Am 8. Juni endete die Ausstellung der Steinbildhauers Wolfgang Daum an unserer Schule. Um 19:00 Uhr eröffneten die Moderatorinnen die Sommerfinissage, bei der es in verschiedenen Inszenierungen aus dem Fach Darstellen und Gestalten rund um das künstlerische Gestalten der Steine ging. Die ganze Finissage wurde von zwei Moderatorinnen geleitet, die ebenfalls in den Darstellen und Gestallten-Kurs des neunten Jahrgangs gehen. Es waren Sophie Murugalla und Nele Marsmann. Es wurden vier Inszenierungen von den Darstellen und Gestalten-Kursen aus den Jahrgängen 7 bis 9 gezeigt.
Die Moderatorinnen begrüßten das Publikum pünktlich um 19:00 Uhr und leiteten das erste Stück „Künstlerisches Schaffen“ des Kurses aus dem neunten Jahrgang ein, bei dem es um die Geschichte und Gedankenwelt des Künstlers, während des Erschaffen seiner Kunstwerke, geht und wie er mit Hilfe seiner Vorstellungskraft seine Gedanken in reale Skulpturen verwandelt. Nach dem Stück hatte die Moderation wieder angefangen das nächste Stück zu präsentieren: „Nachts im Museum“, von dem DG-Kurs des siebten Jahrgangs. In dem Stück geht es um neue Skulpturen in einem Museum und wie die Exponate von den Besuchern betrachtet werden. Auch nach diesem Stück kamen die Moderatorinnen wieder zur Geltung und hielten das Publikum immer bei Laune, weil ihre Moderation nie langweilig wurde. Sie erzählten von dem dritten Stück aus dem achten Jahrgang. Dieser stellte dem Publikum das Stück „Subjektivität“ vor. Das Stück handelt von der Wirkung, die die Betrachter von vereinzelten Kunstwerken haben und wie unterschiedlich die Wahrnehmungen von ihnen sein können. Zum Schluss kam der letzte Kurs, der das Stück „Des Künstlers steinige Inspirationen“ vorstellte. Diese Performance wurde auch aus dem Jahrgang 8 erarbeitet und performt. Dabei geht es um die Entstehung der Steinskulpturen und woher der Künstler seine Inspirationen nimmt ,um die Steinskulpturen in seinem Sinne zu bearbeiten.
Diese vier Inszenierungen wurden vor einem großen Publikum gespielt. Es wurden Kulturschaffende, Künstler, Eltern, Lehrer und Wolfgang Daum persönlich eingeladen. Von allen Plätzen war nur noch einer frei. Dazu war das Publikum sehr aufmerksam und schien sehr zufrieden. Es hatte sich stets amüsiert und schien mit großer Neugier die Finissage zu betrachten. Die Spannung in ihren Gesichtern war kaum zu übersehen, dieses hat die Performer natürlich sehr gefreut und umso mehr angetrieben alles perfekt zu machen. Dadurch, dass das Publikum so zufrieden schien, hat es noch mehr Spaß gemacht aufzutreten.
Sophie und Nele führten sogar ein Interview mit Wolfgang Daum. Hierin stellten sie ihm Fragen zu seiner Geschichte und zu seiner Bindung zur Kunst. Eine Frage gab es, die der Moderatorin Nele sehr in Erinnerung geblieben ist. Sie fragten, was denn Kunst für ihn sei und seine Antwort war: „Kunst, ist für mich, wie ein Lebenselixier.“ Diese Antwort war so interessant, weil er die Kunst zu seinem Leben macht und ohne sie keinen Grund hätte zu leben. Es ist nicht einfach nur ein Hobby für Herrn Daum, sondern sein Leben.
Um 20:00 Uhr schlossen die Moderatorinnen dann die Finissage und verabschiedeten sich von allen Gästen. Außerdem bekamen sie auch noch einen Rosenstrauß von Herrn Wibbeke und Frau Schütze.
Geschrieben von: Nele Marsmann (9f)
Fotos: RieA
