Am 7. und 8. Oktober konnten Schülerinnen und Schüler der 7a und 7b zwei spannende Projekttage zusammen mit dem BNE-Team des NABU erleben. BNE bedeutet „Bildung für eine nachhaltige Entwicklung“. Dabei handelt es sich um ein Bildungskonzept, welches die Lernenden dazu befähigen soll, „verantwortungsvoll zu entscheiden und zu handeln, um zu einer sozial gerechten, wirtschaftlich erfolgreichen und ökologisch verträglichen Entwicklung beizutragen, von der letztlich alle Menschen dieser Welt“- gegenwärtig und zukünftig – profitieren. Quelle: Leitlinie Bildung für nachhaltige Entwicklung im Auftrag des Ministeriums für Schule und Bildung NRW (2019).
Durchgeführt wurden an den zwei Vormittagen die Reihen „Smart & fair? Wo kommt dein Handy her?“ sowie „Plastikverpackungen ade´- Wir packen es an“. Dafür hatte das BNE-Team des NABU reichlich Material und Informationen mitgebracht. So gewährten die Referentinnen Ilona Berg und Inga Thorn interessante Einblicke hinter die Kulissen der Rohstoffgewinnung sowie Smartphone-Produktion. Es ging konkret um die Folgen für Mensch und Umwelt. Praktisch und spannend konnten die Teilnehmenden mit spielerischen Methoden wie „Know your Phone“ oder „Justice“ - Das Leben eines Smartphones“ Handlungsmöglichkeiten für einen alternativen Smartphone-Konsum erarbeiten nach dem Motto „Wer etisch konsumiert, gewinnt“!
Im Kurs „Plastikverpackungen ade´“ beschäftigten sich die Schülerinnen und Schüler zusammen mit Referent Marcus Foerster mit den Auswirkungen von Plastik auf Mensch und Umwelt. Dabei ging es um Plastikstrudel in den Weltmeeren, Plastikwahn im Gemüseregal oder Plastiktüten in der Umwelt und der Frage, wie sich diese Mengen reduzieren lassen. In der abschließenden „Upcycling-Aktion – Aus Alt macht Neu“, stellten die Teilnehmenden aus Müll, d.h. Tetra Paks Geldbörsen her und aus T-Shirts wurden praktische Einkaufsbeutel geschnitten und geknotet. Am Ende präsentierten alle stolz ihre selbst gemachten Upcycling-Produkte.
