Vor kurzem stand der Missio – Fluchttruck des Erzbischöflichen Generalvikariats zum Thema weltweiter Fluchtursachen im Eingangsbereich unserer Friedrich Spee Gesamtschule.
Noch einmal ging es den Organisatoren des Missio-Projekts darum, den jetzigen Neuntklässler*Innen konkrete Beweggründe für eine Flucht aufzuzeigen. Am Beispiel der Demokratischen Republik Kongo in Zentralafrika wurde der lebensgefährliche Fluchtweg über das Mittelmeer dargestellt.
In einem Workshop wurden die 9 Klässler*Innen vor der Truckbegehung für die Gründe einer Flucht sensibilisiert. So führen u.a. Krieg, Hunger, politische Verfolgung, wirtschaftliche Perspektivlosigkeit oder auch menschenunwürdige Arbeitsbedingungen zu einer steigenden Bereitschaft, das Land zu verlassen. Dieses wurde am Beispiel menschenverachtender Arbeitsbedingungen einschließlich Kinderarbeit beim Abbau von Bodenschätzen und seltenen Erden im zentralen Kongo verdeutlicht. In großflächigen Mienen wird der Rohstoff Coltan gefördert, eine „seltene Erde“, notwendig für die Produktion teurer Handys für den europäischen Mark.
Begleitet wurden die Schüler*Innen auch in diesem Jahr neben ihren Lehrkräften von zwei pädagogisch geschulten Mitarbeitern des Aktionsforums, die beide der Meinung waren: „Das Interesse der Lernenden an der Friedrich Spee ist beachtlich und wünschenswert. Wir werden nach den beiden Coronajahren mit einem neu aufbereiteten Fluchtthema sowie mit einem komplett umgestalteten und neu aufbereiteten Fluchttruck erneut wiederkommen“.
Text und Foto: RieA
