besser kennengelernt haben. Die Tropfsteinhöhle war für Abiturienten kein wirklich interessantes Ziel. Wir mussten uns in zwei Gruppen aufteilen. Während eine Gruppe eine eher langweilige Tour erhielt, hatte die zweite mehr Glück mit dem Tourguide, welcher wusste, dass wir nicht wirklich von der Höhle begeistert waren und uns mit seiner witzigen Art eine doch sehr unterhaltsame Führung bieten konnte.  

Nach der Besichtigung ging es zurück ins Hotel. Es war der letzte ganze Tag und jeder nutzte ihn gut aus. Sei es ein Spaziergang über die Moldau oder durch den Park, eine historische Besichtigung oder der Besuch von Bars und Clubs.   

Am Freitagmorgen ging es schon früh los. Zwischen 7 und 8 Uhr wurde gefrühstückt, dann die Koffer gepackt und ausgecheckt. Ab da hieß es nur noch abwarten, denn die Zimmer mussten kurz inspiziert werden. Bis jeder ausgecheckt hatte und die Kontrolle beendet war, verging ca. eine Stunde. Leider bekam nicht jeder seine Kaution zurück.  

Im Bus war dann die Rückfahrt angesagt. Wir waren deutlich schneller da, als wir sein sollten, da wir weniger Pausen gemacht hatten. Das war aber auch besser so, denn jeder wollte schnell zuhauses sein. Zum Schluss gab es vom Busfahrer, aber auch von unseren Stufenleitern, eine abschließende Rede mit Applaus. Gegen 16 Uhr erreichten wir die Schule verabschiedeten uns alle und gingen damit in die Ferien.  

Prag ist ein wirklich schöner Ort und war perfekt für unsere Stufenfahrt. Jetzt fangen die letzten Monate für uns an. Der endgültige Abschluss naht mit Riesenschritten.  

Text: Sarah (Q2)

Kennenlernenfahrt der EF

Am Donnerstag den 10.08.23, stand die Kennenlernen-Fahrt für unsere Stufe an. Wir versammelten uns morgens am Paderborner Hauptbahnhof und von dort aus nahmen wir den Zug nach Bielefeld. Schon im Zug begann das erste Abenteuer, da das Spiel „Auftragsmord“ angefangen hatte. Hier war das Ziel, eine zufällig gezogene Person in Form eines lustigen Auftrags (z.B. „Bringe die Person dazu, zu tanzen.“) zu „ermorden“. Angekommen in Bielefeld spazierten wir zu unserer Jugendherberge. Gegen 12 Uhr waren wir bereit für unsere Wanderung zur Sparrenburg, um von da aus unsere Stadtrallye starten zu können. Durch diese konnten wir neue Freundschaften knüpfen und viel Spaß miteinander haben, da die Gruppen per Zufall gebildet wurden. Dies führte dazu, dass wir unsere Freizeit, die wir danach hatten, mit neuen Leuten verbringen konnten. Aktionen, wie Gesellschaftsspiele oder Stadtwanderung, waren nicht wegzudenken. Gegen 22 Uhr begann die Nachtruhe in der Jugendherberge. Am nächsten Tag was es dann schon Zeit für die Workshops zum Arbeiten mit dem Schul-iPad. Bevor wir uns auf die Rückfahrt machten, hatten wir ein kleines Frühstück und lernten in Kleingruppen mit unseren Beratungslehrern Frau Danapel-Knauf, Herr Fischer und Frau Prien-Schulz die wichtigsten Office -Apps kennen. Zum Schluss fand die Siegerehrung der Stadtrallye statt.

Text: Rami (EFa)

Oberstufe

Informationen für die Oberstufe

Lupo-Datei zum Download

Die Zip-Datei muss zunächst entpackt werden, um sie öffnen zu können.
Gesamtschule Friedrich Spee – eine Schule für alle Talente!

Gesamtschule Sekundarstufe I und II

  • Hauptschulabschluss nach Jahrgang 9
  • Realschulabschluss nach Jahrgang 10
  • Fachhochschulreife (schulischer Teil) nach Jahrgang 12
  • Allgemeine Hochschulreife nach Jahrgang 13
  • Englisch, Französisch, Spanisch, Russisch
  • Förderprojekte | Inklusion
  • Begabtenförderung

Das sind wir:

  • Umfangreiches AG-Angebot
  • Bio-Essen, Buffet
  • Schüleraustausch
  • Schul-Projekte
  • Wettbewerbe

Kontakt:

Friedrich-Spee-Gesamtschule Paderborn
Weißdornweg 6
33100 Paderborn

Tel.: 05251-8814750
E-Mail: ge-friedrichspee@paderborn.de

Datenschutz Impressum