Sekundarstufen I und II – Gesamtschule der Stadt Paderborn

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Aktuelles aus dem Schulleben

BNE - Lernen im Grünen

Einladung zu einem Ausflug an den Dümmer mit seinen Moorgebieten und einem Magneten für Wasservögel, insbesondere Kraniche

Diese Exkursion war eine Belohnung für ausgewählte Schülerinnen und Schüler, die während der Corona Zeit bei umweltfreundlichen Aktionen teilgenommen hatten oder gute Leistung in naturwissenschaftlichen Fächer erbrachten. So erfolgte ein Ausflug oberhalb Osnabrücks zu dem dortigen Moorgebiet in der Nähe des Dümmer Sees. Uns wurde im Vorfeld von Herrn Legenhausen und Herrn Riediger viel über das Gebiet, die Umgebung, den Torfabbau sowie von der dort vorherrschenden Tierwelt erzählt. So waren wir alle sehr gespannt, wie es werden würde.

Um ca. 8:45 trafen sich insgesamt 42 Schülerinnen und Schüler von Klasse 6 bis zur Ef an der Bushaltestelle unserer Schule, der Reisebus mit Herrn Riediger als Fahrer stand schon bereit. Ebenfalls war ein Reporter der Zeitung anwesend, der sehr viel Interesse an der Exkursion hatte, einige Fotos machte und Fragen an Herrn Riediger stellte. Dann ging die Fahrt los, begleitet wurden wir von den uns bekannten NABU-Mitarbeiterin Ulrike Stoffers vom Schulgarten und dem Ornithologen Hans-Günther Vestel,  zusätzlich  von dem ehemaligen Schulleiter der Hauptschule Altenbeken Hermann Knaup, Frau Stolz mit Ihrem Mann und natürlich uns Schülerinnen und Schülern und sogar noch 2 ehemalige Schülerinnen aus dem Bio-Kurs von Herrn Legenhausenn. Alle Gäste und Freunde unserer Schule konnten wir den ganzen Tag überdauernd Fragen stellen.

Nach fast 2 Stunden Fahrt, erreichten wir die Naturschutzstation Am Ochsenmoor am Rande des Dümmer Sees. Dort erfuhren wir zunächst in einer interaktiven Ausstellung einige interessante Fakten über die Gegend und die Vogelwelt und wie der Dümmer am Ende der letzten Eiszeit vor etwa 12 000 Jahren entstanden ist. Die Ausstellung war ein kleiner Raum, deren Wände mit vielen Informationen beschrieben waren. Ebenfalls gab es interaktive Aktionen wie Drehwände und ein Kino, alles drehte sich rund um den Dümmer und die Moore in der Umgebung. Wir bekamen mehrere Zettel mit Fragen und Aufgaben, die wir mit Hilfe der Information der Ausstellung lösen konnten. Die Ausstellungsstücke waren zum Teil zwar etwas veraltet und manchmal kaputt, was wir nicht so gut fanden. Der Aufenthalt in der Naturschutz Ausstellung hat sich etwas in die Länge gezogen, aber trotzdem hat es Spaß gemacht.

Nach gut 2 Stunden wurden Gruppenbilder gemacht und es ging raus zur nächsten Aktion.

Am Dümmer existieren zwei Arten von Mooren, die Hochmoore und Niedermoore. Moore sind sehr wichtig für unser Klima. Da sie die effektivsten Kohlenstoffspeicher aller Landlebensräume sind. Dazu leisten sie einen wichtigen Beitrag zum Erhalt der Artenvielfalt, da manche Tierarten und Pflanzen nur im Moor leben können. 
 

Die erste Wanderung ging durch das Niedermoor, unser Ziel war ein Aussichtsturm, mit der Hoffnung von dort die Zugvögel beobachten zu können. Zwar haben wir einige gesehen, aber ich hätte gedacht es wären mehr, wahrscheinlich war es ihnen in den letzten Tagen noch zu warm. Aber wir konnten Kormorane, einen Höckerschwan, Graureiher, viele Enten und Gänse, aber auch Kraniche beobachten. Auf dem Weg dorthin machten wir ein zwei kleine Stopps und uns wurden Fakten von dem Niedermoor erklärt. Niedermoore sind zum Beispiel dadurch charakterisiert, dass sie nicht nur Regenwasser abbekommen, sondern auch im Bereich des Grundwassers liegen. Sie sind oft aus verlandeten Seen und Teichen entstanden. Durch den Nährstoffreichtum bieten sie günstige Bedingungen für einen Zwischenstopp der Zugvögel auf dem Weg in wärmere Regionen zum Überwintern.

Danach machten wir eine kurze Pause bei einem Bio Laden in Hüde. Nach 45 min ging es mit dem Bus weiter in das Rhedener Geestmoor zu dem nächsten Aussichtsturm. Von oben konnte man auf das viel zu trockene Hochmoor sehen. Die gesamte Landschaft lag in einem Orange-Braun nicht so wie bei dem durchfeuchteten Niedermoor am Morgen. Von dort aus begannen wir ebenfalls eine kleine Wanderung durch einen Natur Erlebnispfad, über eigentlich auch hier viel zu trockenem Torf.

Unterwegs erhielten wir von einer Mitarbeiterin der biologischen Station viele Informationen über das Hochmoor und den dortigen früheren Torfabbau. Während der Wanderung haben wir unterschiedliche Arten von Torf entdecken können und konnten ihn auch anfassen. Er fühlte sich wie weiche nasse, luftige Erde, mit der man Kugeln formen konnte, an.

Nach mehreren Stationen auf dem Natur-Erlebnispfad war die Zeit auch schon wieder vorbei und um ca. 16:30 Uhr machten wir uns auf die Rückfahrt. Es war ein sehr interessanter Tag.

Fazit von Aref aus der EF: “Ich fand den Ausflug an den Dümmer sehr interessant! Leider konnte man nicht so viele Tiere sehen, wie ich es mir vorgestellt habe. Das Interessanteste war für mich die Information, wie die Moore in die Höhe wachsen, aber auch schrumpfen.
Was ich sonst noch richtig schön fand war, dass diese Fahrt unseren Erdkunde-Kurs näher zusammengebracht hat und wir während der Busfahrt miteinander geredet haben. Also insgesamt fand ich die Fahrt sehr toll.”

Pünktlich um 19 Uhr kamen wir wieder an der Schule an.

Text: Sarah Emmighausen und Amy Menzfeldowski (EF EKG2) und RieA

Fotos: RieA

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