Vom 24.6.2019 bis zum 27.6.2019 besuchte der Fluchttruck vom Hilfswerk MISSIO die Friedrich-Spee-Gesamtschule. Am Beispiel von Bürgerkriegsflüchtlingen im Osten der DR Kongo informierte der Misso-Truck über die Ängste und Hoffnungen von Menschen, die ihre Heimat verlassen müssen. Über digital aufbereitete Biografien, die Schicksale junger Flüchtlinge zeigen, verschiedensten Mitmachangeboten, die die Flüchtlingsursachen zu erklären versuchten, bis hin zu Computerspielen, die die Flucht erlebbar machten, begeisterte der Truck die SchülerInnen von den Jahrgängen 8 bis 13.
Unter anderem bekamen die SchülerInnen die Möglichleit ihre alten Handys zu recyceln und wurden somit über den komplexen Zusammenhang von Fluchtursachen und unserer europäischen Konsumwelt aufgeklärt. Die Referenten Christian Dierkes und Christian Ndala referierten nämlich unter anderem über die unmenschliche Rohstoffproblematik im Kongo (Kobalt und Coltan), die wir Europäer mit unserer verschwenderischen Handynutzung mitzuverantworten haben: "Nicht Flüchtlinge bekämpfen, sondern die Fluchtursachen!" lautete der Appell der Referenten an die SchülerInnen. Ein besonderer Dank geht an die Vorsitzende des Fördervereins Frau Sotiriou-Barth, die sich dafür eingesetzt hat, den Truck an die Spee zu holen.
(Text und Foto: BürM)
