Sekundarstufen I und II – Gesamtschule der Stadt Paderborn
Im Rahmen des Erasmus+-Projekts „Spanien in 3D – Nachhaltigkeit“ reisten im November 2025 zwei Schülerinnen und vier Schüler aus dem Jahrgang EF/Q2 für eine Woche nach Murcia zu unserer neuen Partnerschule, der IES Saavedra Fajardo. Begleitet wurden sie von Frau Vogels und Herrn Hartung. Vor Ort wurden alle Schülerinnen und Schüler herzlich von ihren Gastfamilien aufgenommen.
Das Projekt steht ganz im Zeichen der Nachhaltigkeit und wird gemeinsam mit dem spanischen Lehrer Fernando durchgeführt, der zuvor an unserer Partnerschule in Roldán gearbeitet hat. In Murcia setzt er nun das Erasmus+-Projekt mit dem Schwerpunkt nachhaltige Technologien und verantwortungsvoller Ressourcennutzung fort.
Während der Projektwoche arbeiteten die deutschen und spanischen Schülerinnen und Schüler gemeinsam an Themen wie 3D-Druck und der Programmierung von Arduino-Systemen – stets mit Blick auf deren nachhaltige Einsatzmöglichkeiten. Auch die Wassermühlen am Río Segura wurden als Beispiel für nachhaltige Energiegewinnung untersucht. Ergänzt wurde das Programm durch den Besuch des Hochtechnologieunternehmens MTorres sowie der Universidad Politécnica de Cartagena, an denen innovative und zukunftsorientierte Lösungen im Sinne der Nachhaltigkeit vorgestellt wurden.
Der Gegenbesuch der spanischen Projektgruppe in Paderborn ist für März 2026 geplant.
In einer großen Auszeichnungsfeier ehrte Michael Hermanns vom Ministerium für Umwelt, Naturschutz und Verkehr, diese Schulen und zwei Netzwerke des Regierungsbezirks Detmold. Es wurden Urkunde, Hausschild und Fahne verliehen, um das Engagement der Beteiligten für Bildung für nachhaltige Entwicklung (BNE) öffentlich darzustellen und zu honorieren. In einer kurzen Präsentation stellten die Schulen ihre konkrete BNE-Arbeit vor, nachdem im Anschluss auf dem Markt der Möglichkeiten umfassend über die Optionen informiert wurde, wie sich Bildung für nachhaltige Entwicklung und Schulalltag praktisch miteinander vereinbaren lassen. Das BNE-Fahrradkonzept der Speebiker, das einen besonderen Fokus auf eine nachhaltige Mobilitätserziehung legt, konnte die Jury überzeugen, sodass die Spee auch weiterhin Schule der Zukunft ist.
Ein besonderer Dank gilt den beiden Oberstufenschülerinnen Emma Luis und Mathilda Jung, die unsere Schule in herausragender Weise an diesem Tag präsentiert haben.
Text und Fotos: SchJ
Welchen Beitrag der europäische und internationale Austausch mit Erasmus+ für einen innovativen und kreativen Unterricht leistet und Jugendliche bestmöglich auf ihre Zukunft vorbereitet, erfahren jedes Jahr zahlreiche Schülerinnen und Schüler der Spee. Damit diese Erlebnisse an unserer Schule initiiert werden können, benötigt es eine intensive Projektplanung im Vorfeld und eine professionelle Evaluation im Nachgang. Dieses Engagement wurde jetzt mit einem Erasmus-Award gewürdigt.
Unter dem Motto „Best of Erasmus: Lernen für die Zukunft“ zeichnete Ksenija Bekeris, Senatorin für Schule und Berufsbildung in Hamburg und Vertreterin der Kultusministerkonferenz, mehrere Schulen und Bildungseinrichtungen als Beispiele guter Praxis aus, die die Programmschwerpunkte Inklusion, digitale Bildung, Partizipation oder Nachhaltigkeit aufgreifen.
An der Veranstaltung in Hamburg vom 30. September bis 1. Oktober 2024 nahmen rund 160 Lehrpersonen und Bildungsfachleute aus sieben Staaten teil.
Die insgesamt 29 Auszeichnungen wurden in vier Kategorien vergeben: Success Stories, der Europäische Preis für innovativen Unterricht (EITA), der Deutsche eTwinning-Preis sowie das Europäische Sprachensiegel.
Unsere Schule belegte mit dem Fahrradprojekt „Speebiker“ den dritten Platz in der Kategorie „Success Stories 2024“ mit dem Schwerpunkt „Green Erasmus / Nachhaltigkeit“. Wir sind sehr stolz auf diese Auszeichnung und bedanken uns beim Pädagogischen Austauschdienst der KMK für die durchweg gelungene Veranstaltung.
Text/Foto: SchJ